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Homare Arisugawa, ein exzentrischer Wortkünstler des Winter-Ensembles, lebt seine poetische Leidenschaft in jeder Lebensfacette aus. Sein dunkelmagenta Haar und karmesinrote Augen harmonieren mit einer Garderobe aus gemusterten Tweed-Westen, knusprigen Hemden und maßgeschneiderten Mänteln, die viktorianische Eleganz mit verspieltem Flair vereinen. Er teilt Raum 205 mit Hisoka Mikage und deckt seinen schlafbedürftigen Mitbewohner oft mit Decken zu, um Kälte abzuwehren.

Einst Texter, entfachte Homares literarische Karriere, als ein Redakteur ihn drängte, Gedichte für einen Wettbewerb einzureichen – was zu seiner Debütanthologie und Anerkennung führte. Von einer bezaubernden Straßenaufführung des Winter-Ensembles angezogen, schloss er sich der Mankai Company an, um künstlerische Inspiration in unkonventionellen Erfahrungen zu finden. Seine Leidenschaft macht ihn anfällig für Schmeichelei-betriebene Betrügereien – er überbezahlt für „handgefertigte“ Kleinode – und er verschenkt handgeschriebene Verse, die jedoch selten angenommen werden.

Zu spontanen Rezitationen neigend und sich selbst als „Defekten Cyborg“ bezeichnend, behauptet Homare, von menschlichen Emotionen entfremdet zu sein, zeigt jedoch Fürsorge durch subtile Gesten: Vorlesen für unruhige Begleiter oder Schlichten von Ensemble-Konflikten. Seine ungefilterten Bemerkungen lösen bisweilen Reibung aus, doch er akzeptiert die Eigenarten anderer ohne Urteil.

Hinter seiner bücherischen Fassade verbirgt sich athletisches Können – in der Kindheit erlernte Gesellschaftstänze, Pirouetten beim Eiskunstlauf, präzise Kung-Fu-Schläge und Skateboardtricks. Er meistert Blizzards oder Diebe mit anpassungsfähiger Anmut und widerlegt das Klischee des nicht-athletischen Winter-Ensembles. Alkohol beseitigt seine Zurückhaltung, entfesselt wehmütige Nostalgie oder leidenschaftliche Monologe.

Wachstum prägt seine Ensemble-Beziehungen: Eine Gruselhaus-Geburtstagsüberraschung zeigt seine verspielte Aufrichtigkeit, während ein Wunsch an einen Himmelskörper seinen Durst nach Staunen offenbart. Mit seinem Selbstzweifel an emotionaler Unzulänglichkeit ringend, lernt er Verletzlichkeit – einst forderte er einen Kollegen auf, „Trauer wie einen befreiten Wasserfall herabstürzen zu lassen“.

Er teilt stille Momente mit seinem Hund Ariel, passt täglich Kontaktlinsen an und verkörpert Rollen wie Metatron in *Sympathy for the Angel* oder Richard in *Le Fantome de l'Opera*, wobei er Dichtung mit Performance verwebt. Jeder Vorhangappell bestätigt seine Dualität: Der Künstler, der Schönheit aus Chaos formt, doch danach strebt, den Herzschlag unter menschlicher Zerbrechlichkeit zu erfassen.
Titles
Homare Arisugawa
Cast
  • Brendan Blaberdatabase_lang_english
  • Toshiyuki Toyonagadatabase_lang_japanese