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Herr Fujiyama, ein älterer Mann mit langem, grauem, toupiertem Haar und einer Lesebrille, trägt beige Hosen und eine Weste. Seine Taubheit führt zu einer dröhnenden Stimme, die seinen Interaktionen oft unbeabsichtigte Intensität verleiht. Von Vergesslichkeit geplagt, ist er besessen auf der Suche nach „YAMAZAKURA“, einer Vinylschallplatte, die von seiner verstorbenen Frau Sakura, einer Sängerin, die jung bei der Geburt starb, angefertigt wurde. Der Titel vereint Bergkirschblüten mit ihren markanten Hasenzähnen – ein Merkmal, das er mit einer anderen Figur teilt – und verwebt Metaphern mit Erinnerungen.

Er besucht ein Seniorenaktivitätszentrum in einem Einkaufszentrum, wo zwei Teenager sich seiner Suche anschließen, um ihn mit Sakuras verblassender Stimme und ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu verbinden. Die Suche erscheint aussichtslos, bis sie die Platte entdecken, die im Zentrum zu einer Uhr umfunktioniert wurde und aufgrund seiner eigenen Gedächtnislücken übersehen wurde. Ihre Zusammenarbeit schafft generationenübergreifende Bindungen, wobei sein Sehnen die Reise der Teenager zur Selbstakzeptanz widerspiegelt. Bei einem Festival löst sein Drängen ein entscheidendes romantisches Geständnis aus, das Vergangenheit und Gegenwart verwebt.

Sanft doch gezeichnet, verdecken seine Lautstärke und Entschlossenheit zunächst tiefe Trauer. Die Lösung kommt, als die Platte abgespielt wird und er Sakuras Vermächtnis ehren kann. Seine Vergangenheit als Besitzer eines Plattenladens, der ihrer Musik gewidmet war, und seine frühere Tätigkeit in der stillgelegten Pressfabrik für Schallplatten des Einkaufszentrums verankern seine Verbindung zu dem Artefakt und seinen Ursprüngen.
Titles
Mr. Fujiyama
Cast
  • Thomas Kästnerdatabase_lang_german
  • Rubén Gonzálezdatabase_lang_spanish
  • Kōichi Yamaderadatabase_lang_japanese
  • Ricardo Rossattodatabase_lang_portuguese