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Shōko Tanimoto studiert im zweiten Jahr Pädagogik an der Kasaba University und unterrichtet später Naturwissenschaften in der Mittelschule. Ihre Freundschaft mit Seigi Nakata beginnt, als er sie vor Belästigung rettet. Tanimoto besitzt fundierte Kenntnisse über Mineralien und Edelsteine, gründete und leitete den Geologie-Club ihrer High School und vertieft sich oft in detaillierte geologische Diskussionen, ohne deren Komplexität zu bemerken. Aquamarin repräsentiert sie, und sie pflegt eine persönliche Mineralsammlung, deren Exemplare sie häufig mit Seigi teilt.

Sie hat helle Haut, dunkelblaue Augen und welliges, schulterlanges schwarzes Haar mit Pony. Tanimoto trägt helle, feminine Freizeitkleidung und ist von durchschnittlicher Größe. Anfällig für Reisekrankheit, bevorzugt sie Zugfahrten gegenüber Autos.

Sie wird als freundlich, herzlich und manchmal zerstreut beschrieben, wird aber ernst, wenn es um Mineralogie geht. Tanimoto betrachtet ihre eigene Freundlichkeit als egoistisch motiviert und bewundert hingegen Seigis angeborenes Mitgefühl. Sie unterstützt zuverlässig Seigis Arbeit bei Jewelry Étranger, hilft bei Edelsteinanfragen und bietet philosophische Einsichten zum Wert von Mineralien. Dazu gehört auch, ihm bei emotionalen Herausforderungen wie der Sorge um Richards vorübergehende Abwesenheit oder inneren Beziehungskonflikten beizustehen. Ihre Ratschläge sind entscheidend für Seigis Versöhnung mit Richard.

Tanimoto identifiziert sich als asexuell und aromantisch und sagt, sie habe noch nie romantische Anziehung verspürt oder diese von familiärer Liebe unterschieden. Sie erinnert sich an frühere, unerfüllte Dating-Versuche aus Pflichtgefühl, die sie zu einem arrangierten Eheangebot ihres Kindheitsfreundes Takashi Homura veranlassten – dessen mangelnde romantische Erwartungen sie ideal fand. Nach Seigis Einspruch lehnt sie Homuras Antrag ab, bekräftigt aber ihr dauerhaftes Desinteresse an Romantik. Später, in einem Gespräch in Band 9, erkennt sie Seigis anhaltende Schuldgefühle wegen ihres Entschlusses und hilft ihm, diese loszulassen, was sein emotionales Wachstum fördert.

Ihre Entwicklung zeigt ein stetiges Selbstverständnis. Anfangs eine potenzielle romantische Interesse für Seigi, verändert ihre klare Artikulation ihrer Identität ihre Dynamik zu platonischer gegenseitiger Unterstützung. Dazu gehört, Seigis andere Beziehungen zu fördern und ihre Freundschaft trotz seiner Reisen aufrechtzuerhalten. Als Lehrerin bittet sie ihn um Sandproben als Souvenirs, was ihre anhaltende Leidenschaft für Geologie zeigt.

Zusätzliche Details nennen ihre hohe Alkoholtoleranz laut Autor, Vorliebe für Melonensoda und die Bedeutung ihres Vornamens "Shōko" (晶子) als "Kristallit". Ihr Spitzname "Golgo" bezieht sich auf den Manga *Golgo 13*, der genaue Grund bleibt jedoch unklar.
Titles
Shōko Tanimoto
Cast
  • Kana Hanazawadatabase_lang_japanese