Anime overview: The Tale of the Princess Kaguya
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Lady Sagami fungiert als die vom Bambusschneider engagierte Etikette-Lehrerin, die die Protagonistin nach dem Umzug der Familie in die Hauptstadt in eine Adlige verwandeln soll. Ihr Erscheinungsbild verkörpert die aristokratischen Ideale der Heian-Zeit: ein weiß geschminktes Gesicht unter schwerem Make-up und aufwendigen, mehrschichtigen Kimonos. Ihr knöchellanges, glattes Haar verstärkt dieses Bild höfischer Formalität.
Ihre Aufgabe besteht darin, einen freien Geist zu einer kultivierten Prinzessin zu formen, und so besteht Sagami auf strikter Einhaltung aristokratischer Protokolle. Sie drillt ihre Schülerin in angemessenem Verhalten, Sprechen und künstlerischen Tätigkeiten wie Kalligraphie und Koto-Spiel, unterdrückt aktiv natürliche Emotionen, indem sie spontanes Lachen oder Überschwang als unwürdig für adelige Würde korrigiert. Ihre starren Methoden kollidieren grundlegend mit der angeborenen Verbindung ihrer Schülerin zur Natur und ihrer ländlichen Erziehung.
Frustration prägt Sagamis Amtszeit, da ihre Schülerin konsequent die sozialen Strukturen ablehnt, die sie verkörpert. Dieser Konflikt gipfelt in Sagamis freiwilligem Abgang, nachdem ihre Schülerin alle aristokratischen Freier zurückweist. Mit der Erklärung, dass nichts mehr erreicht werden könne, tritt sie zurück – ein Zeichen dafür, dass die aufgezwungene Adeligkeit den individuellen Geist nicht unterdrücken kann. Ihr letzter Auftritt zeigt sie als stille, distanzierte Beobachterin der Himmelsauffahrt.
Ihre Charakterisierung verkörpert die Beschränkungen, die die aristokratischen Erwartungen der Heian-Zeit an Frauen stellten. Ihr Name „Sagami“ – abgeleitet von „gegenseitig“ (相) und „Nachahmung/Kopie“ (模) – unterstreicht ihre Rolle bei der Durchsetzung gesellschaftlicher Reproduktion gegenüber authentischem Selbstausdruck. Narrativ und thematisch verdeutlicht sie den Konflikt zwischen institutioneller Konformität und persönlicher Freiheit.
Ihre Aufgabe besteht darin, einen freien Geist zu einer kultivierten Prinzessin zu formen, und so besteht Sagami auf strikter Einhaltung aristokratischer Protokolle. Sie drillt ihre Schülerin in angemessenem Verhalten, Sprechen und künstlerischen Tätigkeiten wie Kalligraphie und Koto-Spiel, unterdrückt aktiv natürliche Emotionen, indem sie spontanes Lachen oder Überschwang als unwürdig für adelige Würde korrigiert. Ihre starren Methoden kollidieren grundlegend mit der angeborenen Verbindung ihrer Schülerin zur Natur und ihrer ländlichen Erziehung.
Frustration prägt Sagamis Amtszeit, da ihre Schülerin konsequent die sozialen Strukturen ablehnt, die sie verkörpert. Dieser Konflikt gipfelt in Sagamis freiwilligem Abgang, nachdem ihre Schülerin alle aristokratischen Freier zurückweist. Mit der Erklärung, dass nichts mehr erreicht werden könne, tritt sie zurück – ein Zeichen dafür, dass die aufgezwungene Adeligkeit den individuellen Geist nicht unterdrücken kann. Ihr letzter Auftritt zeigt sie als stille, distanzierte Beobachterin der Himmelsauffahrt.
Ihre Charakterisierung verkörpert die Beschränkungen, die die aristokratischen Erwartungen der Heian-Zeit an Frauen stellten. Ihr Name „Sagami“ – abgeleitet von „gegenseitig“ (相) und „Nachahmung/Kopie“ (模) – unterstreicht ihre Rolle bei der Durchsetzung gesellschaftlicher Reproduktion gegenüber authentischem Selbstausdruck. Narrativ und thematisch verdeutlicht sie den Konflikt zwischen institutioneller Konformität und persönlicher Freiheit.
Titles
Lady Sagami
Cast
- Sabine Falkenbergdatabase_lang_german
- Patricia Bolañosdatabase_lang_spanish
- Rita Savagnonedatabase_lang_italian