Anime overview: Chōyaku Hyakunin Isshu: Uta Koi
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Akazome Emon, eine bedeutende Dichterin der Heian-Zeit, gehörte einflussreichen Kreisen des Kaiserhofs an. Sie diente als Hofdame von Minamoto no Rinshi, der Ehefrau von Fujiwara no Michinaga, und stand somit in Kontakt mit Zeitgenossinnen wie Murasaki Shikibu und Sei Shonagon.
Sie heiratete den konfuzianischen Gelehrten und Dichter Ōe no Masahira. Ihre tiefe Zuneigung zueinander brachte ihnen in historischen Aufzeichnungen den Beinamen "Liebesvögel" ein. Emon begleitete Masahira während seiner Amtszeit in der Provinz Owari. Nach seinem Tod im Jahr 1012 legte sie schließlich buddhistische Gelübde ab und lebte bis mindestens 1041 in Ruhe als Nonne.
Ihre poetischen Beiträge waren bedeutend, mit über 60 Gedichten in kaiserlichen Anthologien wie der *Goshūi Wakashū*, in der sie den vierten Platz nach Anzahl der Aufnahmen belegte. Ihre persönliche Gedichtsammlung, das *Akazome Emon Shū*, umfasst mehr als 600 Werke. Ihre Verse behandeln oft romantische Sehnsucht und emotionale Resilienz. Ein berühmtes Gedicht beschreibt das nächtliche Warten auf einen abwesenden Geliebten und endet mit: *"Hätte ich mich doch gleich schlafen gelegt; doch nun ist die Nacht vergangen, und ich sehe den Mond untergehen."* Ein anderes reflektiert über Herbstblumen und die unruhigen Gefühle, die sie wecken.
Emon wird auch die Autorschaft des ersten Teils des *Eiga Monogatari (Eine Erzählung blühenden Glücks)* zugeschrieben, einer Chronik, die den Fujiwara-Klan, insbesondere Michinaga, feiert und ihre breitere literarische Bedeutung unterstreicht.
In ihren späteren Jahren blieb sie dichterisch aktiv, nahm an Wettbewerben wie dem *Kanpaku-Sadaijin-ke Uta-awase* (1035) und dem *Kokiden no Nyōgo Uta-awase* (1041) teil. Ihr Vermächtnis lebt durch ihre doppelte Identität als hingebungsvolle Familienfigur und produktive Schriftstellerin fort, deren Werk die Ästhetik des Heian-Hofs und persönliche Reflexion einfängt.
Sie heiratete den konfuzianischen Gelehrten und Dichter Ōe no Masahira. Ihre tiefe Zuneigung zueinander brachte ihnen in historischen Aufzeichnungen den Beinamen "Liebesvögel" ein. Emon begleitete Masahira während seiner Amtszeit in der Provinz Owari. Nach seinem Tod im Jahr 1012 legte sie schließlich buddhistische Gelübde ab und lebte bis mindestens 1041 in Ruhe als Nonne.
Ihre poetischen Beiträge waren bedeutend, mit über 60 Gedichten in kaiserlichen Anthologien wie der *Goshūi Wakashū*, in der sie den vierten Platz nach Anzahl der Aufnahmen belegte. Ihre persönliche Gedichtsammlung, das *Akazome Emon Shū*, umfasst mehr als 600 Werke. Ihre Verse behandeln oft romantische Sehnsucht und emotionale Resilienz. Ein berühmtes Gedicht beschreibt das nächtliche Warten auf einen abwesenden Geliebten und endet mit: *"Hätte ich mich doch gleich schlafen gelegt; doch nun ist die Nacht vergangen, und ich sehe den Mond untergehen."* Ein anderes reflektiert über Herbstblumen und die unruhigen Gefühle, die sie wecken.
Emon wird auch die Autorschaft des ersten Teils des *Eiga Monogatari (Eine Erzählung blühenden Glücks)* zugeschrieben, einer Chronik, die den Fujiwara-Klan, insbesondere Michinaga, feiert und ihre breitere literarische Bedeutung unterstreicht.
In ihren späteren Jahren blieb sie dichterisch aktiv, nahm an Wettbewerben wie dem *Kanpaku-Sadaijin-ke Uta-awase* (1035) und dem *Kokiden no Nyōgo Uta-awase* (1041) teil. Ihr Vermächtnis lebt durch ihre doppelte Identität als hingebungsvolle Familienfigur und produktive Schriftstellerin fort, deren Werk die Ästhetik des Heian-Hofs und persönliche Reflexion einfängt.
Titles
Akazome Emon
Cast
- Fumi Hiranodatabase_lang_japanese