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Munesada Yoshimine, später als Mönch Henjō bekannt, erscheint in der Serie als historischer Dichter. Er verbindet eine kindliche Bindung mit Yoshiko, die zu Ono no Komachi wird, und schließt mit ihr ein geschwisterliches Treuegelöbnis. Diese Bindung entwickelt eine romantische Spannung, als Munesada von Yoshikos Ambition erfährt, als kaiserliche Dienerin zu dienen. Er reagiert, indem er vorschlägt, mit ihr durchzubrennen, um ihren Hofdienst zu verhindern.

Yoshiko fordert Munesada heraus, sein Engagement unter Beweis zu stellen, und verlangt, dass er sie hundert Nächte lang jeden Abend trifft. Er erträgt und vollendet diese mühsame Aufgabe trotz harter Bedingungen. In der hundertsten Nacht bedroht ein schwerer Sturm ihn auf seinem Weg. Nachdem er überlebt und Yoshiko erreicht, hört er, wie sie ihre unerschütterliche Hingabe zu ihren kaiserlichen Ambitionen bekräftigt und seinen Fluchtvorschlag ablehnt. Diese Ablehnung zerstört Munesada und zwingt ihn, seine romantischen Bestrebungen aufzugeben.

Inspiriert von diesem Schmerz verfasst Munesada ein Gedicht, das seinen Kummer und seine Resignation ausdrückt. Das Gedicht bittet metaphorisch die himmlischen Winde, die "Tore" der Wolken zu schließen, um die Boten zu hindern, die Yoshikos Abreise an den Hof ermöglichen. Nach dieser entscheidenden Ablehnung entsagt Munesada seinem weltlichen Leben, legt buddhistische Gelübde ab und nimmt den Namen Henjō an. Seine Geschichte entfaltet sich innerhalb der strengen sozialen Strukturen der Heian-Zeit.

Seine spätere Anerkennung unter den Sechs Poetischen Unsterblichen (Rokkasen) und den Sechsunddreißig Poetischen Unsterblichen (Sanjūrokkasen) unterstreicht seine literarische Bedeutung.
Titles
Munesada Yoshimine
Cast
  • Yūya Uchidadatabase_lang_japanese