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Iesada Tokugawa ist der Shogun von Japan und hat die oberste Autorität innerhalb des Tokugawa-Shogunats. Er ist hellhäutig mit dunklen Haaren und roten Augen, die auf seinen instabilen Geisteszustand hindeuten. Aufgrund seiner psychischen Labilität schließt er sich häufig ein und murmelt mantraartig den Satz: "Murasamemaru, murasamemaru, murasamemaru... Ich werde die Betrüger vertreiben". Dies spiegelt eine tiefsitzende Paranoia und eine Besessenheit wider, sich als einzig legitime Entität zu beweisen, angetrieben von der Angst vor gefälschten Wesen.

Er setzt ein hohes Kopfgeld auf die Fuse aus, halb Mensch, halb Hund hybride Kreaturen, aus Angst, sein Status könne ihn nicht vor ihren Angriffen schützen. Dieser Erlass leitet die Haupthandlung der Jagd ein. Iesada führt ein Schwert mit einer Klinge aus Wasser und einem Griff sowie einer Scheide aus Knochen, was seine ungewöhnliche und furchterregende Autorität symbolisiert.

Nach einer Auseinandersetzung mit der Fuse namens Shino erleidet Iesada einen schweren Zusammenbruch. Er wird zu einem brabbelnden, am Daumen lutschenden Wrack, weist unzusammenhängendes Schluchzen auf und verliert völlig den Verstand. Dieser Zusammenbruch beendet seine aktive Rolle in der Handlung.

Der Charakter ist lose inspiriert vom historischen dreizehnten Shogun des Tokugawa-Shogunats, der von 1853 bis 1858 regierte, eine Zeit, die vom Eintreffen westlicher Schwarzer Schiffe und politischen Umwälzungen geprägt war. Iesadas Charakterisierung und die Fuse-Panik spiegeln die Ängste der Zeit vor ausländischen Einflüssen und die Fragilität des geschwächten Shogunats wider.
Titles
Iesada Tokugawa
Cast
  • Hirofumi Nojimadatabase_lang_japanese