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Kaiser Kiritsubo no Mikado herrscht zu Beginn der Erzählung über Japan. Er geht eine intensive romantische Beziehung mit der Kiritsubo-Konzubine ein, einer niederrangigen Konkubine ohne mächtige familiäre Unterstützung. Diese ausschließliche Begünstigung entfacht tiefe Eifersucht unter den anderen Konkubinen, insbesondere bei der politisch einflussreichen Kokiden-Konzubine, was zu systematischer Schikane führt, die zum schleichenden Gesundheitsverfall und baldigen Tod der Kiritsubo-Konzubine beiträgt, kurz nachdem sie ihren Sohn, Prinz Genji, zur Welt bringt.

Ihr Tod stürzt den Kaiser in tiefe, anhaltende Trauer. Er vernachlässigt offizielle Pflichten und Hofprotokolle während einer langen Trauerzeit. Seine emotionale Verletzlichkeit treibt ihn dazu, einen Ersatz für seine verlorene Geliebte zu suchen, was zu einer Bindung an Prinzessin Fujitsubo führt, die der verstorbenen Kiritsubo-Konzubine verblüffend ähnelt. Diese Ersetzung verkompliziert die Hofdynamik weiter, insbesondere da Fujitsubos Präsenz die kindliche Bindung des jungen Genji an sie intensiviert – eine Bindung, die zentral für die Erzählung wird.

Trotz seiner persönlichen Gefühle politisch eingeschränkt, erkennt der Kaiser Genjis außergewöhnliche Qualitäten und Schönheit an, verwehrt ihm aber die Position des Kronprinzen. Genji fehlt die Unterstützung des mütterlichen Clans und sieht sich erbittertem Widerstand aus Kokidens Fraktion gegenüber, die den erstgeborenen Sohn des Kaisers, Suzaku, unterstützt. Stattdessen stuft der Kaiser Genji strategisch zum Bürgerlichen herab und verleiht ihm den Nachnamen Minamoto, um ihn aus der direkten Thronfolge zu entfernen. Um diese Herabstufung zu kompensieren und Genji politischen Schutz zu bieten, arrangiert er eine Heiratsallianz zwischen dem zwölfjährigen Genji und Aoi, der Tochter des mächtigen Ministers zur Linken. Diese Entscheidung erzürnt Kokiden, da Aoi ursprünglich für Kronprinz Suzaku vorgesehen war.

In späteren Jahren spiegelt das Urteil des Kaisers zunehmend emotionale Bindungen und spirituelle Belange wider. Er erhebt die Kiritsubo-Konzubine posthum in den Dritten Rang, wodurch er ihren Status und seine anhaltende Hingabe anerkennt. Seine Abhängigkeit von externem Rat zeigt sich, als er einen koreanischen Physiognomisten über Genjis Zukunft konsultiert und schließlich die Vorhersage akzeptiert, dass Genji nicht Kaiser werden sollte, um Unruhen zu vermeiden. Der Kaiser stirbt vor Kapitel 9 und überträgt die Macht an Suzaku. Dies ermöglicht es Kokidens Fraktion, die Hofpolitik zu dominieren, was direkt zu Genjis anschließendem Exil führt.
Titles
Kiritsubo no Mikado
Cast
  • Kenyuu Horiuchidatabase_lang_japanese