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Tsuyoshi Nakanojou, ein 15-jähriger Schüler der Tokisadame High School, trägt einen leuchtend gelben Mohawk, der ihm natürlich nur in der Mitte der Kopfhaut wächst – eine genetische Besonderheit, die er von seinem Vater geerbt hat. Obwohl sein stacheliges Haar und sein delinquentenhaftes Aussehen Einschüchterung vermuten lassen, zeigt er sich sanftmütig und einfühlsam, kümmert sich oft um Blumen oder spricht andere mit höflichen Anreden an. Sein unerschütterlicher Rationalismus treibt ihn zu einem unermüdlichen Streben an, übernatürliche Behauptungen zu entlarven, wie etwa sein Aufstieg auf einen Berggipfel, um einem selbsternannten Medium gegenüberzutreten. Als er entdeckt, dass das Medium auf banale Gadgets angewiesen ist, festigt sich sein Skeptizismus, und er weist paranormale Erklärungen durch methodische Überprüfung zurück.

Die Widerstandsfähigkeit seines Mohawks wird zu einem wiederkehrenden Motiv, besonders bei Zusammenstößen mit Kana Nakamura, einer exzentrischen Wissenschaftslehrerin, deren missglückte Experimente, die auf den Androiden Nano abzielen, Tsuyoshi oft in Mitleidenschaft ziehen. Bei einem Missgeschick landet er in einer Grube mit Klebstoff, der eigentlich für Nano bestimmt war, woraufhin Nakamura hastig sein markantes Haupthaar abrasiert. Vorübergehende Glatze folgt, bis der Schulleiter versehentlich ein potentes Haarwuchsmittel verabreicht, das ein chaotisches Nachwachsen auslöst. Schließlich erscheint der Mohawk wieder unversehrt, was seine unerschütterliche Verbindung zu seiner Abstammung unterstreicht.

Tsuyoshi geht Freundschaften und Missverständnissen mit gleicher Aufrichtigkeit nach. Er freundet sich mit Tanaka an, einem Mitschüler mit ebenso unkonventionellem Haar, während ein falsch verstandener Liebesbrief ihn fälschlicherweise annimmt lassen, Haruna Annaka habe romantisches Interesse. Diese Interaktionen offenbaren seine soziale Naivität, die im Kontrast zu seinem scharfen wissenschaftlichen Wissensdurst steht. Mit dem Ziel, Forscher zu werden, geht er das Leben mit analytischer Strenge an, obwohl Nakamuras defekte Erfindungen – wie ein Gerät, das ihn mitten in einer Untersuchung elektrisiert – seine Ernsthaftigkeit oft mit slapstickhaften Ergebnissen untergraben.

Durchweg als gutherzig und intellektuell getrieben dargestellt, ist Tsuyoshis Mohawk sowohl ein familiäres Emblem als auch eine komödiantische Konstante. Seine unfreiwillige Rolle als Kollateralschaden in Nakamuras chaotischen Plänen verleiht der Handlung Absurdität, während seine bodenständigen Reaktionen auf surreale Ereignisse eine Persönlichkeit hervorheben, die sowohl pragmatisch als auch liebenswert ahnungslos ist.
Titles
Tsuyoshi Nakanojō
Cast
  • Kazutomi Yamamotodatabase_lang_japanese