Anime overview: Murasaki Shikibu The Tale of Genji
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Lady Fujitsubo, Tochter eines früheren Kaisers und somit eine kaiserliche Prinzessin, tritt im Alter von sechzehn Jahren in den Dienst von Kaiser Kiritsubo. Ihre frappierende Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Lieblingsgemahlin, Lady Kiritsubo, erregt die Aufmerksamkeit des Kaisers und weckt auch eine kindliche Schwärmerei in seinem Sohn Genji, die sich zu einer lebenslangen Obsession vertieft.
Als bevorzugte Gemahlin von Kaiser Kiritsubo residiert sie im Fujitsubo (Wisteria-Pavillon), der ihr ihren Namen verleiht. Ihre kaiserliche Abstammung und ihr hoher Status bieten ihr größeren Schutz als der niederrangigen Kiritsubo-Gemahlin, obwohl sie sich durch komplexe Hofpolitik manövrieren muss. Bis zum siebten Kapitel führt eine verbotene Beziehung mit Genji zur Geburt eines Sohnes, Reizei. Öffentlich als Kind des Kaisers angesehen, kennen nur Fujitsubo und Genji die Wahrheit über seine Vaterschaft. Dieses Geheimnis belastet sie mit tiefster Schuld und ständiger Angst vor Entdeckung, besonders als Reizei zum Kronprinzen ernannt wird.
Nach dem Tod von Kaiser Kiritsubo und der Thronbesteigung von Kaiser Suzaku (Sohn ihrer Rivalin Lady Kokiden) wird Fujitsubos Position zunehmend prekär. Genjis unnachgiebige Verfolgung und der wachsende Einfluss der Kokiden-Fraktion erhöhen ihre Verletzlichkeit. Um Genji endgültig abzuschrecken und weltliche politische Ambitionen aufzugeben – und damit Kokiden zu besänftigen – legt sie buddhistische Gelübde ab und wird Nonne. Diese Tonsur dient sowohl als spiritueller Rückzug als auch als strategischer Rückzug.
Nach Genjis Rückkehr aus dem Exil bildet Fujitsubo eine politische Allianz mit ihm und tritt als Figur kalkulierter Ambition hervor. Sie nutzt ihren Einfluss, um Reizeis Thronfolge zu sichern und ihn als Kaiser Reizei auf den Thron zu bringen. Trotz ihrer religiösen Gelübde bleibt sie in der Staatskunst engagiert und akzeptiert Ehren, die einer zurückgetretenen Kaiserin entsprechen, sobald Reizei den Thron besteigt. Genji unterstützt ihre Position mit Gesten wie der Schenkung von Gemälden aus seinem Exil.
Auf ihrem Sterbebett kehrt ihre narrative Rolle zu der einer romantischen Heldin zurück, die ungelöste Spannungen mit Genji widerspiegelt. Ihr Vermächtnis reicht über die Handlung hinaus als das „ursprüngliche Substitute“: Zunächst als Ersatz für Lady Kiritsubo an den Hof gebracht, wird sie zum Vorbild für Genjis spätere romantische Verfolgungen. Frauen wie Utsusemi, die Dritte Prinzessin und insbesondere Murasaki no Ue (die Genji nach Fujitsubos Vorbild erzieht) spiegeln alle dieses Muster der Substitution wider.
Ihr Charakterbogen umfasst kaiserliche Gemahlin, geheime Geliebte, politische Stratege und Nonne, angetrieben durch die Spannung zwischen öffentlicher Pflicht und privater Erschütterung. Die Folgen ihrer Affäre mit Genji hallen durch die gesamte Erzählung wider, beeinflussen Reizeis Herrschaft und prägen Genjis spätere Beziehungen.
Als bevorzugte Gemahlin von Kaiser Kiritsubo residiert sie im Fujitsubo (Wisteria-Pavillon), der ihr ihren Namen verleiht. Ihre kaiserliche Abstammung und ihr hoher Status bieten ihr größeren Schutz als der niederrangigen Kiritsubo-Gemahlin, obwohl sie sich durch komplexe Hofpolitik manövrieren muss. Bis zum siebten Kapitel führt eine verbotene Beziehung mit Genji zur Geburt eines Sohnes, Reizei. Öffentlich als Kind des Kaisers angesehen, kennen nur Fujitsubo und Genji die Wahrheit über seine Vaterschaft. Dieses Geheimnis belastet sie mit tiefster Schuld und ständiger Angst vor Entdeckung, besonders als Reizei zum Kronprinzen ernannt wird.
Nach dem Tod von Kaiser Kiritsubo und der Thronbesteigung von Kaiser Suzaku (Sohn ihrer Rivalin Lady Kokiden) wird Fujitsubos Position zunehmend prekär. Genjis unnachgiebige Verfolgung und der wachsende Einfluss der Kokiden-Fraktion erhöhen ihre Verletzlichkeit. Um Genji endgültig abzuschrecken und weltliche politische Ambitionen aufzugeben – und damit Kokiden zu besänftigen – legt sie buddhistische Gelübde ab und wird Nonne. Diese Tonsur dient sowohl als spiritueller Rückzug als auch als strategischer Rückzug.
Nach Genjis Rückkehr aus dem Exil bildet Fujitsubo eine politische Allianz mit ihm und tritt als Figur kalkulierter Ambition hervor. Sie nutzt ihren Einfluss, um Reizeis Thronfolge zu sichern und ihn als Kaiser Reizei auf den Thron zu bringen. Trotz ihrer religiösen Gelübde bleibt sie in der Staatskunst engagiert und akzeptiert Ehren, die einer zurückgetretenen Kaiserin entsprechen, sobald Reizei den Thron besteigt. Genji unterstützt ihre Position mit Gesten wie der Schenkung von Gemälden aus seinem Exil.
Auf ihrem Sterbebett kehrt ihre narrative Rolle zu der einer romantischen Heldin zurück, die ungelöste Spannungen mit Genji widerspiegelt. Ihr Vermächtnis reicht über die Handlung hinaus als das „ursprüngliche Substitute“: Zunächst als Ersatz für Lady Kiritsubo an den Hof gebracht, wird sie zum Vorbild für Genjis spätere romantische Verfolgungen. Frauen wie Utsusemi, die Dritte Prinzessin und insbesondere Murasaki no Ue (die Genji nach Fujitsubos Vorbild erzieht) spiegeln alle dieses Muster der Substitution wider.
Ihr Charakterbogen umfasst kaiserliche Gemahlin, geheime Geliebte, politische Stratege und Nonne, angetrieben durch die Spannung zwischen öffentlicher Pflicht und privater Erschütterung. Die Folgen ihrer Affäre mit Genji hallen durch die gesamte Erzählung wider, beeinflussen Reizeis Herrschaft und prägen Genjis spätere Beziehungen.
Titles
Lady Fujitsubo
Cast
- Reiko Ooharadatabase_lang_japanese