Anime overview: The Laughing Target
entry_text
Azusa Shiga steht verstrickt in einem Netz aus familiären Verpflichtungen, übernatürlichen Mächten und gebrochener Psyche. Als alleinige Erbin des Hauptzweigs des Shiga-Clans band ihre kindliche Verlobung mit ihrem Cousin Yuzuru ihn als Mukoyōshi – einen Ehemann, der ihren Familiennamen annimmt – unter dem eisernen Willen ihrer Mutter. Die Tradition bestimmte diese Verbindung, die Azusas Rolle als Bewahrerin der Blutlinie zementierte, während sie sie vom normalen Leben isolierte.

Ein brutaler sexueller Übergriff durch ältere Jungen zerbrach ihre Jugend. Als sie sich verteidigte, zerschmetterte sie den Schädel eines Angreifers mit einem Stein, eine Tat, die ihre symbiotische Bindung zu gierigen Geistern, genannt „Hungry Ghosts“, entfachte. Von dem Fluch ihrer Blutlinie angezogen, verschlangen diese Wesen die Überreste des Angreifers und löschten so die Spuren ihrer Tat. Allmählich akzeptierte Azusa die Geister als Verbündete und befahl ihnen, vermeintliche Bedrohungen zu beseitigen – von einem beißenden Hund bis hin zu menschlichen Rivalen.

Der plötzliche Tod ihrer Mutter, den sie dem Zorn der Geister zuschrieb, verstärkte Azusas besessene Fixierung auf Yuzuru. Nach ihrem Umzug nach Tokio konzentrierte sie sich darauf, ihn zurückzugewinnen, wies alle anderen Männer zurück und sah seine Freundin Satomi als Rivalin. Ihr Verhalten schwankte zwischen verletzlicher Zerbrechlichkeit und eiskalter Bedrohlichkeit, wobei sie Telekinese und gespenstische Erscheinungen nutzte, um Satomi zu quälen.

Der Manga zeichnet ihren Abstieg in die Psychose nach, verstärkt durch das Flüstern der Geister und ihr verwundetes Trauma. Eine dramatische Konfrontation mit Yuzuru und Satomi endet damit, dass Azusa von einem Pfeil durchbohrt wird. Tödlich verwundet gesteht sie ihre Unfähigkeit, Yuzuru zu verletzen, bevor sie in seinen Armen stirbt. Der OVA weicht stark ab: Hier attackiert sie beide mit schlangenartigem Haar, nur um von Satomi tödlich erstochen zu werden.

Während der Manga sie als Gefäß für rachsüchtige Geister darstellt, deutet der OVA ihre bewusste Hingabe an die Brutalität an. Beide Versionen zeigen ihre Tragödie – eine Frau, zerrissen zwischen Opferrolle und Schurkentum, geprägt von Generationenflüchen, erdrückender Isolation und kindlichen Gelübden, die sich in Gewalt verzerrten.
Titles
Azusa Shiga
Cast
  • Ana Pallejàdatabase_lang_spanish
  • Mercedes Diemand-Hartzdatabase_lang_spanish
  • Hiromi Tsurudatabase_lang_japanese