Anime overview: Yatterman
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Dokurobei tritt in verschiedenen Adaptionen als eine gestaltenwandelnde Figur auf, wobei jede Iteration seine physische Form verändert, während die Kernmerkmale erhalten bleiben. Die Version von 1977 zeigt ihn als stämmigen, kahlköpfigen Mann mit runden Brillen, einem Henkelbart und einem markanten Schädelsymbol auf der Stirn. Sein Outfit prunkt in violettem Chaos – Hemd, Rock, Handschuhe und Umhang – kombiniert mit beigen Hosen oder nackten Beinen. Bis 2008 explodiert die Farbpalette: pinkes Haar krönt seinen Kopf, rote Linsen umrahmen seine Augen, und ein grüner Umhang hängt über einer blauen Hemd-Rock-Kombination, obwohl Schäldelemblem und Bart bestehen bleiben. Das Redesign von 2015 streckt ihn zu einer hageren Silhouette, graues Haar von schwarzen Strähnen durchzogen, der Bart verlängert sich zu einer maskenartigen Erscheinung. Eine Monokel ersetzt die Brille, während rot-schwarze Roben über einen Gürtel mit Schädelverschluss fließen.

In der Erzählung dreht sich Dokurobeis Handeln um Täuschung. Als schattenhafter Aufseher der Dorombo-Bande 1977 spinnt er Lügen über eine goldene Karte im Dokuro-Stein – ein Trick, der sein wahres Ziel verbirgt: die Wiederherstellung seiner außerirdischen Körperfragmente, die während der feurigen Entstehung der Erde verstreut wurden. Nach Vollendung wirft er seine Bauern beiseite und flieht zum Dokuro-Planeten. Die Version von 2008 instrumentalisiert Hoffnung, indem sie den Mythos von wunscherfüllenden Schädelringen erfindet, um menschlichen Ehrgeiz für Macht abzuschöpfen. Wenn vereitelt, verhöhnt er die Bande mit Versprechen von fünfzig weiteren Ringen. Bis 2015 zerbricht seine Geduld; unter dem Alias Lord Yatterman versklavt er die Erde durch das Yatter-Königreich und rächt sich an Nachkommen früherer Widersacher.

Kommunikation gedeiht durch Absurdität – Befehle, die durch sentiente Hamburger oder auf Bildschirmen aufblitzende rote Schädel übermittelt werden. Misserfolge lösen Zorn aus, selbst wenn sie durch seine eigenen Fehlinformationen verursacht werden. Seine Sprache knistert mit „Beh“-Suffixen, die sein Skelettmotiv widerspiegeln, und Beleidigungen wie „Akapontan“ würzen die Dialoge. Als launischer Egoist schürt er Chaos nicht allein für Eroberung, sondern für den Thrill, Betrogene zu marionettieren – jedes Komplott ein Spiegelbild seines manipulativen Wesens.
Titles
Dokurobeh
Cast
  • Giovanni Battezzatodatabase_lang_italian