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Yoshitarō Katayama dient in der Ersten Ermittlungsabteilung der Metropolitan Police Tokio und hält an einer Familienregel fest, die von seinem Großvater eingeführt und von seinem verstorbenen Vater fortgesetzt wurde: ein Detektiv pro Generation. Er lebt mit seiner Schwester Harumi und ihrer dreifarbigen Katze Holmes, die über einen sechsten Sinn für die Lösung von Rätseln verfügt. Beruflich kämpft Yoshitarō mit schweren Phobien – Blut, Höhen, Geister und Frauen –, was oft dazu führt, dass er während Ermittlungen ohnmächtig wird und täglich Kündigungsschreiben einreicht. Trotz dieser Herausforderungen meistert er Haushaltsaufgaben wie Wäsche, Kochen und Putzen mit Bravour.

Seine Persönlichkeit ist geprägt von einem tief verwurzelten Glauben an seine Ungeeignetheit für die Detektivarbeit, wobei er häufig betont, er müsse "niemandem zur Last fallen". Diese Unsicherheit rührt von seinem angeborenen Wunsch her, jedem zu vertrauen, insbesondere Frauen, was zu häufigen Fehleinschätzungen weiblicher Verdächtiger führt. Holmes liefert während Ermittlungen oft entscheidende Hinweise, löst Rätsel um Mordfälle in verschlossenen Räumen oder identifiziert Täter bei scheinbar unerklärlichen Verbrechen. Nur Yoshitarō sieht Holmes in menschlicher Gestalt, was ihre Kommunikation erleichtert.

Familienbeziehungen spielen eine zentrale Rolle. Sein älterer Bruder Hiroshi verwaltet die Mietobjekte der Familie und fungiert als eine väterliche Figur, die harte aber motivierende Ratschläge erteilt; Hiroshis Besessenheit von Rätseln unterstützt ihre ermittlungstechnischen Diskussionen. Yoshitarōs jüngere Schwester Harumi ist durchsetzungsfähig und gesellig, mischt sich oft in Fälle ein und bietet emotionale Unterstützung. Ihr Kollege Ishizu, der romantische Gefühle für Harumi hegt, verspottet und manipuliert Yoshitarō abwechselnd, was Spannungen zwischen persönlichen Ambitionen und familiärer Loyalität widerspiegelt.

Im Laufe der Ermittlungen entwickelt Yoshitarō allmählich Selbstvertrauen durch Holmes' Eingreifen und familiäre Unterstützung. Beispielsweise vertraut er im letzten Fall einem männlichen Verdächtigen richtig, im Gegensatz zu früheren Fehleinschätzungen von Frauen, was auf eine subtile Entwicklung seines deduktiven Urteilsvermögens hindeutet. Trotz der Lösung komplexer Fälle bleibt er selbstkritisch und betrachtet seine Erfolge als Zufallstreffer rather than verdiente Leistungen. Seine Beziehung zu Holmes entwickelt sich von Abhängigkeit hin zu Partnerschaft, obwohl er Durchbrüche weiterhin den Instinkten der Katze zuschreibt rather than seinen eigenen Beiträgen.
Titles
Yoshitarō Katayama
Cast
  • Toshihiko Sekidatabase_lang_japanese