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Akram tritt als wiederkehrender Antagonist in der Serie auf, am prominentesten im zweiten Teil, in dem seine Machenschaften darauf abzielen, ein gespaltenes, vom Japan des 11. Jahrhunderts inspiriertes Reich auszunutzen. Als Anführer der Dämonensippe nutzt er die Thronfolgekrise und die weitverbreitete Verzweiflung aus, um seinen Rachefeldzug gegen die Menschheit zu schüren, die er für die Verfolgung seines Clans und die Korruption der Welt verantwortlich macht. Sein großer Plan beruht darauf, den Nachtumzug der Hundert Dämonen zu beschwören, eine rachsüchtige Entität, die sich von kollektivem Leid nährt.

Um dies zu erreichen, manipuliert er heimlich die Schwarze Drachenpriesterin Chitose, damit sie eine Barriere errichtet, die leidgetriebene Energie abschöpft, während er sich gleichzeitig als Mentor der Weißen Drachenpriesterin Karin ausgibt. Durch berechnete Begegnungen in der Zeitschleife testet er unter dem Deckmantel der Führung ihre Widerstandsfähigkeit und treibt sie an, ihre Kräfte für seine eigenen Ziele zu schärfen. Akram destabilisiert Allianzen weiter, indem er Unsicherheiten ausnutzt – er verdreht den Edelmann Kazuhitos Paranoia zu Opposition gegen Karin und überredet Misono vom Sternenclan, deren Stabilität in Frage zu stellen.

Im Höhepunkt verschmilzt er mit dem Nachtumzug, um die Hauptstadt zu vernichten, wird jedoch vereitelt, als Karin Yinglongs Kraft nutzt, um die Geister gewaltlos zu zerstreuen. Optionale Erzählstränge in Spin-offs wie *Yume no Ukihashi Special* und *100man-nin no Harukanaru Toki no Naka de* beleuchten seinen inneren Konflikt und zeigen Momente der Verletzlichkeit, während er mit Isolation und unerwarteter Bewunderung für Karins Idealismus ringt. Ein Pfad gipfelt sogar darin, dass sie ihn aus Mitgefühl verschont und einen fragilen Waffenstillstand schließt, in dem er widerwillig seine Weltanschauung überdenkt.

Seine Ursprünge als Zeuge der Unterdrückung seines Clans und des Todes seines Vaters untermauern seine rücksichtslose Philosophie, doch Nebenhandlungen deuten durch widerwillige Bindungen zu Verbündeten auf begrabene Empathie hin. Akrams bleibendes Rätsel liegt in dieser Dualität – methodisch in seiner Grausamkeit, doch von Selbstreflexion geplagt, wobei seine ultimativen Motive selbst im Scheitern undurchsichtig bleiben.
Titles
Akram
Cast
  • Andreas Meesedatabase_lang_german