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Yamato no Akanemaru, ein Bildhauer, der während der Nara-Zeit in Japan (720–752 n. Chr.) aktiv war, beteiligt sich am Bau der Großen Buddha-Statue im Tōdai-ji. Talentiert und ehrgeizig strebt er nach Anerkennung und beruflichem Aufstieg.

Sein Leben nimmt eine brutale Wendung, als der einäugige, einarmige Bandit Gao ihn angreift. Gao verstümmelt Akanemarus rechten Arm während des Überfalls. Diese Verletzung zerstört seine Fähigkeit zu bildhauern und entfacht einen tiefen, anhaltenden Hass auf Gao.

Nachdem er eine prestigeträchtige Rolle als Leiter des massiven Großen Buddha-Projekts unter Lord Kibi erhält, bei dem Hunderttausende beschäftigt sind, widmet sich Akanemaru dieser monumentalen Aufgabe. Er sieht darin seinen Weg zu Ehre, Status und Vermächtnis.

Seine Rivalität mit Gao erreicht ihren Höhepunkt, als beide für einen Wettbewerb ausgewählt werden, den Gedenk-Phoenix zur Fertigstellung des Großen Buddha zu schnitzen. Dieser Wettbewerb definiert seinen Charakter. Getrieben von intensivem Druck und dem Bedürfnis nach Bestätigung und Überlegenheit, findet Akanemaru seine Inspiration blockiert.

Geplagt vom Geist Buchis, eines ehemaligen Gefährten, der tragisch während seiner Anwerbung für das Buddha-Projekt starb, kämpft er innerlich. Buchis Geist fleht ihn an, den weltlichen Erfolg aufzugeben und das wahre, spirituelle Wesen des Phoenix zu erfassen. Trotz seiner technischen Meisterschaft und lebenslangen Vorbereitung gelingt es ihm im Wettbewerb nicht, seinen Ehrgeiz in inspirierte Kunst umzusetzen.

Seine Besessenheit, Gao zu übertreffen und Ruhm zu erlangen, verwehrt ihm letztlich den Zugang zur tiefgründigen Natur des Phoenix. Dies steht in scharfem Kontrast zu Gao, der durch seine Kunst Anmut findet. Akanemarus Erzählung endet eng umgrenzt in diesem künstlerischen Kampf und seinem unerfüllten Streben nach Unsterblichkeit durch Vermächtnis und Anerkennung.
Titles
Yamato no Akanemaru
Cast
  • Toshio Furukawadatabase_lang_japanese