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Coquelicot, ein vietnamesisches Waisenkind, das unter unklaren Umständen ohne Erinnerung an ihre Ankunft in Paris eintraf, lebt und arbeitet im Cirque de Europe. Unter dem Künstlernamen „Magical Angel Coquelicot“ ist sie sowohl Tierdompteurin als auch Zauberin, pflegt verletzte Zirkustiere wie Tiger zurück zur Gesundheit und führt Zaubernummern auf. Trotz Misshandlungen durch den grausamen Zirkusdirektor Donikuuru – der ihr nur kärgliche Mahlzeiten gewährt und damit droht, die Tiere, die sie beschützt, zu verkaufen – bleibt sie, um Obdach zu haben und aus tiefer Zuneigung zu den Tieren. Ihre Vergangenheit nährt Verlassenheitsängste und die Furcht, allein gelassen zu werden.

Trotz ihrer Jugend zeigt Coquelicot eine bemerkenswerte Reife, bewahrt eine fröhliche Fassade, während sie ihre Kämpfe internalisiert, andere nicht belastet und sich nur eng vertrauten Personen anvertraut. Tiere sind ihr Halt; sie kommuniziert effektiv mit ihnen, erzieht sie aber auch streng, um Schaden zu vermeiden. Ihre kindliche Unschuld zeigt sich in unbeschwerten Momenten, etwa wenn sie einen Teamkollegen mit einem Gorilla vergleicht. Ihr erstes Erscheinen führt kurzzeitig dazu, dass andere sie aufgrund ihres Hutes, der ihre Zöpfe verbirgt, und ihrer Verwendung männlicher Pronomen für einen Jungen halten.

Ihre spirituellen Kräfte erwachen nach einem traumatischen Verrat durch Karuchera, eine Darstellerin, die sich als mütterliche Figur ausgibt, sich aber als die Antagonistin Große Python entpuppt. Dies löst Coquelicots latente Fähigkeiten aus, woraufhin Grand Mere sie für die Fleur-Division der Pariser Combat Revue rekrutiert. Sie balanciert Zirkuspflichten mit Abendauftritten im Cabaret Les Chattes Noires und Hilfsarbeiten auf einem Gemüsemarkt. Im Kampf führt sie einen magischen Taktstock und Hornraketenwerfer.

Coquelicot entwickelt eine enge Bindung zu Ichiro Ogami, dem Kommandeur der Pariser Combat Revue. Als Ogami nach seiner Mission nach Japan zurückbeordert wird, gesteht sie ihm ihre Liebe, erklärt ihre Heiratsabsicht und übergibt ihm einen Abschiedsbrief, der dieses Gelübde bekräftigt. Als stellvertretende Kommandeurin der Pariser Combat Revue übernimmt sie die Rolle, um nicht der Trauer zu verfallen. Später reist sie nach Tokio, um Ogami wiederzusehen, überbringt einen Brief von Grand Mere und bekräftigt ihre Heiratspläne ihm und der Imperial Combat Revue gegenüber. In Japan erlebt sie kulturelle Unterschiede, verbessert ihre Kochkünste und tritt mit Oganis Erlaubnis auf der Bühne des Imperial Theatre auf.

Nach der Lösung eines großen Konflikts kehrt Ogami mit Coquelicot und der Pariser Combat Revue nach Paris zurück. Sie nehmen ihr Leben in Paris wieder auf, wo sie weiterhin im Zirkus und im Cabaret arbeitet. Sie sorgt dafür, dass Ogami früh aufsteht, um bei der Fütterung der Zirkustiere zu helfen, und bereitet für beide das Frühstück zu.

Im OVA „Sakura Taisen: Le Nouveau Paris“, der nach Oganis Abreise aus Paris spielt, beteiligt sich Coquelicot an den Bemühungen der Pariser Combat Revue, einer neuen Bedrohung entgegenzutreten. Spezifische Details über ihre Handlungen oder Entwicklung in dieser Handlung sind im verfügbaren Material nicht enthalten.
Titles
Coquelicot
Cast
  • Etsuko Kozakuradatabase_lang_japanese