Anime overview: The Day I Became a God
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Hina Sato, ein Mädchen, das die Persona der selbsternannten Gottheit Odin annimmt, erklärt sich als allwissend und prophezeit die globale Vernichtung in 30 Tagen. Diagnostiziert mit Logos-Syndrom – einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung, die unaufhaltsamen Hirnschwund und Muskeldegeneration verursacht – erlebte sie frühes Verlassenwerden. Ihre Mutter, von Schuld über die genetische Weitergabe der Krankheit verzehrt, starb durch Suizid, während ihr Vater sich zurückzog, um sein Leben neu aufzubauen, und sie in die Obhut ihres Großvaters, Professor Shuuichirou Korogi, gab. Um ihren Verfall zu verlangsamen, entwickelte er ein Quantencomputer-Implantat, das ihr vorausschauende Kognition und eine flüchtige Scheinstabilität verlieh.

Das Implantat verband sie mit globalen Datenströmen, was präzise Vorhersagen von Sportergebnissen, Mahjong-Taktiken und sozialen Dynamiken ermöglichte. In der Fehlinterpretation ihres eigenen Gesundheitsverfalls als apokalyptische Prophezeiung fixierte sie sich auf den bevorstehenden Untergang der Welt. Auf der Suche nach Schutz brachte ihr Großvater sie bei Yōta Narukamis Familie unter, wo sie die Odin-Identität annahm, teils um Unsicherheit über ihren banalen Nachnamen unter Gleichaltrigen mit mythologisch inspirierten Namen zu verbergen.

Sie führte Yōta durch persönliche Herausforderungen – ein Geständnis gegenüber einer Kindheitsliebe, die Rettung eines scheiternden Ramen-Restaurants – und knüpfte so eine fragile emotionale Bindung. Ihre Fähigkeiten zogen staatliche Aufmerksamkeit auf sich, gipfelnd in ihrer Entführung und der gewaltsamen Entfernung des Implantats. Ohne technologische Erweiterung regredierten ihre physischen und kognitiven Funktionen in einen kindlichen Zustand, zurücklassend eine nichtsprechende, unbewegliche und auf institutionelle Pflege angewiesene Person.

Doch tauchten Spuren ihrer Vergangenheit während Yōtas Besuchen auf, gipfelnd in Momenten der Wiedererkennung, ausgelöst durch gemeinsame Videospiele. Das Einrichtungspersonal untersagte zunächst sein Engagement, da sie ihn für unqualifiziert hielten, doch ihre subtilen Zeichen von Autonomie – verwoben mit Trauma und Abhängigkeit – sicherten schließlich ihre Überführung in seine Obhut. Die Geschichte endet ungewiss: Yōta verspricht, nach einer Heilung zu suchen, während Hina sporadische, schrittweise Verbesserungen zeigt.

Ihre Reise untersucht Autonomie versus Abhängigkeit und hinterfragt gesellschaftliche Wahrnehmungen von Behinderung durch externe Interventionen. Die Beschlagnahmung des Implantats unterstreicht Spannungen zwischen institutioneller Autorität und körperlicher Selbstbestimmung und rahmt ihre Existenz nach der Operation als Schlachtfeld für Ideologien, die medikalisierte Normalität über die Akzeptanz von Behinderung stellen.
Titles
Hina Sato
Cast
  • Dani Chambersdatabase_lang_english
  • Aaricia Duboisdatabase_lang_french