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Naidaijin Ieyasu Tokugawa steht als mächtiger Daimyo und zentrale politische Figur da. Anfangs agiert er innerhalb der Struktur der Toyotomi-Regierung als einer der Fünf Ältesten nach Toyotomi Hideyoshis Tod, hegt jedoch den ultimativen Ehrgeiz, sein eigenes dauerhaftes Shogunat zu errichten, um Japan unter der Herrschaft der Tokugawa zu vereinen, wobei er Toyotomi-Treue wie den Sanada-Clan als Haupthindernisse betrachtet.

Bekannt für strategische Geduld und Pragmatismus, manövriert Ieyasu akribisch, um seine Macht zu festigen, Allianzen zu schmieden und Rivalen zu isolieren. Seine Bemühungen gipfeln in der entscheidenden Schlacht von Sekigahara gegen die Toyotomi-treue Westarmee. Der Sieg dort festigt seine Position als de facto Herrscher.

Anschließend erhält er den Titel des Shoguns und gründet offiziell das Tokugawa-Shogunat in Edo. Seine Herrschaft priorisiert Stabilität und die Beseitigung potenzieller Bedrohungen, was unweigerlich zur Belagerung der Burg Osaka führt, dem letzten Rückzugsort der Toyotomi-Treuen, einschließlich Sanada Yukimura.

Ieyasu betrachtet Yukimura als einen besonders gefährlichen Gegner, beeindruckend in seiner Kampfkraft und seinem Widerstand. Ihr Konflikt erreicht seinen Höhepunkt auf der Burg Osaka, wo Yukimura einen verzweifelten Angriff direkt auf Ieyasus Hauptlager führt, mit dem Ziel, den Krieg zu beenden, indem er den Shogun selbst erschlägt.

Nach dem Fall der Burg Osaka und der Beseitigung der Toyotomi-Bedrohung sichert Ieyasu die Zukunft der Tokugawa-Dynastie. Später nimmt er den Titel Naidaijin (Minister des Inneren) an und zieht sich schließlich in die Burg Sumpu zurück, wo er den Titel Ōgosho (Ruheshogun) annimmt, während er für eine reibungslose Nachfolge seines Sohnes Hidetada sorgt. Seine Handlungen und die Gründung des Tokugawa-Shogunats prägen die politische Landschaft Japans für Jahrhunderte maßgeblich.
Titles
Naidaijin Ieyasu Tokugawa
Cast
  • Shinji Ogawadatabase_lang_japanese