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Eine verwaiste Monarchin besteigt den Thron vorzeitig, ohne elterliche Aufsicht. Dieses Vakuum fördert unkontrollierte Macht und eine zutiefst egozentrische Natur. Als Königin herrscht sie mit launischen Forderungen und erwartet sofortigen Gehorsam von ihren Untertanen.

Während eines Winterfestes entdeckt sie eine Abbildung von Schneeglöckchen und befiehlt impulsiv einen Strauß, trotz ihrer saisonalen Unverfügbarkeit. Sie bietet eine beträchtliche Goldbelohnung an, ignoriert natürliche Gesetze und die immense praktische Härte, die ihr Dekret verursacht. Diese Forderung löst direkt die Haupthandlung aus und zwingt Anya, die Blumen in einem tobenden Schneesturm zu suchen.

Als ihr die von Anya beschafften Blumen präsentiert werden, reagiert die Königin mit Unzufriedenheit, nicht mit Dankbarkeit. Sie verlangt den Ort, an dem sie gewachsen sind, und reist persönlich mit ihrem Gefolge in den Wald. Dort erlebt sie das magische Eingreifen der Zwölf Monate und beobachtet Anyas mitfühlende Handlungen aus erster Hand.

Diese Begegnung im Wald stellt die Weltanschauung der Königin zutiefst infrage. Sie sieht, wie die Zwölf Monate Anya beschützen, während die grausame Stiefmutter und Stiefschwester zur Strafe in Hunde verwandelt werden. Diese Erfahrung löst eine innere Wandlung in ihr aus. Nach diesen Ereignissen verlässt die Königin den Wald mit Anya, was den Beginn einer Freundschaft markiert. Diese neue Bindung deutet auf eine Abkehr von ihrem früheren Egozentrismus hin und zeigt persönliches Wachstum an.
Titles
a Rainha
Cast
  • Cecília Lemesdatabase_lang_portuguese