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Betty Hill, geboren als Eunice Elizabeth Barrett am 28. Juni 1919 in Newton, New Hampshire, wuchs auf einer Farm in Kingston auf. Sie schrieb sich an der University of New Hampshire ein, wo sie sich für Rassengleichheit und liberale Anliegen einsetzte. Nach einer ersten Ehe, die in Scheidung endete, kehrte sie an die Universität zurück, schloss ihr Studium 1958 ab und wurde Sozialarbeiterin. Sie heiratete Barney Hill, eine für die Zeit ungewöhnliche interrassische Verbindung, und sie lebten in Portsmouth. Beide engagierten sich aktiv in der Bürgerrechtsbewegung durch die NAACP und ihre örtliche unitarische Gemeinde.

Ein entscheidendes Erlebnis hatte das Paar während einer nächtlichen Autofahrt durch New Hampshire am 19.-20. September 1961. Nachdem sie ungewöhnliche Lichter bemerkt hatten, berichteten sie von einer Begegnung mit einem scheibenförmigen Objekt und humanoiden Gestalten. Sie kehrten mit unerklärlichen körperlichen Folgen nach Hause zurück: Uhren funktionierten nicht mehr, Kleidung war zerrissen, und konzentrische Kreise zierten den Kofferraum ihres Autos. Bettys Kleid wies rosafarbenes Pulver auf und später Risse; es wurde forensisch untersucht. Etwa zwei Stunden ihrer Reise blieben ungeklärt.

Danach quälten Betty fünf Nächte lang wiederkehrende Albträume. Sie dokumentierte Träume, in der sie von uniformierten Wesen an Bord des Objekts gebracht und medizinischen Untersuchungen unterzogen wurde. Um die Gedächtnislücken und Barneys anschließende Gesundheitsprobleme zu klären, unterzogen sich beide einer Hypnosebehandlung bei Dr. Benjamin Simon, die detaillierte Berichte einer Entführung enthüllte. Betty beschrieb medizinische Prozeduren, darunter einen Schwangerschaftstest mit einer Nadel in der Nähe ihres Bauchnabels.

Nach Barneys Tod 1969 setzte Betty ihre Untersuchungen von UFO-Phänomenen fort. Sie berichtete, kurz nach seiner Beerdigung ein UFO in der Nähe von Stromleitungen gesehen zu haben, dessen Bewegungen sie als Anerkennung deutete. Von 1982 bis 1989 dokumentierte sie 2.998 UFO-Sichtungen während 204 Exkursionen, oft in der Nähe ihrer Kindheitsfarm in East Kingston. Sie hielt öffentliche Vorträge, teilte fotografische und filmische Beweise und stand ausgiebig mit Medien in Kontakt. Betty spendete persönliche Artefakte, darunter das Entführungskleid, an die University of New Hampshire. Sie blieb bis zu ihrem Tod am 17. Oktober 2004 eine Verfechterin der Anerkennung von UFOs.
Titles
Betty Hill
Cast
  • Chiyoko Kawashimadatabase_lang_japanese