Anime overview: The Abashiri Family
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Kikunosuke Abashiri, einzige Tochter des fünfköpfigen Abashiri-Verbrechersyndikats unter Patriarch Daemon, wächst als zweitjüngstes von vier Halbgeschwistern mit verschiedenen Müttern auf. In einer männlich geprägten Erziehung gezwungen, um dem patriarchalischen Erbe der Familie gerecht zu werden, entwickelt sie eine burschikose Persönlichkeit, trägt Jungenschuluniformen und schärft einen äußerst kampflustigen Charakter. Ihr Nahkampftraining vereint Wakizashi-Klingenbeherrschung mit Grappling-Taktiken, verstärkt durch übermenschliche Geschwindigkeit und Beweglichkeit. Mit 16 verzeichnet sie 160 Tötungen in einem Leben voll Diebstahl und Gewalt.

Ihr Weg ändert sich, als ihr Geschlecht an ihrem 16. Geburtstag öffentlich enthüllt wird, um den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter zu erfüllen, eine traditionelle Zukunft anzunehmen. An der Paradice School eingeschrieben – einer Fassade der Vornehmheit, die eine von Verbrechern betriebene Institution verbirgt, in der Schüler Folter, Ausbeutung und tödliche Disziplin erleiden – nimmt sie den Alias Reiko Shiratori an. Dort knüpft sie eine enge Bindung zu Yukiko Shirane, ihre Beziehung schwankt zwischen Freundschaft und Romanze, während sie systemische Misshandlungen, einschließlich körperlicher und sexueller Übergriffe durch das Personal, widersteht. Ihr Widerstand entfacht einen gewaltsamen Aufstand, doch Yukiko stirbt im Chaos.

In Crossover-Erzählungen wie *Violence Jack* durchquert Kikunosuke eine postapokalyptische Hölle, tarnt sich als Mann, um Räubern zu entgehen. Nach der Befreiung aus einem Arbeitslager trifft sie auf traumatisierte Geschwister ohne Erinnerungen und trauert um Yukikos Selbstmord, nachdem gesellschaftliche Bigotterie ihre Bindung angriff. Trotz Qualen sucht sie unerbittlich nach familiären Überresten.

Spätere Handlungsstränge zeigen ihre Wandlung von skrupelloser Vollstreckerin zu einer Figur, die mit Selbstreflexion ringt. Nach dem Aufstand verzichtet sie auf Tötungen und erscheint schließlich in einer friedlichen Zukunft als Mutter eines Sohnes, der nach ihr benannt ist – doch sein spielerisches Nachahmen ihrer Kampffertigkeiten hallt von ihrer Vergangenheit wider. Ihr Design und Kampfgeist inspirierten Charaktere wie *Mazinger Z*’s Sayaka Yumi; in *Mazinger Angels Z* steuert sie Mechas gegen Feinde wie Dr. Hell, mit ihrer typischen Wildheit.

Wiederkehrende Szenarien zeigen strategische Nacktheit im Kampf, ein Nagai-Merkmal, das Überlebensnotwendigkeit über Ausbeutung stellt. Ihre Reisen verweben stets Identitätskämpfe, Blutlinientreue und Tyrannenwiderstand, was gesellschaftskritische Themen ihrer Narrative spiegelt.
Titles
Kikunosuke Abashiri
Cast
  • Kyouko Tonguudatabase_lang_japanese