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Arima Souichirou, ein 15-jähriger Highschool-Schüler, strahlt ein Bild makelloser Perfektion aus, dominiert akademisch und im Kendo und gewinnt sogar eine nationale Meisterschaft. Hinter seiner Fassade aus Intellekt und Charme verbirgt sich jedoch ein zerrüttetes Selbstbild, geprägt von Verlassenheit – seine in Ungnade gefallenen leiblichen Eltern, einst angesehene Mediziner, überließen ihn der Obhut einer Tante und eines Onkels. Aus Angst, deren vermeintliche moralische Verderbtheit zu erben, konstruiert er eine makellose Persönlichkeit, um sein „wahres Ich“ zu begraben, dessen Unberechenbarkeit und zerstörerisches Potenzial er fürchtet.

Seine Rivalität mit Yukino Miyazawa entflammt, als er sie im akademischen Ranking überholt, doch sie entwickelt sich weiter, als er ihre verborgenen Schwächen entdeckt. Dieses Wissen nutzt er, um sie näher an sich zu binden, und enthüllt schließlich seine eigenen zerbrechlichen Gefühle, wodurch eine Bindung entsteht, die auf der gegenseitigen Anerkennung ihrer performativen Identitäten beruht. Seine Fassade rührt von kindlichen Traumata her: wiederholter Verlassenheit und Misshandlung durch seine Mutter Ryouko, die ihn hungern ließ, isolierte und willkürlicher Gewalt aussetzte, sodass er während ihrer Abwesenheiten von Resten leben musste.

Als ihre Beziehung intensiver wird, zeigen sich seine Unsicherheiten als Eifersucht und kontrollierendes Verhalten, was mit Yukinos wachsender Autonomie kollidiert. Emotionale Ausbrüche und manipulatives Handeln belasten ihre Verbindung und gipfeln in einem fast irreparablen Konflikt, angefacht von unterdrückter Wut. Yukinos unerschütterliche Empathie führt ihn dazu, sich seinen Ängsten zu stellen, Vertrauen und Verletzlichkeit zu entwickeln. Er versöhnt sich mit dem Erbe generationenübergreifender Konflikte seiner Adoptivfamilie und den bleibenden Narben des Verrats seiner Eltern.

Nach dem Abschluss heiratet er Yukino nach ihrer Schwangerschaft und tritt widerwillig in den medizinischen Beruf der Arima-Familie ein. Trotz anfänglicher Ablehnung widmet er sich der rekonstruktiven Chirurgie in ihrem Krankenhaus – ein symbolischer Akt, der seine emotionalen Heilungsprozesse spiegelt. Jahre später, als Vater von drei Kindern, verkörpert er mühsam errungene Stabilität, vereint familiäre Hingabe mit einer Karriere, die einst von der Schande seiner Eltern überschattet war. Sein Werdegang zeichnet den Abbau von Isolation durch geteilte Verletzlichkeit nach, die Last vererbter Traumata und den leisen Aufstand, Authentizität über Erwartungen zu stellen.
Titles
Arima Souichirou
Cast
  • Carlos Lladódatabase_lang_spanish