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Amanojaaku, auch bekannt als Jyaku Amano, ist ein Dämonen-Mensch-Hybride, der für Vergehen im Zusammenhang mit dem Großen Ältesten und seiner Enkelin Mimi aus dem Menschen-Biest-Reich auf die Erde verbannt wurde. Seine Verbannung verpflichtet ihn dazu, den Chōjin zu finden, eine allmächtige Entität, die laut Prophezeiung alle drei Jahrtausende die Menschen-, Dämonen- und Menschen-Biest-Reiche vereinen soll – trotz des Risikos apokalyptischer Folgen bei ihrer Erscheinung.

Seine Darstellung unterscheidet sich stark zwischen den Medien. Im Manga zeigt er offen soziopathische Züge, manipuliert Frauen mit betrügerischen Behauptungen über die schützenden Eigenschaften seines Spermas und gefährdet leichtfertig Unschuldige, was in seinem Tod während eines Dämonenangriffs gipfelt. Im Anime hingegen wird er edler und mit ausgeprägteren Schutzinstinkten dargestellt, wodurch er sich zu einem Anti-Helden entwickelt, der an das friedliche Vereinigungspotenzial des Chōjin glaubt. Diese Reise beinhaltet eine Konfrontation mit der Desillusionierung, als die zerstörerische Natur des Chōjin zutage tritt, was ihn allmählich zu humanistischeren Ansichten führt, während er seinen zugrunde liegenden Zynismus beibehält.

Schlüsselbeziehungen prägen seinen Handlungsbogen: Seine Schwester Megumi, eine Nymphomanin, deren Handlungen im Manga das Falschbeschuldigen von Männern wegen Vergewaltigung oder deren Kannibalisierung umfassen, steht im Kontrast zu ihrer einfühlsameren Rolle im Anime. Seine romantische Verstrickung mit Mimi nutzt deren orgasmusinduzierte präkognitive Fähigkeiten, um seine Suche voranzutreiben. Rivalitäten mit Dämonen wie Suikakujū, der den Chōjin ablehnt, um das Dämonenreich zu bewahren, eskalieren häufig zu gewaltsamen Konflikten.

Spätere Fortsetzungen und Spin-offs wie *The Urotsuki* (2002) zeigen Amanojaaku, der im Menschen-Biest-Reich mit der Hinrichtung konfrontiert wird, bevor er der Legende des Chōjin im Dämonenreich nachgeht. Dabei navigiert er durch Konflikte zwischen den Spezies und moralische Ambivalenzen, während er seine grundlegenden Eigenschaften – Zynismus, gemildert durch widerwillige Beschützerinstinkte – beibehält. Sein Name spiegelt das Amanojaku der japanischen Folklore wider, das inhärente Widerspenstigkeit und die Fähigkeit verkörpert, dunkle Begierden zu entfachen, was zu seiner Rolle als Auslöser von Chaos passt.

Physisch zeichnet sich Amanojaaku durch violette Haare und dunkle Augen aus. Sein dämonisches Erbe verleiht ihm beeindruckende Kampffähigkeiten, die ihn zu einem der wenigen machen, die Entitäten wie den Chōjin oder den Kyō-Ō herausfordern können. Seine Widerstandsfähigkeit ermöglicht es ihm, die Zerstörung mehrerer Reiche zu überleben, was seine narrative Beständigkeit über verschiedene Adaptionen hinweg unterstreicht.
Titles
Amanojaaku
Cast
  • William Coryndatabase_lang_french