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Lina, ehemals als George bekannt, agiert als Agentin der New Yorker Mafia, die beauftragt wurde, in die Idol-Gruppe Gokudols einzudringen. Um sich nahtlos einzufügen, unterzieht sie sich einer Geschlechtsangleichung und nimmt eine weibliche Identität an, die dem Werdegang der Kernmitglieder der Gruppe entspricht. Als der Auftrag plötzlich abgebrochen wird, gerät sie unter die Kontrolle von Inugane, dem Yakuza-Patriarchen, der die Gokudols befehligt, und wird von ihrem ursprünglichen Syndikat abgeschnitten.

Obwohl Lina nicht die rigorose Idol-Ausbildung der Gokudols durchlaufen hat, erreichen ihr postoperativer Körper und ihre Stimme sofort eine konventionell feminine Ausstrahlung, wodurch sie die sonst übliche schrittweise Anpassung umgeht. Diese Anomalie unterstreicht ihre prekäre Position als Eindringling, die zwischen rivalisierenden Verbrecherimperien und den performativen Anforderungen der Idol-Gesellschaft gefangen ist.

Ihre Geschichte vermischt sich mit schwarzem Humor, als Inugane sie zwingt, explizites Material eines früheren Geliebten anzuschauen – eine brutale Gegenüberstellung der traumatischen Transformation mit der surrealen Grausamkeit ihrer Lage. Einst eine bedeutende Mafia-Figur, unterscheidet sich Linas Hintergrund von den yakuza-geprägten Ursprüngen der Gokudols, doch spiegeln beide Gruppen die Manipulation körperlicher Autonomie durch ihre Anführer für Machtzwecke wider.

Linas Geschichte bleibt auf die Anime-Serie beschränkt, ohne Erweiterungen in ergänzenden Medien oder Live-Action-Adaptionen.
Titles
Lina
Cast
  • Laura Stahldatabase_lang_english
  • Carmen Ambrósdatabase_lang_spanish
  • Tess Amorimdatabase_lang_portuguese