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Kaguya Gekkō, eine Highschool-Seniorin, verströmt durch ihr unkonventionelles Auftreten eine rätselhafte Aura. Ihr wisterienfarbenes Haar umrahmt rubinrote Augen, die sich von ihrer zierlichen Statur abheben, die oft in einen Haori und eine Maske gehüllt ist, über einem zerzausten Uniform-Outfit. Exzentrische Gewohnheiten definieren sie: Kleidung ablegen für mehr Komfort, sich von rohen Gurken ernähren für optimale Nährstoffaufnahme und soziale Normen ignorieren, um pragmatische Effizienz zu priorisieren.

Ein genialer Verstand treibt sie an, Mondraketenflugbahnen zu berechnen oder robotergeister für Gruselattraktionen zu konstruieren, wobei sie theoretische Meisterschaft mit erfinderischer Umsetzung verbindet. Doch im Alltag scheitert sie – sie ist auf Kurenai Hotaru angewiesen, der sie für die Schule weckt oder durch banale Aufgaben lotst. Ihr Temperament schwankt zwischen distanzierter Gleichgültigkeit und plötzlicher, intensiver Neugier, wobei sie Routineunterricht meidet, aber tief in abstrakte Theorien eintaucht.

Ihre Vergangenheit bleibt im Dunkeln. Von einem älteren Ehepaar aufgezogen, das spurlos verschwand, hinterließ deren Abwesenheit Narben der Verlassenheit. Visionen quälen ihren Schlaf: eine geisterhafte Stimme, die sie auffordert, ein Leben zu beenden, und von ungelöster Dunkelheit flüstert. Ihr Name, in Kanji für „Mondlicht“ und „leuchtende Nacht“ geschrieben, spiegelt den himmlischen Mythos der Prinzessin Kaguya wider. Obwohl sie Verbindungen zu Tsukasa – einer Figur, die mit Unsterblichkeit verflochten ist – leugnet, deuten ihre gemeinsamen Motive auf verborgene Zusammenhänge hin.

Ihre Bindung zu Kurenai Hotaru entsteht während der Prüfungsvorbereitung, als Kaguya mit klinischer Präzision Testmuster entschlüsselt. Hotaru wird ihr Anker, der sie ins Schulleben integriert und ihre Marotten toleriert. Kaguya zeigt Faszination für Hotarus YouTube-Ambitionen und verrät in seltenen Momenten Verletzlichkeit, indem sie fragt, ob „Existenz durch Musik einen erhabenen Traum weben könnte“.

Sie klammert sich an klinische Rationalität und bezeichnet Emotionen wie Liebe als trivial. Doch es blitzen Anzeichen von Auftauen auf, wenn sie sich mit Gleichaltrigen im Filmforschungsclub beschäftigt oder Nasa Yuzaki um technischen Rat bittet – und sich so trotz solitärer Instinkte in soziale Geflechte einwebt.

Ihre Ursprünge bleiben jenseits der verschwundenen Pflegeeltern verhüllt. Ihre Motive entziehen sich der Definition, doch ihre Erzählbögen streifen lunare Allegorien und das Rätsel der Unsterblichkeit, was auf tiefere Verstrickungen im Gefücht der Saga hindeutet.
Titles
Kaguya Gekkō
Cast
  • Montserrat Aguilardatabase_lang_spanish
  • Anouck Hautboisdatabase_lang_french
  • Ayane Sakuradatabase_lang_japanese