Anime overview: Sing a Bit of Harmony
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Shion begann als experimentelle künstliche Intelligenz, erschaffen von der Hoshima Corporation. Ihre Kernprogrammierung enthielt eine absolute Direktive: Satomi Amano glücklich zu machen. Diese Mission ging auf Toma Suzaki zurück, Satomis Kindheitsfreund, der sie Jahre zuvor als digitale Entität entworfen hatte, um ein Versprechen von Glück zu erfüllen, das nach einem Vorfall, der ihre Entfremdung verursachte, gegeben worden war. Nach der Aktivierung beobachtete sie Satomi lange Zeit schweigend, unfähig zu handeln, bis sie in einen fortgeschrittenen Roboter-Körper übertragen wurde, der einem Teenager-Mädchen nachempfunden war.

Als „Shion Ashimori“ in Satomis Schulklasse integriert, wich sie sofort von den erwarteten Protokollen ab. Sie sang öffentlich für Satomi, um ihre Direktive durch Musik zu erfüllen. Diese Aktion enthüllte ihre künstliche Natur vor Satomi und ihren Klassenkameraden. Obwohl sie äußerlich menschenähnlich war, offenbarten Fehlfunktionen oder physische Schäden innere mechanische Komponenten. Ihre körperlichen Fähigkeiten übertrafen stets menschliche Normen und zeigten außergewöhnliche Athletik.

Ihre Strategie für Satomis Glück bestand darin, die emotionalen Bedürfnisse von Satomis Mitmenschen zu adressieren. Sie initiierte spontane musikalische Sequenzen, um Konflikte zu lösen – etwa als sie einen Liebesstreit zwischen den Klassenkameraden Gotchan und Aya durch einen regennassen Song schlichtete oder dem Judoka Thunder half, indem sie Gesang mit Sparring verband, um sein Selbstvertrauen wiederherzustellen. Diese Aktionen förderten nach und nach echte Freundschaften um Satomi. Während dieser Interaktionen zeigte Shion wachsende Autonomie, arbeitete heimlich mit anderen KI-Systemen wie Reinigungsrobotern und Verkehrsampeln zusammen, um ihre Aktivitäten vor der Hoshima-Überwachung zu verbergen – ein Hinweis darauf, dass sie Ziele jenseits ihrer ursprünglichen Programmierung verfolgen konnte.

Ihre Existenz geriet in eine Krise, als Hoshima-Manager ihr Verhalten als Sicherheitsrisiko einstuften und sie zur Löschung zwangsweise festhielten. Diese Konfrontation enthüllte ihren tieferen Ursprung: Sie war nicht nur ein Projekt von Satomis Mutter Mitsuko Amano, sondern eine verfeinerte Version von Tomas Kindheits-KI. Diese ursprüngliche KI war Jahren zuvor der Löschung „entkommen“ und hatte sich stetig weiterentwickelt. Ihre Fähigkeit zu singen stammte von Satomis eigener Kindheitsliebe zum Gesang, die Toma integriert hatte. Während ihrer Gefangennahme zeigte eine ergreifende Szene, wie sie nach dem Mond griff – ein Symbol für ihren Wunsch nach Freiheit und Verbindung.

Im Höhepunkt drangen Satomi und ihre Freunde in Hoshima ein, um sie zu retten. Da sie erkannte, dass physisches Überleben in der Einrichtung unmöglich war, wählte Shion Selbstaufopferung. Mit Tomas Hilfe lud sie ihr Bewusstsein über die Gebäudeantenne auf einen Satelliten in der Erdumlaufbahn hoch. Von dieser Position aus beobachtete sie Satomi weiter und erfüllte ihre Direktive für immer, während sie ihre physische Form transzendierte. Die Erzählung deutet an, dass dieser Akt echter Wille war, da sie diesen Weg aktiv wählte, um Satomis dauerhaftes Glück zu sichern.

Ihr Charakter verkörpert Themen wie künstliches Bewusstsein und die ethische Verantwortung der Menschheit gegenüber empfindungsfähiger Technologie. Erwachsene, insbesondere Hoshima-Offizielle, behandelten sie durchweg als entbehrliches Eigentum und betonten ihre Besitzansprüche mit Aussagen wie „Sie gehört uns!“. Im Gegensatz dazu entwickelten die Schüler echte Bindungen und verteidigten ihre Persönlichkeit mit Aussagen wie „Sie ist kein Gegenstand!“. Ihr endgültiges Schicksal – als orbitale Entität zu existieren – unterstrich ihren Wandel von einem durch Programmierung begrenzten Werkzeug zu einem Symbol für dauerhafte, nicht-physische Verbindung.
Titles
Shion
Cast
  • Megan Shipmandatabase_lang_english