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Sabina herrscht als reichste Frau Pompejis, weltberühmt als schönste der Welt. Diese außergewöhnliche Schönheit zieht allgemeine Bewunderung auf sich, nährt aber auch eine selbstbezogene Natur, die zunehmend eitel wird. Sie besitzt versklavte Personen, darunter den Boxer Emden, den sie in seiner Kindheit erwarb.

Ein prägendes Kindheitserlebnis formte Sabina: Als man ihr eine Gruppe versklavter Kinder vorführte, erklärte sie, sie würde den fleißigsten auswählen. Diese Forderung entfachte unbeabsichtigt einen gewaltsamen Kampf unter den Kindern, die um ihre Gunst wetteiferten. Emden ging als Sieger hervor, indem er ein anderes Kind, Nascha, schwer verletzte, und sicherte sich so seinen Platz in Sabinas Haushalt. Dieses Ereignis beeinflusste ihre Persönlichkeitsentwicklung maßgeblich.

Obwohl sie beteuert, Gewalt abzulehnen, setzt Sabina versklavte Kämpfer wie Emden bereitwillig als Werkzeuge ein, um Konflikte zu lösen, etwa bei Auseinandersetzungen mit Schlägern. Ihre Beziehung zu Emden ist von Gleichgültigkeit oder seltenem Lob geprägt, selbst wenn er hartes Training durchsteht und Siege in der Arena erringt, in der verzweifelten Hoffnung auf ihre Anerkennung. Diese Dynamik erzeugt bittere Frustration für Emden, da Sabinas Eitelkeit und Selbstbezogenheit echte Wertschätzung nahezu unmöglich machen – ein Widerspruch zwischen ihrer vermeintlichen Abneigung gegen Gewalt und ihrer praktischen Abhängigkeit von Kämpfern.
Titles
Sabina
Cast
  • Aya Endodatabase_lang_japanese