entry_text
Maeda Keiji, adoptierter Neffe von Maeda Toshiie und Matsu, bewahrt eine stets unbeschwerte und sorglose Art. Er liebt Feste und verspielte Streiche, die oft Toshiie selbst zum Ziel haben. Trotz dieser leichtherzigen Interaktionen mit seiner Adoptivfamilie verbirgt er eine unterschwellige Verbitterung über deren Missbilligung seines freizügigen Lebensstils. Ständig wird er von einem kleinen Affen namens Yumekichi begleitet. Keiji führt ein übergroßes Nodachi einhändig mit bemerkenswerter Geschicklichkeit und setzt eine einzigartige Kampftechnik ein, bei der er die Scheide in die Luft wirft und mitten im Gefecht wieder auffängt.

Seine Geschichte ist eng mit Hideyoshi Toyotomi und Hanbei Takenaka verflochten. Einst enge Freunde mit Hideyoshi, zerbrach ihre Bindung aufgrund von Hideyoshis wachsendem Machthunger. Dieser Konflikt taucht später wieder auf und offenbart Keijis Eifersucht auf Hanbei, der ihn als Hideyoshis Vertrauten ersetzte. Versöhnungsversuche scheitern, als Hideyoshi ihn abrupt zurückweist, was Keiji emotional zerstört, doch letztlich akzeptiert er die Entfremdung.

Keijis persönliche Entwicklung zeigt bedeutende Fortschritte. Anfangs sträubt er sich gegen familiäre Pflichten und flieht aus der Hauptstadt, wobei er Toshiie und Matsu auf humorvolle Weise entkommt, die ihn zurückholen wollen. Mit der Zeit wandelt er sich vom sorglosen Wanderer zu einer Figur der Verantwortung. Nach Hideyoshis Tod schließt er sich der Uesugi-Armee unter Kenshin Uesugi an und dient als Bote und Krieger. Während dieser Zeit entwickelt er eine spontane Zuneigung zu Magoichi Saika und widmet sich ihrem Schutz, trotz ihrer Verärgerung. Später verzweigt sich sein Weg: Er könnte sich den Uesugi wieder anschließen, zum Maeda-Clan zurückkehren oder Magoichi mit der Saika-Gruppe folgen.

In späteren Ereignissen übernimmt Keiji die Führung des Kaga-Maeda-Clans und ersetzt Toshiie. Während er seinen freien Geist bewahrt, kämpft er mit der Last der Führung in den turbulenten Zeiten. Er begegnet Sakon Shima, erkennt Parallelen zu seinem jüngeren Ich und mentorisiert ihn hin zu einem sinnvollen Dienst. Eine entscheidende Begegnung findet mit Kaiser Yoshiteru Ashikaga statt: Nachdem sie gemeinsame Erfahrungen von Verlust teilen, wandelt sich ihr Duell in Kameradschaft, wobei Keiji unerschütterliche Loyalität zu seinen Freunden gelobt. Dieser Moment symbolisiert seine vollständige Akzeptanz von Verantwortung und emotionaler Reife.

In größeren Konflikten wie dem Sekigahara-Treffen in "The Last Party" agiert Keiji als Vermittler. Er unterbricht Kämpfe zwischen den Rivalen Date Masamune und Sanada Yukimura und drängt sie, ihre Fehde zu verschieben und sich gegen größere Bedrohungen zu vereinen. Er beteiligt sich an der Schlacht gegen den wiederauferstandenen Oda Nobunaga, demonstriert seine Kampffähigkeiten an der Seite von Verbündeten und unterstreicht sein Thema, Einheit im Chaos zu fördern.

Keijis Charakter ist inspiriert von der historischen Figur Maeda Toshimasu, einem berühmten Kabukimono, bekannt für Exzentrizität und unvergleichliche Stärke. Sein legendäres Pferd Matsukaze und sein Ruf als mitfühlender Förderer der Künste prägen seine fiktionale Darstellung weiter.
Titles
Maeda Keiji
Cast
  • Eric Valedatabase_lang_english
  • Masakazu Moritadatabase_lang_japanese