Anime overview: Kemurikusa
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Rina gehört einer Schwesternschaft an, die sich selbst klonen kann und autonome, aber synchronisierte Duplikate mit einzigartigen Identitäten erzeugt. Jeder Klon weist subtile Persönlichkeitsverschiebungen und festgelegte Rollen auf: Rinacchi (autoritäre Stratege), Rinaji (nachdenkliche Beraterin), Rinayo (verschmitzte Störenfriedin), Rinako (deren tödliche Neugier sie in der ersten Folge dazu brachte, verbotenes Essen zu verzehren), Rinazo (die vor der Serie bei Kämpfen um gesammelte Besitztümer ums Leben kam) und Rinamu (die bis zum Finale schlummerte, bis ihr Blatt reifte). Rinana, ein weiterer Klon aus einem ONA-Prolog, starb früh.

Rina trägt ein Zopfmaiden-Outfit mit schwarzen Kugeln am Rocksaum, die sich selbstständig lösen, dünne Beine ausbilden und unabhängig umherlaufen, bevor sie sich regenerieren. Die Klone nehmen Materialien auf und replizieren sie, wobei sie sich auf Metall oder Kemurikusa-durchdrungenes Material als Energiequelle verlassen – eine Eigenschaft, die sie von ihrer Ahnin Riri, der Ersten Person des Geschmacks, geerbt haben, die sich selbst fragmentierte, um Wakaba zu retten.

Obwohl sie insgesamt fröhlich sind und Wakaba gerne spielerisch necken, kommen individuelle Eigenheiten zum Vorschein: Rinamus spätes Erwachen steht im Kontrast zu Rinakos und Rinazos Sterblichkeit, was ihre Zerbrechlichkeit unterstreicht. Im Kampf setzen sie agile Taktiken, aus dem Hyperraum beschworene Waffen und synchronisierte Manöver gegen Rote Käfer und Nushi ein. Ihre Dialoge sind von einem charakteristischen „na“-Suffix geprägt.

Ursprünglich als gespaltene Facetten von Riris Bewusstsein entstanden, verkörpern die Klone ihr Verlangen nach Ruhe. Während ihre Geschichten keine offensichtlichen individuellen Handlungsbögen aufweisen, unterstreicht ihre vernetzte Existenz die Themen symbiotische Widerstandsfähigkeit und kollektive Identität.
Titles
Rina
Cast
  • Tomomi Jiena Sumidatabase_lang_japanese