Anime overview: Natsume Yūjin-Chō
entry_text
Reiko Natsume war Takashi Natsumes Großmutter mütterlicherseits und besaß immense spirituelle Kraft, die es ihr ermöglichte, Yokai zu sehen und zu bekämpfen. Diese Gabe führte dazu, dass Menschen sie als Unglücksbringer mieden, weshalb sie vor allem unter Yokai Gesellschaft suchte, obwohl diese Begegnungen oft schwierig waren. Ihre Frustration und Einsamkeit äußerten sich in Duellen mit Yokai; besiegte Geister übergaben ihre Namen ihrem „Buch der Freunde“, einem Register, das Kontrolle über sie gewährte. Trotz ihres furchteinflößenden Rufs entsprangen ihre Handlungen Einsamkeit, nicht Boshaftigkeit. Gelegentlich zeigte sie unerwartete Güte, etwa als sie einen lästigen Geist aus dem Zuhause des jungen Shigeru Fujiwara vertrieb oder einer Menschenkind ein gestohlenes Spielzeug zurückgab – wobei Letzteres fälschlich als Diebstahl aufgefasst wurde.
Äußerlich glich sie stark ihrem Enkel Takashi: Im Manga hatte sie langes silbernes Haar und hellgrüne Augen, im Anime aschblondes Haar mit bernsteinfarbenen Augen. Sie trug typischerweise eine Sailor-Schuluniform, oft zerrissen oder verschmutzt aufgrund von Angriffen durch Menschen, darunter Kinder, die sie mit Steinen bewarfen. Ihr Gesicht zeigte häufig ein leichtes, rätselhaftes Lächeln, das ihre wahren Gefühle verbarg.
Reikos Hintergrund ist weitgehend unklar. Wahrscheinlich Waise oder bei Verwandten aufgewachsen – ähnlich wie Takashi in seinen frühen Jahren – hatte sie eine kurze Beziehung mit einem unbekannten Mann, die zur Geburt ihrer unehelichen Tochter führte. Die Abwesenheit des Vaters nährte Gerüchte über ihre Unbeständigkeit und vertiefte ihre Ausgrenzung. Ihre Tochter, Takashis Mutter, hatte keine spirituellen Fähigkeiten und war still und unauffällig. Reiko zog ihre Tochter allein auf, starb aber jung und hinterließ kaum Erinnerungen. Ihr Tod ereignete sich „unter einem Baum“, die Umstände bleiben ungeklärt.
Ihre Persönlichkeit war eine Mischung aus Schroffheit und Verletzlichkeit. Obwohl sie sowohl Menschen als auch Yokai schikanierte, knüpfte sie echte Bindungen zu Geistern wie Santo, Gomochi und Hidika, die trotz gebrochener Versprechen auf ihre Rückkehr warteten. Ihre Vergesslichkeit – sei es aus Nachlässigkeit oder ihrem frühen Tod – ließ viele Yokai jahrzehntelang auf Lösungen warten, die später ihr Enkel herbeiführte. Schlechte soziale Fähigkeiten, bedingt durch Isolation, führten dazu, dass sie Gleichgültigkeit gegenüber der Meinung anderer vortäuschte. Doch zeigte sie auch Empathie, etwa in ihrer Verbindung zu der unheilbar kranken Soko Morinaga, die sie inspirierte, Duelle mit Yokai zu formalisieren – was unbeabsichtigt das Buch der Freunde schuf.
Prägende Beziehungen bestimmten ihr fragmentiertes Leben. Der mächtige Yokai Madara (Nyanko-sensei) verband eine komplexe Beziehung mit ihr; er konnte ihr Aussehen und Verhalten nachahmen und bezeichnete sie später als eine der wenigen Menschen, die er respektierte, was auf gegenseitige Wertschätzung hindeutet. Weitere wichtige Verbindungen waren Kibune, den sie aus einem erzwungenen Ehevertrag befreite; Hinoe, die sie überlistete, um aus einem Wald geführt zu werden; und Soranome, der erste Geist, dessen Namen sie gewann. Ihre kurze Begegnung mit dem jungen Shigeru Fujiwara endete abrupt nach Sachschäden während der Karime-Bannung, obwohl Shigeru später ihre Identität vergaß.
Reikos Vermächtnis ist das Buch der Freunde, das erschaffen wurde, um Geister zu binden, aber nie zur Kontrolle genutzt wurde. Ihre Vergesslichkeit hinterließ zahllose Yokai, die auf ihre Rückkehr warteten – ungelöste Konflikte, die ihr Enkel erbte. Diese Geister verwechselten Takashi oft mit Reiko, um Rache zu üben oder alte Versprechen einzufordern. Ihr Leben spiegelte Takashis Kampf mit Ausgrenzung wider, war jedoch von stärkerer Isolation und weniger menschlichen Bindungen geprägt. Ihre Geschichte unterstreicht Themen wie missverstandene Absichten und die Suche nach Zugehörigkeit, die sich in Takashis Bemühungen widerspiegeln, ihre Vergangenheit zu klären.
Äußerlich glich sie stark ihrem Enkel Takashi: Im Manga hatte sie langes silbernes Haar und hellgrüne Augen, im Anime aschblondes Haar mit bernsteinfarbenen Augen. Sie trug typischerweise eine Sailor-Schuluniform, oft zerrissen oder verschmutzt aufgrund von Angriffen durch Menschen, darunter Kinder, die sie mit Steinen bewarfen. Ihr Gesicht zeigte häufig ein leichtes, rätselhaftes Lächeln, das ihre wahren Gefühle verbarg.
Reikos Hintergrund ist weitgehend unklar. Wahrscheinlich Waise oder bei Verwandten aufgewachsen – ähnlich wie Takashi in seinen frühen Jahren – hatte sie eine kurze Beziehung mit einem unbekannten Mann, die zur Geburt ihrer unehelichen Tochter führte. Die Abwesenheit des Vaters nährte Gerüchte über ihre Unbeständigkeit und vertiefte ihre Ausgrenzung. Ihre Tochter, Takashis Mutter, hatte keine spirituellen Fähigkeiten und war still und unauffällig. Reiko zog ihre Tochter allein auf, starb aber jung und hinterließ kaum Erinnerungen. Ihr Tod ereignete sich „unter einem Baum“, die Umstände bleiben ungeklärt.
Ihre Persönlichkeit war eine Mischung aus Schroffheit und Verletzlichkeit. Obwohl sie sowohl Menschen als auch Yokai schikanierte, knüpfte sie echte Bindungen zu Geistern wie Santo, Gomochi und Hidika, die trotz gebrochener Versprechen auf ihre Rückkehr warteten. Ihre Vergesslichkeit – sei es aus Nachlässigkeit oder ihrem frühen Tod – ließ viele Yokai jahrzehntelang auf Lösungen warten, die später ihr Enkel herbeiführte. Schlechte soziale Fähigkeiten, bedingt durch Isolation, führten dazu, dass sie Gleichgültigkeit gegenüber der Meinung anderer vortäuschte. Doch zeigte sie auch Empathie, etwa in ihrer Verbindung zu der unheilbar kranken Soko Morinaga, die sie inspirierte, Duelle mit Yokai zu formalisieren – was unbeabsichtigt das Buch der Freunde schuf.
Prägende Beziehungen bestimmten ihr fragmentiertes Leben. Der mächtige Yokai Madara (Nyanko-sensei) verband eine komplexe Beziehung mit ihr; er konnte ihr Aussehen und Verhalten nachahmen und bezeichnete sie später als eine der wenigen Menschen, die er respektierte, was auf gegenseitige Wertschätzung hindeutet. Weitere wichtige Verbindungen waren Kibune, den sie aus einem erzwungenen Ehevertrag befreite; Hinoe, die sie überlistete, um aus einem Wald geführt zu werden; und Soranome, der erste Geist, dessen Namen sie gewann. Ihre kurze Begegnung mit dem jungen Shigeru Fujiwara endete abrupt nach Sachschäden während der Karime-Bannung, obwohl Shigeru später ihre Identität vergaß.
Reikos Vermächtnis ist das Buch der Freunde, das erschaffen wurde, um Geister zu binden, aber nie zur Kontrolle genutzt wurde. Ihre Vergesslichkeit hinterließ zahllose Yokai, die auf ihre Rückkehr warteten – ungelöste Konflikte, die ihr Enkel erbte. Diese Geister verwechselten Takashi oft mit Reiko, um Rache zu üben oder alte Versprechen einzufordern. Ihr Leben spiegelte Takashis Kampf mit Ausgrenzung wider, war jedoch von stärkerer Isolation und weniger menschlichen Bindungen geprägt. Ihre Geschichte unterstreicht Themen wie missverstandene Absichten und die Suche nach Zugehörigkeit, die sich in Takashis Bemühungen widerspiegeln, ihre Vergangenheit zu klären.
Titles
Reiko Natsume
Cast
- Sanae Kobayashidatabase_lang_japanese