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Fujiko Mine agiert als Meisterdiebin, Spionin und Manipulatorin und nutzt Charme und Sexualität, um ihre Ziele zu täuschen. Ihre schattenhafte Vergangenheit überschneidet sich mit Netzwerken der organisierten Kriminalität und einer kurzen Partnerschaft als Attentäterin mit Killer Poon, obwohl ihre Ursprünge durch falsche Erinnerungen verschleiert sind, die während Experimente von Glaucus Pharmaceuticals implantiert wurden. Trotz fragmentierter Erinnerungen lehnt sie jegliche Selbstreflexion über ihre Vergangenheit ab und behauptet trotzig, ihre Identität als Berufskriminelle selbst geschaffen zu haben.

In *Jigens Gravestone* infiltriert sie den Eliteclub von Ost-Doroa, um die Calamity File zu stehlen – ein Dossier, das Regierungen in geheime Attentate verwickelt. Mitten im Diebstahl wird sie in einen wassergefüllten Käfig gesperrt und kämpft gegen einen unerbittlichen Roboterjäger. Zum Überleben braucht sie sowohl Einfallsreichtum als auch widerwillige Zusammenarbeit mit Lupin III, der ihr zur Flucht verhilft. Die Datei enthüllt Ost-Doroas Plan, die Sängerin Queen Malta zu ermorden und die rivalisierende Nation West-Doroa als Kriegsauslöser zu framen. Fujiko nutzt das chaotische Nachspiel, um den Edelstein „Kleiner Komet“ an sich zu bringen, was ihr Talent für opportunistischen Diebstahl unterstreicht.

Sie ist proficient im Umgang mit Schusswaffen, im Kampf und in Mehrsprachigkeit, steuert Fahrzeuge und fertigt Verkleidungen mit gleicher Präzision an. Sie setzt ihre Anziehungskraft als Waffe ein, nutzt Verführung, um Wachen auszuschalten oder Geheimnisse zu extrahieren. Ihre Dynamik mit Lupin III ist eine Mischung aus Rivalität, Anziehung und zweckgebundenen Allianzen, oft von Doppelspielen geprägt. Obwohl Jigen Daisuke sie misstrauisch betrachtet, zwingt die Notwendigkeit sie gelegentlich zur Zusammenarbeit in gefährlichen Missionen.

Ihre Geschichte folgt einer negativen Kontinuität, die fließende Backstories über verschiedene Adaptionen hinweg erlaubt. In *The Woman Called Fujiko Mine* entlarvt sie Gedächtnismanipulationen einer kultnahen Organisation und lehnt Versuche ab, ihre Vergangenheit festzuschreiben. Dies zementiert ihr Ethos der Selbstbestimmung – sie wählt Diebstahl als Akt der Autonomie, nicht als moralische Läuterung. Spätere Werke wie *Fujiko’s Lie* erweitern ihre Handlungsmacht, während *Jigen's Gravestone* sie als Enthüllerin institutioneller Korruption zeigt. Ihre Entscheidungen bleiben pragmatisch eigennützig, gelegentlich mit Verbündeten im Bunde, wenn es vorteilhaft ist. Das Fehlen festen Wachstums unterstreicht ihre Konstanten: Anpassungsfähigkeit, Gerissenheit und Widerstand gegen fremde Kontrolle.
Titles
Fujiko Mine
Cast
  • Sarah Riedeldatabase_lang_german
  • Cristina Veedatabase_lang_english
  • Sarah Cornibertdatabase_lang_french
  • Alessandra Korompaydatabase_lang_italian
  • Miyuki Sawashirodatabase_lang_japanese