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Gott gestaltet das formlose Universum in sieben Tagen, spricht Licht, Land, Meer und Leben ins Dasein und etabliert eine göttliche Ordnung. Dieser Schöpfer interagiert direkt mit der Schöpfung, spricht mit Engeln während der Erschaffung der Menschheit und unterweist Adam und Eva im Eden. Die Beziehung entwickelt sich, als Gott auf menschliche Handlungen reagiert: Er vertreibt Adam und Eva nach ihrem Ungehorsam, konfrontiert Kain wegen des Mordes an Abel und zeigt Reue vor der Sintflut.

Befehle lenken Schlüsselfiguren: Gott weist Noah an, die Arche zu bauen, fordert Abraham auf, Isaak als Glaubensprüfung zu opfern, und beauftragt Mose, die Israeliten zu befreien. Göttliche Macht offenbart sich durch Wunder – das Teilen des Roten Meeres zur Flucht und die Übergabe der Zehn Gebote am Berg Sinai. Begegnungen wie die Moses am brennenden Dornbusch unterstreichen Gottes Heiligkeit und Transzendenz, die Ehrfurcht verlangen. Gott identifiziert sich als selbstexistierend („ICH BIN, DER ICH BIN“) und verbindet sich mit Abraham, Isaak und Jakob.

Bündnisse bilden das narrative Rückgrat: die Verheißung des Landes an Abrahams Nachkommen, die Gesetze für Israel durch Mose und die Erfüllung der Verheißungen in Jesu Geburt. Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Gnade, Geduld und Treue, definiert in Exodus 34,6-7, bleiben beständig. Das Gericht trifft Ungehorsam – die Zerstörung Sodoms und Gomorras für Laster und der Einsturz des Turms von Babel wegen Überheblichkeit – doch Barmherzigkeit begleitet es, indem Lots Familie verschont wird und ein Widder anstelle Isaaks angenommen wird. Der Charakterbogen entwickelt sich vom Schöpfer zum Erhalter und Erlöser, bewegt sich durch spezifische Beziehungen mit Israel hin zur ultimativen Erlösung, angekündigt durch Jesu Geburt.
Titles
God
Cast
  • Hidekatsu Shibatadatabase_lang_japanese