Anime overview: Gakkō no Kaidan
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Basierend auf der japanischen Urban Legend „Toire no Hanako-san“ erscheint Hanako-san als Geist, der die Mädchentoilette im dritten Stock eines alten Schulgebäudes heimsucht. Sie tritt typischerweise als junges Mädchen mit Bubikopf auf, oft trägt sie einen roten Rock oder ein weißes Hemd, obwohl ihr spezifisches Design variiert. In der originalen *Ghost Stories*-Anime hat sie dunkelblaues Haar, blaue Augen, blasse Haut, trägt ein pinkes Kleid und erscheint durchsichtig.

Schüchtern und wohlwollend hegt Hanako-san keine Absicht, Menschen zu erschrecken. Sie fühlt sich einsam und sucht Freundschaft, erschreckt jedoch oft unbeabsichtigt diejenigen, die ihr begegnen. Nachdem die Protagonisten ihr helfen, ihre Toilettenkabine von dem Dämon Akagami Aogami zurückzuerobern – der sie vertrieben und eine Kanalisationflut verursacht hat – wird sie zu einem unterstützenden Geist im alten Schulgebäude und hilft ihnen gegen bösartige Wesen. Wichtige Auftritte umfassen die Pilotfolge, in der sie versehentlich die Hauptgruppe erschreckt, und die zweite Folge, in der ihr Hilferuf die Handlung vorantreibt. Sie hat auch einen Cameo-Auftritt in „The Picture That Swallows People: Da Vinci“, wo sie zusammen mit anderen freundlichen Geistern hilft.

Ihr Design ändert sich in der Fortsetzung *Gakkou no Kaidan SP*: Sie trägt einen roten Kimono mit gelbem Streifen, japanische Sandalen und hat schwarze Augen. Hier moderiert sie gemeinsam mit Geistern wie der heimgesuchten Statue Ninomiya Segmente im „Ghost Theater“.

Die Urban Legend bietet mehrere Hintergrundgeschichten: Sie könnte der Geist eines Mädchens aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sein, das während eines Luftangriffs beim Versteckspiel getötet wurde, ein Opfer eines Eltern- oder Fremdmordes in einer Schultoilette oder ein gemobbter Schüler, der dort Suizid beging. Das Beschwörungsritual beinhaltet dreimaliges Klopfen an die Tür der dritten Kabine und die Frage: „Ist Hanako-san da?“; sie könnte bejahend antworten, bevor sie den Beschwörer möglicherweise in die Kabine zieht oder eine blutige Hand erscheinen lässt. Historische Theorien verbinden sie mit einem Mord an einem Schulmädchen 1954 in Tokio oder einem Familiensuizid 1937 in der Präfektur Iwate, obwohl diese nicht in der Anime adaptiert wurden.

Über die Anime hinaus taucht Hanako-san in der weiteren Popkultur auf, einschließlich Filmen wie *Toire no Hanako-san* (1995) und Mangas wie *Hanako and the Terror of Allegory*. Eine männliche Version, Hanako-kun, ist in *Toilet-Bound Hanako-kun* (2014–heute) zu sehen. Die Legende inspirierte auch reale Kultfiguren wie die Idol „14th Generation Toilet Hanako-san“.
Titles
Hanako-san
Cast
  • Miyu Matsukidatabase_lang_japanese