Anime overview: Hakuoki: Demon of the Fleeting Blossom: Wild Dance of Kyoto
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Sōji Okita befehligt die 1. Division der Shinsengumi als deren Kapitän und erwirbt sich durch seine unvergleichliche Fähigkeit, die unter den Mentoren Kondou Isami und Hijikata Toshizō geschliffen wurde, den Beinamen „Das Schwert der Shinsengumi“. Seine Klinge festigt seinen Ruf als einer der tödlichsten Krieger der Gruppe, doch fortschreitende Tuberkulose zehrt stetig an seiner körperlichen Kraft.
Mit sieben Jahren verwaist, nachdem seine Samuraifamilie zugrunde ging, ertrug Okita Verlassenheit und Schikanen im Shieikan-Dōjō, wohin ihn seine Schwester gebracht hatte. Diese Prüfungen formten eine kalte, distanzierte Fassade, seine Identität verankert allein in der Hingabe zu Kondou – einer Vaterfigur, die er über alles verehrt. Diese Besessenheit nährt eine unerbittliche Loyalität, getrübt von bitterem Neid gegenüber Hijikata, dessen Verbindung zu Kondou er begehrt.
Scharfzüngig und schelmisch verbirgt Okita seine Zerbrechlichkeit hinter spöttischen Sticheleien und kalkulierten Provokationen. Er bedroht Chizuru Yukimura, das Mündel der Shinsengumi, und schwört, sie für ihre Einmischung zu töten, doch stürzt er sich immer wieder selbst in Gefahr, um sie zu beschützen. Diese Widersprüche spiegeln seinen inneren Kampf zwischen der Rolle des skrupellosen Killers und einem flackernden Funken Menschlichkeit, entfacht, als Chizuru ihn nicht als Werkzeug, sondern als Menschen behandelt.
Kastanienbraunes Haar, zu einem Topknoten gebunden, umrahmt durchdringende smaragdgrüne Augen, seine Kleidung bevorzugt leuchtend rote, graue und orange Haori über grünen Hakama. Die Verwüstungen der Tuberkulose zwingen ihn später in ein weißes Schlafgewand, bevor er während der letzten Kämpfe der Shinsengumi zu gedämpfter westlicher Kleidung wechselt.
Okitas Schicksal spiralt von Verfall zu Opfergang. Ein Scharmützel mit dem Dämon Chikage Kazama infiziert ihn mit Tuberkulose, sein Körper siecht dahin bis zur Handlungsunfähigkeit. Von Rache verzehrt nach Kondous Ermordung, schluckt er das Ochimizu und wird zum Rasetsu – ein Monster, dem kurzzeitige Macht im Austausch für seine Seele gewährt wird. Diese monströse Gestalt ermöglicht es ihm, Hijikatas Verfolger in einem einsamen, selbstmörderischen Gefecht auszulöschen, sein überanstrengter Körper zerfällt zu Staub, die Klinge klirrt dort, wo er fällt.
Durch wechselnde Loyalitäten und das Gemetzel des Krieges taut Okitas eisige Distanz zu fragilen Bindungen auf. Begegnungen mit Chizuru und seinem Kameraden Saitou Hajime brechen seine Rüstung auf und legen begrabenes Mitgefühl frei. Doch seine Ethik bleibt gebrochen, der Wert eines Lebens allein gemessen am Dienst für Kondou. Am Ende wird sein Untergang sowohl ein Zeugnis unbeugsamer Treue als auch ein stummer Schrei gegen den verschlingenden Hunger des Krieges.
Mit sieben Jahren verwaist, nachdem seine Samuraifamilie zugrunde ging, ertrug Okita Verlassenheit und Schikanen im Shieikan-Dōjō, wohin ihn seine Schwester gebracht hatte. Diese Prüfungen formten eine kalte, distanzierte Fassade, seine Identität verankert allein in der Hingabe zu Kondou – einer Vaterfigur, die er über alles verehrt. Diese Besessenheit nährt eine unerbittliche Loyalität, getrübt von bitterem Neid gegenüber Hijikata, dessen Verbindung zu Kondou er begehrt.
Scharfzüngig und schelmisch verbirgt Okita seine Zerbrechlichkeit hinter spöttischen Sticheleien und kalkulierten Provokationen. Er bedroht Chizuru Yukimura, das Mündel der Shinsengumi, und schwört, sie für ihre Einmischung zu töten, doch stürzt er sich immer wieder selbst in Gefahr, um sie zu beschützen. Diese Widersprüche spiegeln seinen inneren Kampf zwischen der Rolle des skrupellosen Killers und einem flackernden Funken Menschlichkeit, entfacht, als Chizuru ihn nicht als Werkzeug, sondern als Menschen behandelt.
Kastanienbraunes Haar, zu einem Topknoten gebunden, umrahmt durchdringende smaragdgrüne Augen, seine Kleidung bevorzugt leuchtend rote, graue und orange Haori über grünen Hakama. Die Verwüstungen der Tuberkulose zwingen ihn später in ein weißes Schlafgewand, bevor er während der letzten Kämpfe der Shinsengumi zu gedämpfter westlicher Kleidung wechselt.
Okitas Schicksal spiralt von Verfall zu Opfergang. Ein Scharmützel mit dem Dämon Chikage Kazama infiziert ihn mit Tuberkulose, sein Körper siecht dahin bis zur Handlungsunfähigkeit. Von Rache verzehrt nach Kondous Ermordung, schluckt er das Ochimizu und wird zum Rasetsu – ein Monster, dem kurzzeitige Macht im Austausch für seine Seele gewährt wird. Diese monströse Gestalt ermöglicht es ihm, Hijikatas Verfolger in einem einsamen, selbstmörderischen Gefecht auszulöschen, sein überanstrengter Körper zerfällt zu Staub, die Klinge klirrt dort, wo er fällt.
Durch wechselnde Loyalitäten und das Gemetzel des Krieges taut Okitas eisige Distanz zu fragilen Bindungen auf. Begegnungen mit Chizuru und seinem Kameraden Saitou Hajime brechen seine Rüstung auf und legen begrabenes Mitgefühl frei. Doch seine Ethik bleibt gebrochen, der Wert eines Lebens allein gemessen am Dienst für Kondou. Am Ende wird sein Untergang sowohl ein Zeugnis unbeugsamer Treue als auch ein stummer Schrei gegen den verschlingenden Hunger des Krieges.
Titles
Sōji Okita
Cast
- Showtaro Morikubodatabase_lang_japanese