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Sonoko Nogi entstammt einer prominenten Taisha-Familie, was zu einer behüteten Kindheit führte, die von ihrer verträumten, zerstreuten Art geprägt war. Diese scheinbar distanzierte Haltung verbarg einen außergewöhnlichen Intellekt und eine bemerkenswerte Gelassenheit, die sich offenbarten, als ihre Eltern einen Zusammenbruch vortäuschten: Sie meldete ruhig deren Zustand, notierte die Zeit und rief Hilfe. Dieses prägende Merkmal bestimmte ihre zukünftige Rolle.

In der Grundschule wurde sie neben Washio Sumi und Minowa Gin ausgewählt und trat dem ursprünglichen Heldinnen-Team bei, das gegen die Vertex kämpfte. Ihr strategischer Verstand und ihre Ruhe unter Druck verhalfen ihr zur Führungsposition. Anfangs aufgrund ihrer Exzentrizität freundlos, entwickelte sie tiefe Bindungen zu Sumi und Gin, besonders nach Gins Tod im Kampf. Kurz vor ihrem letzten Einsatz schenkte sie Sumi ihr Haarband als Freundschaftssymbol.

Während dieses Einsatzes kostete die dreimalige Aktivierung von Mankai ihr rechtes Auge, den linken Arm und das Herz. Nachdem Sumi durch übermäßigen Mankai-Gebrauch ihre Erinnerungen verlor, aktivierte Sonoko Mankai siebzehn weitere Male und wehrte zwölf Vertex allein ab. Dies hinterließ sie nahezu vollständig gelähmt, jahrelang ans Krankenbett gefesselt.

Nach den Ereignissen von „Washio Sumi is a Hero“ trat sie während einer späteren Vertex-Invasion wieder auf, rief aktuelle Heldinnen zusammen, um die Wahrheit über das Helden-System und die Shinju-Barriere aufzudecken. Nach ihrer Erholung von Sange (körperlicher Verfall durch Mankai) schrieb sie sich an der Sanshu-Mittelschule ein und trat dem Hero Club als offizielles Mitglied bei. Ihre Persönlichkeit blieb entspannt und verträumt, manchmal zeigte sie sich in romantischen Fantasien über Freundinnen wie Yuuna und Tougou.

Ihre Kampffähigkeiten entwickelten sich weiter. Anfangs führte sie eine mehrzackige Speerwaffe, später erhielt sie durch ihren Geist, Kurama Tengu, eine verbesserte Version mit extremer Reichweite. Ihre einundzwanzig Geister verliehen ihr diverse Kräfte: Teleportation (Kurama Tengu), Traummanipulation (Baku) und Kissen-Umdrehen (Makura Gaeshi). Taisha-Offizielle bezeichneten sie ausdrücklich als die stärkste Heldin der Geschichte.

Ihre Mankai-Form variierte je nach Medium: Der Roman zeigte einen riesigen Speer mit kontrollierbaren Klingen, während der Anime ein Kriegsschiff in Form einer griechischen Triere mit messerartigen Rudern darstellte. Diese Form erzeugte Energieschilde und verwandelte sich in einen Vogel, der Laser abfeuerte. Durch wiederholten Mankai-Einsatz erreichte sie beispiellose Zerstörungskraft, die mehrere Vertex gleichzeitig vernichtete.

Beziehungen prägten sie maßgeblich. Ihre Bindung zu Sumi/Tougou überdauerte trotz Gedächtnisverlust und erneuerte sich, als Tougous Erinnerungen zurückkehrten. Nach ihrer Genesung empfand sie anfangs Unsicherheit gegenüber Yuuna, freundete sich aber schnell mit ihr an. Ihre ursprüngliche Führungsrolle kontrastierte mit ihrer unterstützenden Position im Hero Club, wo sie mit Mitgliedern wie Fu (die sie als Mit-Anführerin respektierte) und Karin (die sie an Gin erinnerte) interagierte.

In „The Great Mankai Chapter“ zeigte sie sich enttäuscht von Taishas Methoden. Heimlich erwog sie einen Umsturz, um die Organisation zu reformieren, und wünschte sich in Krisenmomenten kurzzeitig die Zerstörung der Welt. Doch Bindungen zum Hero Club, besonders Itsukis Einfluss, dämpften diese Impulse. Letztlich wählte sie Reform statt Rebellion und übernahm eine Taisha-Führungsposition, um den gesellschaftlichen Wiederaufbau zu leiten.

Ihre Abstammung verbindet sie mit den ersten Heldinnen, insbesondere Nogi Wakaba, Protagonistin des Prequels „Nogi Wakaba is a Hero“. Diese Linie erklärte den Einfluss ihrer Familie und ihr vererbtes Heldinnen-Talent, obwohl ihre Persönlichkeiten unterschiedlich waren. Historische Parallelen bestehen zwischen ihrem Familiennamen und dem vergöttlichten Nationalhelden General Nogi, direkte Verbindungen sind jedoch unbestätigt.

Vier Jahre nach dem Shinkon-Ritual blieb sie aktiv, koordinierte Wiederaufbaumaßnahmen mit anderen Heldinnen und konzentrierte sich darauf, die Gesellschaft unter dem reformierten Taisha zu stabilisieren. Ihr Weg endete mit dem Engagement, die Koexistenz der Menschheit mit ihren göttlichen Beschützern zu sichern.
Titles
Sonoko Nogi
Cast
  • Kana Hanazawadatabase_lang_japanese