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Totoko fungiert als das Nachbarsmädchen und die primäre Liebesinteresse, die von den Matsuno-Sechslingen in verschiedenen Adaptionen der Franchise umworben wird. Im Originalmanga und im Anime von 1966 vereint sie eine gutherzige, ernste und freundliche Art mit begrenzter Geduld für die Streiche der Sechslinge. Provokationen lösen eine gewalttätige, sadistische Seite in ihr aus, die sich oft in körperlichen Vergeltungsaktionen wie ihrem charakteristischen "Body Blow" äußert. Ihr Aussehen ist durch schlanke Proportionen, Zöpfe, ein markantes Stirnband und häufig im Bouffant- oder Dutt-Stil frisiertes Haar gekennzeichnet.

Der Anime von 1988 stellte sie als eitel, gierig und egoistisch dar, fixiert auf Geld, Ruhm und ihren Status als "#1 Idol". Sie manipuliert andere für persönlichen Gewinn, wie etwa Iyamis Zuneigung für ein Lotterieticket auszunutzen, und zeigt extreme Rachsucht, wenn die Sechslinge sie ignorieren, bis hin zu Mordversuchen ("Sextuplets Squared!"). Obwohl sie oft als Grundschülerin auftritt, übernimmt diese Version gelegentlich erwachsene Rollen wie Krankenschwester oder Stewardess und verwendet 1980er-Jahre-Slang wie "Nori-P-Sprache". Trotz der vorherrschenden negativen Eigenschaften zeigen einzelne Episoden ihre manga-getreue, freundlichere Seite ("White Christmas of the Skyline").

Im Reboot *Osomatsu-san* (2015-2016) erscheint Totoko in verschiedenen Lebensphasen. Als Teenager pflegt sie in der Schule die Fassade eines sanften, akademisch erfolgreichen Idols, während sie privat den Druck, perfekt sein zu müssen, verabscheut und sich sehnt, dies zugunsten von reiner Niedlichkeit aufzugeben. Paradoxe Erinnerungen verwandeln sie in ein Monster, das nur durch die Akzeptanz, dass sie Niedlichkeit priorisieren kann, ohne in anderen Bereichen exzellieren zu müssen, gelöst wird. Als Erwachsene bleibt sie egozentrisch und aufmerksamkeitsheischend, wird zum "Fisch-Idol", um den Laden ihrer Eltern zu bewerben. Ihr Idol-Kostüm besteht aus einer verrottenden Fischmaske und einem tentakelbesetzten Kleid, was praktische Probleme wie üble Gerüche verursacht. Ihre Motivation entspringt allein dem Wunsch nach Popularität und Bewunderung, was ihre verwöhnte Erziehung widerspiegelt, die Belohnungen allein für ihr Aussehen erwartet. Episoden wie "Totokos große Panik" zeigen flüchtige Versuche, erwachsen zu werden, bevor sie nach Rückschlägen zu ihren Grundzügen zurückkehrt.

In allen Medien konkurrieren die Sechslinge um ihre Zuneigung, doch ihre Bemühungen erregen meist ihren Ärger, was zu Ablehnung oder Gewalt führt. Trotz gelegentlicher Kooperation (etwa beim gemeinsamen Mobbing von Iyami) zeigt sie keine klare Bevorzugung eines Bruders, und ihre Interaktionen enden stets in gegenseitiger Frustration oder Chaos.
Titles
Totoko
Cast
  • Naoko Matsuidatabase_lang_japanese