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Spanien verkörpert Fröhlichkeit und Leidenschaft, geprägt von einem ständigen Lächeln, das das sonnige Klima seiner Heimat widerspiegelt. Er hat lockiges braunes Haar, grüne Augen und leicht gebräunte Haut, trägt typischerweise eine khakifarbene Uniform im Militärstil mit hochgekrempelten Ärmeln, die an historische spanische Regimenter erinnert. Sein muskulöser Körper trägt Tomaten als seinen Lieblingssnack; zu besonderen Anlässen schlüpft er in ein Stierkämpfer-Outfit. Seine Frisur wirkt stylisch, aber lässig zerzaust.

Optimismus definiert ihn, trotz historischer Rückschläge wie Machtverlust, Kriegen und wirtschaftlichem Niedergang. Er agiert in seinem eigenen gemächlichen Tempo, wirkt oft unaufmerksam oder unsensibel, weil er soziale Signale nicht deuten kann – doch seine Motive bleiben harmlos. Er spricht Osaka-ben-Japanisch, was seine entspannte, rustikale Aura unterstreicht. Wenn er betrunken ist, wird er furchteinflößend und verunsichert sogar gelassene Verbündete, doch er trägt keinen Groll, wenn man ihm in diesen Momenten aus dem Weg geht. Er zeigt zufällige Neugierde, etwa indem er nach uninteressanten Büchern fragt, und bevorzugt direkte Interaktion gegenüber digitaler Kommunikation.

Einst eine dominante Weltmacht, schwand Spaniens Einfluss durch Konflikte mit England, den Niederlanden und Amerika. Seine Beziehungen sind komplex:
- Eine politische „Ehe“ mit Österreich unter den Habsburgern endete nach dem Spanischen Erbfolgekrieg; später verbündete er sich mit Frankreich und Preußen gegen Österreich.
- Frankreich bleibt ein langjähriger Gefährte, obwohl Spanien seine Perversität missbilligt; sie stritten und kooperierten, besonders um Süditalien.
- Die Niederlande rebellierten nach ihrer Zeit unter seiner Herrschaft, was gewaltsame Unabhängigkeitskämpfe auslöste; ihre modernen Beziehungen bleiben angespannt, aber zeitweise kooperativ.
- Portugal sieht ihm fast identisch ähnlich und teilt seine Abstammung, neckt Spanien über ihren gemeinsamen Niedergang, pflegt aber eine lockere Verbindung.
- Belgien blieb nach der Unabhängigkeit der Niederlande loyal, kämpfte an Spaniens Seite und teilte Kameradschaft.
- Monacos kurze Zeit unter spanischer Herrschaft endete, als unerwünschte Gefälligkeiten die Beziehungen trübten.

Seine tiefste Bindung besteht zu Süditalien (Romano). Nachdem er Romano in den Italienkriegen gewann, kämpfte Spanien mit dessen Bettnässen und Trotz, versuchte sogar, ihn gegen seinen fügsamen jüngeren Bruder, Italien Veneziano, einzutauschen. Doch Spanien entwickelte eine leidenschaftliche Hingabe, verwöhnte Romano mit Ressourcen und befreite ihn aus osmanischer Gefangenschaft – unter hohen Schulden. Dieses Opfer milderte Romanos Feindseligkeit, doch er blieb eifersüchtig und abweisend. Spanien neckte Romano wegen seiner tomatenroten Röte und zog gerne an seiner Haarsträhne, was Kopfstöße und Vorwürfe von Perversität auslöste.

Heute sucht Romano Spaniens Hilfe in Krisen wie Gefangenschaft oder Hungersnöten, während Spanien beschützend bleibt, ihn „süß“ nennt und nach der Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen 2005 sogar eine Heirat vorschlug – Romano konterte mit Forderungen nach Mahlzeiten und Nickerchen. Ihre Verbindung lebt von gemeinsamem Tomatenanbau und komischen Missverständnissen, etwa wenn Spanien Romanos Dank für frühere finanzielle Opfer falsch deutet. Spanien träumt unerfüllt vom Zusammenleben mit beiden Italien-Brüdern.

In offiziellen Medien wie *The World Twinkle* erscheint Spanien in humorvollen und historischen Kontexten, etwa in „Nekotalia Once Again“ als Katze. Seine Darstellung betont stets Widerstandsfähigkeit trotz Niedergang, unerschütterliche Zuneigung zu den Italien-Brüdern und unbeabsichtigt doch aufrichtige Interaktionen mit anderen.
Titles
Spain
Cast
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