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Sakyo Furuichi ist eine zentrale Figur in der Herbst-Truppe der Mankai Company. Sein platinblondes Haar fällt links über seine Stirn und rahmt seine violetten Augen, die normalerweise von einer schwarzen Brille verdeckt werden, sowie ein markantes Muttermal unter seinem rechten Auge. Er bevorzugt durchweg dunkle, erwachsene Kleidung: Anzüge, die über Rollkragenpullover und lange Mäntel geschichtet sind.

Ursprünglich als Yakuza und Kreditverleiher eingeführt, verfolgte Sakyo den Abriss des Mankai-Theaters aufgrund erheblicher unbezahlter Schulden. Sein tiefes Wissen über die Struktur und Geschichte des Theaters übertraf sogar das der Managerin, was auf frühere Verbindungen hindeutet. Er stimmte einer Verzögerung des Abrisses erst nach strengen Verhandlungen mit der neuen Direktorin, Izumi Tachibana, zu. Nach den frühen Erfolgen der Company wechselte er vom Antagonisten zum Schauspieler und Buchhalter innerhalb der Herbst-Truppe.

Eine entscheidende Verbindung aus Kindertagen bindet Sakyo an die Mankai Company. Er spielte dort kurzzeitig als Kind und traf während dieser Zeit auf Izumi, der er später offenbarte, dass sie seine erste Liebe war. Ihre gemeinsame Vergangenheit umfasste ein Versprechen, sich im Theater wieder zu vereinen – ein Versprechen, das Izumi zunächst vergaß. Jahrzehnte später zog ihn diese ungelöste Verbindung zurück.

Seine Persönlichkeit vereint strengen Pragmatismus mit verborgener Wärme. Er setzt rigorose finanzielle Disziplin durch und hält häufig Vorträge über Sparsamkeit mit Slogans wie „Einfachheit. Sparsamkeit. Mäßigung!“ – die von Citron oft humorvoll als „Miso. Konjak. Sellerie!“ falsch verstanden werden. Trotz einer einschüchternden Ausstrahlung und einer sachlichen Art zeigt er Fürsorge für die Truppe, insbesondere für Izumi. Offene Zärtlichkeit ist selten und bleibt privaten Momenten vorbehalten, wie etwa, wenn er Izumi heimlich mit einem Getränk belohnt, nachdem er während eines Trainingslagers strenge Regeln durchgesetzt hat.

Beziehungen innerhalb von Mankai offenbaren seine Komplexität. Er stößt ständig mit Azami Izumida zusammen, nennt ihn einen „verdammten Balg“, bietet ihm aber heimlich Stabilität und Schutz, was auf ein widerwilliges Vormundschaftsverhältnis hindeutet. Er mentorisiert den intellektuell bewundernden Taichi Nanao und erkennt Juza Hyodos Ähnlichkeit mit seinem jüngeren Ich an. Seine Interaktionen mit Banri Settsu beinhalten Kritik an dessen Führungsqualitäten, doch er anerkennt auch Banris Talente. Das Zusammenwohnen mit Azami verstärkt ihre Reibung, erzwingt aber auch gegenseitige Abhängigkeit.

Sakyos Entwicklung enthüllt Schichten jenseits seiner Yakuza-Vergangenheit. Rückblenden zeigen ihn, wie er in seinen frühen Tagen beim Ginsenkai-Syndikat eine Mini-Eisenbahn in einem Kinderpark fuhr. Anfänglicher Widerwillen wich der Wertschätzung für die Fähigkeit des Jobs, Freude zu bereiten – ein Gefühl, das sich in seinem Schauspiel widerspiegelt. Jahre später stellte er diese Rolle widerwillig wieder dar, als er den Park wiederentdeckte, was Demut und Verbundenheit zeigte. Während Trainingslager der Truppe balancierte er strikte Zeitpläne mit diskreter Unterstützung für Izumis Wohlbefinden aus. Seine Hintergrundgeschichte umfasst bescheidene Aufgaben wie Bodenreinigung, die seinem Elite-Image widersprechen.

Seine Slogans betonen Pragmatismus: „Zeitverschwendung ist Geldverschwendung“ und „Schaltet ungenutzte Lichter aus!“ Er zeigt deutliche Abneigungen, wie extreme Reizung über Fingerabdrücke auf seiner Brille. Trotz seines rauen Äußeren akzeptiert er nach und nach die familiären Bindungen von Mankai und erkennt die wiederbelebte Energie des Theaters an: „Es ist wieder lebendig.“
Titles
Sakyo Furuichi
Cast
  • Christopher Wehkampdatabase_lang_english
  • Yuichi Josedatabase_lang_japanese