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Futaba Sakura erlitt schweres Trauma nach dem Tod ihrer Mutter Wakaba Isshiki. Manipulation ließ sie glauben, sie habe den Selbstmord ihrer Mutter durch eine gefälschte Notiz verursacht, was zu lähmender sozialer Angst, Agoraphobie und suizidalen Depressionen führte. Sie wurde zum Einsiedler, verließ selten ihr Zimmer und ging nicht zur Schule. Von Sojiro Sakura adoptiert, um sie vor einem missbräuchlichen Onkel zu schützen, entwickelte sie unter dem Alias Medjed außergewöhnliche Hacking-Fähigkeiten, gab den Hacktivismus später jedoch auf und agierte als Alibaba.

Ihr unverarbeitetes Trauma formte einen Palast in der Metaverse – ein Wüstengrab, beherrscht von einer kognitiven Wakaba-Sphinx und einem Schatten-Ich, das ihre unterdrückten Emotionen verkörperte. Die Phantom Diebe infiltrierten diesen Palast auf ihre anonyme Bitte hin, die zunächst unter Androhung von Enthüllung gestellt wurde. Während der Mission deuteten wiedererlangte Erinnerungen auf ein Verbrechen hinter dem Tod ihrer Mutter hin, was ihr Erwachen zum Persona Necronomicon (später Prometheus) auslöste. Dieses Persona bot navigatorische und kämpferische Unterstützung, sodass die Diebe die kognitive Wakaba besiegen konnten. Dieser Sieg half Futaba, ihre Schuld zu konfrontieren und die Liebe ihrer Mutter zu akzeptieren.

Nach dieser Veränderung des Herzens schloss sich Futaba dauerhaft als Navigatorin Oracle den Phantom Dieben an. Sie leistete entscheidende technische Unterstützung, einschließlich Hacking-Operationen gegen Gegner wie den falschen Medjed. Ihr Hauptantrieb wurde die Aufdeckung der Wahrheit hinter dem Tod ihrer Mutter, die schließlich als von Masayoshi Shido orchestriert und von Goro Akechi ausgeführt enthüllt wurde. Obwohl ihr direkte Kampffähigkeiten fehlten, umfasste ihre Rolle Aufklärung, Systemanalyse und taktische Führung während Palast-Infiltrationen.

Unterstützt von den Phantom Dieben, insbesondere dem Protagonisten, überwand Futaba allmählich ihre soziale Isolation. Sie begann, nach draußen zu gehen, versteckte sich anfangs jedoch hinter anderen oder trug Masken in der Öffentlichkeit. Ihre Persönlichkeit offenbarte eine verspielte, neckische Seite, oft gegenüber Teammitgliedern wie Ryuji Sakamoto und Yusuke Kitagawa. Sie behielt ihre Interessen an Gaming, Anime und digitaler Kultur bei, was sich in ihrer lässigen Kleidung mit Pixel-Art und technikinspirierten Designs widerspiegelte.

In späteren Abenteuern wie *Persona 5 Strikers* reiste sie mit der Gruppe während der Sommerferien, obwohl überfüllte oder überwältigende Umgebungen ihr noch immer Unbehagen bereiteten. Ihre navigatorischen Fähigkeiten blieben entscheidend gegen neue Bedrohungen in der sich entwickelnden Metaverse. Sie trat auch in nicht-kanonischen Szenarien wie *Persona 5: Dancing in Starlight* auf, die ihr weiteres soziales Wachstum zeigten.

Bezüglich *PERSONA 5 the Animation: Proof of Justice* konzentriert sich dieser OVA auf die Nachwirkungen von Goro Akechi und Ren Amamiyas Untersuchung von Shidos Hospitalisierung.

Ihr Charakterbogen endet damit, dass sie bei Sojiro lebt, sporadisch zur Schule geht und ihre Rolle bei den Phantom Dieben beibehält. Sie verabschiedet sich mit dem Ausdruck "Salatbar", einer sprachlichen Marotte, die aus einer Fehlinterpretation von "saraba da" (Auf Wiedersehen) entstand und zu einem Markenzeichen in Auftritten wie *Persona 5 Strikers* wurde.
Titles
Futaba Sakura
Cast
  • Aoi Yūkidatabase_lang_japanese