entry_text
Ittetsu Hoshi, ein Third Baseman der Yomiuri Giants von 1942 bis 1948, sah seine Spielerkarriere noch vor ihrem Beginn durch eine Schulterverletzung im Zweiten Weltkrieg enden. Diese Verletzung zerstörte seine Träume von einer Profi-Baseball-Laufbahn für immer. Nach seinem erzwungenen Rücktritt und dem Tod seiner Frau Harue verfiel er dem Alkoholismus, während er in Doya-gai arbeitete, um seine Kinder Hyūma und Akiko zu versorgen. Seine unerfüllten Ambitionen trieben ihn dazu, Hyūma mit Besessenheit zu einem Pitching-Star der Giants zu trainieren – ein Ziel, das er als das Erreichen der "Konstellation" der Baseball-Exzellenz bezeichnete.

Seine Trainingsmethoden wurden wegen ihrer Extremität und körperlichen Schäden berüchtigt. Während Hyūmas Kindheit zwang Ittetsu ihm den "Teufels-Gips" (悪魔のギブス) auf, einen gewichteten Gipsverband, der das Knochenwachstum des Jungen deformierte. Eine tödliche Übung bestand darin, brennende, mit Benzin getränkte Bälle auf Hyūma zu schlagen, der sie abwehrte, während er im Handstand balancierte – eine Taktik, die entwickelt wurde, um Mitsuru Hanagatas "Knockout Batting Technique" zu neutralisieren. Ittetsu verteidigte diese brutalen Methoden als notwendig, um Härte zu schmieden, obwohl sie zunächst Hyūmas tiefe Abneigung gegen Baseball hervorriefen.

Als Baseball-Trainer der Seiun High School setzte Ittetsu seinen kompromisslosen Ansatz fort. Er lehrte die "Nabel-Batting-Technik" (へそ打法) und manipulierte Konflikte, um Hyūmas Wettbewerbsvorteil zu schärfen. Er identifizierte Hyūmas Batterie-Partner Chūta Ban als strategischen Rivalen. Nachdem er Bans Wechsel zu den Chunichi Dragons orchestriert hatte, unterzog er ihn einem erschöpfenden Training, um Hyūmas "Attentäter" zu werden. Ban trug die Trikotnummer 84, gewählt, weil sie zusammen mit Hyūmas Giants-Nummer 16 die Zahl 100 ergab – ein Symbol für "Perfektion" durch Rivalität. Diese Phase festigte Ittetsus Sicht auf Baseball als einen alles verzehrenden Krieg, der das tägliche Leben durchdrang.

Starr und unberechenbar verachtete Ittetsu Ablenkungen und erklärte kokette Frauen zu "hundert Schädlingen ohne einen einzigen Nutzen". Bei Wutausbrüchen kippte er häufig den Familientisch (chabudai o hikkurikaesu) um. Doch seine Kriegstraumata und Harues Tod offenbarten seine Verletzlichkeit. Seine Beziehung zu seiner Tochter Akiko litt unter ihrer Ablehnung seiner Methoden, obwohl er sich schließlich mit Hyūma versöhnte. In einer entscheidenden Geste trug er Hyūma nach einer Karriere beendenden Verletzung vom Feld und verkörperte damit ihre komplexe Bindung und Opfer.

Ittetsu predigte unerbittliche Ausdauer und beschwor Metaphern wie den Phönix, der aus der Asche steigt. Er verlangte, dass Hyūma dieses Ideal verkörperte, und bestand darauf, dass Baseball totale Hingabe erforderte. In seinen späteren Jahren war er weniger direkt in das Training involviert, doch sein Einfluss blieb durch inszenierte Rivalen und Prüfungen bestehen. Er bleibt ein kulturelles Archetyp des strengen, von Ambition getriebenen japanischen Nachkriegsvaters.
Titles
Ittetsu Hoshi
Cast
  • Seizo Katodatabase_lang_japanese