Anime overview: Gauche the Cellist
entry_text
Goshu, ein junger Cellist im ländlichen Japan der 1920er Jahre, übt fleißig mit einem lokalen Orchester für Beethovens Sechste Sinfonie. Trotz seiner Hingabe straucheln seine Darbietungen aufgrund emotionaler Zurückhaltung und ungleichmäßigem Rhythmus, was scharfe Kritik des Dirigenten hervorruft. Frustriert zieht er sich zu einsamen Proben in seine verwitterte Mühle zurück, die zwischen Wäldern und Feldern liegt.
An vier Nächten verwandeln mystische Besucher sein Können. Zuerst erscheint eine Kaliko-Katze, die Schumanns „Träumerei“ verlangt, doch zurückschreckt, als Goshu mit einer schroffen Version von „Tigerjagd in Indien“ kontert. Der Zusammenprall weckt in ihm unbeabsichtigt die rohe Kraft der Musik. Als Nächstes verlangt ein Kuckuck unerbittliche Tonleiterübungen, die Goshus mangelnde Tonhöhe offenbaren und seine Geduld strapazieren – bis der Vogel abrupt gegen ein Fenster prallt und ihre Session jäh beendet, was Reue in ihm säht.
Ein Waschbärhund erscheint als Dritter und trommelt Rhythmen, die Goshu auf seinem Cello nachspielen soll. Ihr dissonantes Duett legt sein schlechtes Tempogefühl bloß, entfacht aber Respekt für harmonisches Zusammenspiel. Schließlich bittet eine Muttermaus um Musik, um ihr krankes Kind zu heilen. Widerwillig, doch gerührt, spielt Goshu und entfacht eine Zärtlichkeit, die die Maus wiederbelebt – und sein Verständnis für die Fähigkeit der Musik, Technik zu transzendieren.
Bei der Aufführung der Sinfonie verblüfft sein verwandelter Vortrag das Publikum und den Dirigenten. Als Zugabe greift er „Tigerjagd“ wieder auf, einst eine Waffe gegen die Katze, nun mit Präzision und Feuer gespielt. Später sucht er das Fenster auf, an dem der Kuckuck zerschellte, und lässt es als stille Wiedergutmachung offen.
Obwohl technische Meisterschaft und Empathie nun sein Handwerk prägen, bietet er der Kaliko-Katze keine Entschuldigung an – ein Auslass, der die thematischen Unterströmungen der Erzählung widerspiegelt. Verwurzelt in seiner ländlichen Umgebung entfaltet sich Goshus Reise allein durch künstlerischen Kampf: von isolierter Frustration zu tiefgreifender Verbindung, die Mensch und Tier durch die Alchemie des Klangs vereint.
An vier Nächten verwandeln mystische Besucher sein Können. Zuerst erscheint eine Kaliko-Katze, die Schumanns „Träumerei“ verlangt, doch zurückschreckt, als Goshu mit einer schroffen Version von „Tigerjagd in Indien“ kontert. Der Zusammenprall weckt in ihm unbeabsichtigt die rohe Kraft der Musik. Als Nächstes verlangt ein Kuckuck unerbittliche Tonleiterübungen, die Goshus mangelnde Tonhöhe offenbaren und seine Geduld strapazieren – bis der Vogel abrupt gegen ein Fenster prallt und ihre Session jäh beendet, was Reue in ihm säht.
Ein Waschbärhund erscheint als Dritter und trommelt Rhythmen, die Goshu auf seinem Cello nachspielen soll. Ihr dissonantes Duett legt sein schlechtes Tempogefühl bloß, entfacht aber Respekt für harmonisches Zusammenspiel. Schließlich bittet eine Muttermaus um Musik, um ihr krankes Kind zu heilen. Widerwillig, doch gerührt, spielt Goshu und entfacht eine Zärtlichkeit, die die Maus wiederbelebt – und sein Verständnis für die Fähigkeit der Musik, Technik zu transzendieren.
Bei der Aufführung der Sinfonie verblüfft sein verwandelter Vortrag das Publikum und den Dirigenten. Als Zugabe greift er „Tigerjagd“ wieder auf, einst eine Waffe gegen die Katze, nun mit Präzision und Feuer gespielt. Später sucht er das Fenster auf, an dem der Kuckuck zerschellte, und lässt es als stille Wiedergutmachung offen.
Obwohl technische Meisterschaft und Empathie nun sein Handwerk prägen, bietet er der Kaliko-Katze keine Entschuldigung an – ein Auslass, der die thematischen Unterströmungen der Erzählung widerspiegelt. Verwurzelt in seiner ländlichen Umgebung entfaltet sich Goshus Reise allein durch künstlerischen Kampf: von isolierter Frustration zu tiefgreifender Verbindung, die Mensch und Tier durch die Alchemie des Klangs vereint.
Titles
Goshu
Cast
- Pierre Peters-Arnoldsdatabase_lang_german
- Marc Zannidatabase_lang_spanish
- Miguel Ángel Vareladatabase_lang_spanish
- Yann Pichondatabase_lang_french
- Christophe Lemoinedatabase_lang_french