Anime overview: Little Women
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Elizabeth "Beth" March, die dritte Tochter der Familie March, verkörpert Schüchternheit, Sanftmut und Introvertiertheit. Geboren in einen einst wohlhabenden Haushalt, der in vornehme Armut gefallen ist, findet sie Erfüllung im häuslichen Leben, widmet sich ihren Eltern und Schwestern und unterdrückt persönliche Ambitionen. Ihre stille Identität dreht sich um ihr musikalisches Talent, insbesondere ihre Beherrschung des Klaviers, das eine Verbindung zu ihrem wohlhabenden Nachbarn, Mr. Laurence, schafft. Er schenkt ihr das Klavier seiner verstorbenen Enkeltochter, in Anerkennung ihrer künstlerischen Begabung und Anmut.

Beths Selbstlosigkeit definiert ihre Existenz. Sie strickt für bedürftige Kinder, überlässt das Weihnachtsessen ihrer Familie einer mittellosen Einwandererfamilie und lebt still ihren Dienst an anderen als moralisches Credo. Ihre Zurückhaltung, persönliche Bedürfnisse zu äußern oder gesellschaftliche Normen infrage zu stellen, festigt ihre Rolle als moralischer Anker der Familie. Lähmende Schüchternheit hält sie zu Hause statt in der Schule, doch sie überwindet sie, wenn sie anderen hilft – am tragischsten, als sie den verarmten Hummels beisteht und sich dabei mit Scharlach ansteckt.

Die Krankheit schwächt ihren Körper und leitet einen langsamen Niedergang ein. Obwohl sie die erste Infektion überlebt, fordert eine spätere Komplikation ihr Leben mit dreiundzwanzig Jahren. Ihre letzten Monate verbinden körperliche Gebrechlichkeit mit gelassener Akzeptanz, ihre friedvolle Prägung verfolgt ihre Schwestern – besonders Jo, deren Trauer sich in fürsorgliche Entschlossenheit wandelt. Beths Tod führt Jo dazu, familiäre Liebe über individuellen Ehrgeiz zu stellen und so den unausgesprochenen Wunsch ihrer Schwester zu ehren.

In ihrer Jugend wird Beth als rosig und friedlich beschrieben, doch die Krankheit zeichnet sie als blasse, zarte Gestalt mit schattigen Augen. Ihre unerschütterliche Sanftmut bleibt, ihr einziger Hauch von Unvollkommenheit zeigt sich in seltenen Momenten der Reizung durch Hausarbeit. Gelehrte deuten sie als viktorianischen „Engel im Haus“ – ein Symbol frommer Selbstaufopferung und ätherischer Tugend, ihr Schicksal geprägt von zeitgebundenen Idealen weiblicher Reinheit, die es zugleich ergreifend und vorherbestimmt erscheinen lassen.

Ihr Charakter spiegelt Louisa May Alcotts Schwester Elizabeth Alcott wider, die jung starb, nachdem sie sich durch wohltätige Arbeit mit Scharlach infiziert hatte. Historische Aufzeichnungen deuten auf chronisches Leiden und psychische Kämpfe der echten Elizabeth hin, Aspekte, die in Beths Darstellung gemildert werden, um heiligmäßige Ausdauer zu betonen. Adaptionen bewahren Beths Handlungsstrang, ihr Tod verankert emotionale und thematische Schwere, unterstreicht Vergänglichkeit, familiäre Loyalität und die strengen Erwartungen, die an Frauen ihrer Zeit gestellt wurden.
Titles
Elizabeth "Beth" March
Cast
  • Araceli de Leondatabase_lang_spanish
  • Youko Asagamidatabase_lang_japanese