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Ypsilon erwacht als zweite Generation des Perfekten Soldaten, bezeichnet als Proto-Zwei, entwickelt von der Geheimgesellschaft durch fortschrittliche Militärbiotechnologie. Sein Erwachen erfolgt in einer melkischen Untergrundanlage auf einer ehemaligen Rot-Schulter-Basis, geleitet von Fyana (Proto-Eins). Sie gibt ihm seinen Namen, führt ihn in die Existenz ein und versucht, ihm Sanftmut und Mitgefühl in seiner Formungsphase zu vermitteln. Diese frühe Bindung fördert eine kindliche Anhänglichkeit, sodass Ypsilon Fyana als eine mütterliche Figur betrachtet.

Trotz Fyanas Bemühungen brechen Ypsilons genetisch programmierte Kampfinstinkte schnell durch. Seine erste Begegnung mit dem Tod – das Erschlagen eines Insekts – löst eine aggressive, zwanghafte Reaktion aus und offenbart seine angeborene gewalttätige Natur. Dieser Vorfall zeigt die Schwierigkeit, sein programmiertes Wesen zu unterdrücken, was Führern der Geheimgesellschaft wie Albert Killy und Serge Borough gefällt.

Ypsilon durchläuft ein rigoroses Kampftraining unter Borough und Prinz Kanjelman in Kummen, das seine angeborenen Fähigkeiten zu unübertroffener Meisterschaft schärft. Im Gegensatz zu Fyana bleibt er seinen Kommandeuren bedingungslos treu und akzeptiert vollständig seine Rolle als Waffe. Seine Arroganz wächst mit seinen Fähigkeiten; er betrachtet sich als Gipfel der menschlichen Evolution und verachtet gewöhnliche Soldaten als unterlegen.

Seine Begegnung mit Chirico Cuvie entfacht eine obsessive Rivalität. Überzeugt, dass Chirico Fyanas Loyalität manipuliert hat, glaubt Ypsilon, dass seine Beseitigung ihre „Verwirrung“ beheben und ihre Treue wiederherstellen wird. Diese Fixierung intensiviert sich durch wiederholte Kämpfe in Kummen und Sunsa und treibt seine unerbittliche Verfolgung Chiricos an.

Emotional behält Ypsilon trotz seiner Kampffähigkeiten kindliche Züge. Seine Unfähigkeit, Liebe oder Empathie zu verstehen, erzeugt innere Konflikte, besonders als Fyana ihn küsst, um Chirico während einer Auseinandersetzung zu schützen. Diese Handlung widerspricht seinem programmierten Verständnis menschlicher Verbindung und lässt ihn verwirrt zurück.

In seinem letzten Kampf auf Sunsa stellt sich Ypsilon Chirico, während er mit existenziellen Fragen über seinen Zweck ringt. Chiricos Sieg zwingt Ypsilon, seine Grenzen als Waffe anzuerkennen, was in seinem Tod und dem Zusammenbruch seines Selbstbildes als ultimativer Krieger gipfelt.

Ypsilons Geschichte erforscht die Spannung zwischen programmierter Konditionierung und aufkeimender Menschlichkeit, geprägt durch seine Loyalität gegenüber Autorität, seine Rivalität mit Chirico und seine ungelöste Abhängigkeit von Fyana.
Titles
Ypsilon
Cast
  • Kyonosuke Kamidatabase_lang_japanese