Fanfic: Eine kleine Geschichte - The End
Chapter: Eine kleine Geschichte - The End
Eine kleine Geschichte - The End<br />
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Taidama … <br />
Eigentlich wollte ich diese FF ja schon gestern zu Ende schreiben *zuchiyolins* … aber ich bin eingeschlafen … Gomen das es so lange gedauert hat und noch mal danke für die lieben Kommis *euchalleknuddel*<br />
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Gerade in diesem Moment hörte man das leise Quietschen der Tür. Als sie Ranma erblickte, löste Akane schnell ihre Hand aus Kazuos Handgriff und stand auf. Entschuldigend schaute sie Kazuo noch einmal an, ging dann auf Ranma zu und zog ihn hinter sich nach draußen. <br />
„Es ist wirklich nicht so wie du denkst Ranma. Wir haben nur geredet!“ Mit zusammengezogenen Augenbrauen baute Akane sich vor Ranma auf und sah ihm stur in die Augen. „Als wenn mich das interessieren würde!“ Wütend blieb Ranma stehen, schaute Akane aber nicht an. „Warum solltest du denn sonst gewartet haben?“ entgegnete Akane schnippisch und verschränkte die Arme vor der Brust. „Warum bist du nicht mit Ukyo gegangen?“ „Gute Idee Akane, dann gehe ich jetzt eben zu Ukyo. Sie ist sowieso viel netter und hübscher und sie kann viel besser tanzen als du!“ Regungslos schaute Akane Ranma an, während ihre Augen sich langsam mit Tränen füllten. „Tut mir wirklich Leid, dass ich nicht so perfekt bin. Geh doch mit Ukyo zu diesem blöden Ball. Ich wollte da ja sowieso nie mit dir hingehen!“. Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte Akane sich um und lief davon. Mit leeren Augen blickte Ranma ihr hinterher, bis er sich wieder fasste und versuchte sie einzuholen. „Akane … es tut mir Leid … ich möchte mit dir zu diesem Ball gehen … ich verspreche es …“<br />
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Mit einem Glitzern in den Augen, sah das kleine rothaarige Mädchen auf zu ihren Großeltern, die inzwischen händchenhaltend nebeneinander saßen. „Ein Versprechen darf man nicht brechen, oder Opa? Du hast es doch nicht gebrochen, oder?“ Schweigend blickte Ranma auf den Boden, verneinte die Frage nicht … „Ich habe dieses Versprechen nie bereut …“<br />
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Spät am selben Abend kuschelte Akane sich in ihr großes weißes Kopfkissen und schloss langsam die Augen. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen und in ihren Gedanken träumte sie schon längst davon Hand in Hand zu tanzen … mit Ranma …<br />
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Regungslos setzte Ranma sich auf seinen Futon und starrte seinen Vater mit großen Augen an. Sein Atme war flach und sein Herz schlug schnell, doch immer noch brachte er kein Wort hervor. Beunruhigt hockte Genma sich vor seinen Sohn und blickte ihm bittend in die Augen. „Sohn, es war wirklich nicht meine Absicht, aber ein Versprechen ist ein Versprechen und das kann man nicht so einfach brechen!“ Tief durchatmend schloss Ranma die Augen, sah seinen Vater aber kurz darauf wieder fest in die Augen. „Aber wie konntest du das nur versprechen? Was ist denn nun mit Ak …“ Seufzend biss Ranma sich auf de Lippen. Hass sprach aus seinen Augen … und Trauer … „Ranma … ich bitte dich, es geht doch um die Familienehre!“ Bittend legte Genma eine Hand auf Ranmas Schulter, welche aber sogleich wieder davon geschlagen wurde. „Familienehre? Familienehre sagst du?“ Aufgebracht stand Ranma auf, hielt sich gerade noch zurück seinen Vater nicht zu schlagen. „Was hat es denn mit Familienehre zu tun, wenn du Ukyo versprichst das ich mit ihr auf den Ball gehe nur um einen Okonomiyaki zu bekommen?“ Mit ernster Miene erhob sich nun auch Genma und rückte leicht seine Brille zurecht. „Es ist nun mal ein Versprechen … und es geht um deine Ehre als mein Sohn …“<br />
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Wortlos wand Ranma sich von seinem Vater ab, legte sich mit dem Rücken zu ihm auf seinen Futon und blickte starr zur Tür hinüber. In dieser Nacht schloss er kein Auge … dachte nur nach … über das Versprechen seines Vaters … und über sein Versprechen … <br />
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Ein leises Summen war zu vernehmen, als Ranma am nächsten Morgen durch den Garten schritt. Verwundert ging er hinüber zum Dojo und öffnete vorsichtig die Tür. <br />
In der Mitte des Dojos stand Akane und nach einer kurzen Pause begann sie wieder langsam auf der Stelle zu tanzen und sich im kreis zu drehen, während sie leise ein Lied vor sich hinsummte. <br />
Stockend hielt Ranma inne, blickte wie gebannt auf die geschmeidigen Bewegungen seiner Verlobten und blieb an dem glücklichen Lächeln in dem Gesicht von Akane hängen. Ein kleiner Schmerz stieg in seiner Brust auf, als er sah wie glücklich sie war. Aber in diesem Moment wurde ihm bewusst, dass er sie enttäuschen würde … er würde sein Versprechen brechen … und gleichzeitig ihr Herz …<br />
Schluckend schaute Ranma zu Boden, als Akane ihn bemerkte und auf ihn zulief. „Guten Morgen Ranma!“ Strahlend blieb sie vor ihm stehen und sah schüchtern zu Boden. „Und Ranma … freust du dich schon? Auf heute Abend … auf das Tanzen meine ich?“ „Ich … also … heute Abend …“ Unsicher blickte Ranma auf, sah für einen kleinen Moment in Akanes Augen … sah ihr Lächeln … und spürte wie sich sein Herz zusammenzog. „… heute Abend … da … ja natürlich … da freu ich mich schon drauf!“ Mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen schob Ranma Akane zur Seite und schickte sie aus dem Dojo. „Ich möchte noch trainieren!“ Waren seine Worte, als Akane auch schon etwas enttäuscht auf die geschlossene des Dojos schaute. <br />
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Mit hochgezogenen Augenbrauen drehte Akane sich um und ging mit langsamen Schritten zu dem Teich hinüber. Nachdenklich strich sie sich durch die Haare, während ein unwohles Gefühl in ihrer Magengegend aufstieg. Irgendetwas stimmte nicht mit Ranma … das wusste Akane … aber die Vorfreude auf den Ball ließ sie ihre Sorgen vergessen …<br />
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Es war schon später Nachmittag, als Akane aufgeregt im Haus herumlief. „Akane? Akane, könntest du bitte Ranma und Herrn Saotome zum Tee holen? Ich glaube sie sind im Dojo!“ Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen nickte Akane Kasumi zu. „Ja … ich hole sie schon!“ Vor sich hin summend marschierte Akane los, als sie auf einmal einen sanften Druck auf ihrer Schulter spürte. „Akane … das Dojo ist in der anderen Richtung!“ Mit einem Kichern drehte Kasumi ihre jüngere Schwester zu sich um und sah blickte sie fröhlich an. „Du bist aufgeregt oder? Freust du dich auf den Ball?“ Nervös begann Akane nun sich durch die Haare zu streichen und mit den Füßen nervös auf dem Boden herum zu tippeln. „Nun ja … also irgendwie …“ Mit einem leichten Rotschimmer auf der Nase schaute Akane in die Augen von Kasumi und wurde langsam wieder ruhiger. „Ich habe ein wenig Angst, dass ich hinfallen könnte oder … oder das Ranma mich auslacht …“ „Akane … du musst keine Angst haben … ich bin mir sicher, Ranma freut sich schon genauso sehr auf den Ball und er ist sicherlich sehr stolz darauf so ein hübsches Mädchen wie dich ausführen zu dürfen!“ Ein kleines Glitzern bildete sich in Akanes Augen, als Kasumi sie auch schon wieder zum Dojo schickte. In ihrem Herzen bildete sich wieder Hoffnung … Hoffnung auf einen schönen Abend mit Ranma … vielleicht unvergesslich …<br />
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Räuspernd wollte Akane schon die Tür zum Dojo öffnen, da vernahm sie gedämpfte Stimmen. Horchend blieb sie stehen, lauschte angestrengt … Zu ihrem Staunen erkannte sie nach einiger Zeit Ranmas Stimme … aber sie war nicht so wie sonst, irgendwie anders …kälter … Schon nach einigen Sekunden hörte sie Schritte und trat hastig beiseite, als auch schon Ranma zur Tür hinausstürmte. Verwundert blieb er stehen, blickte Akane an … und aus seinem kaltem, wütendem Blick wurde ein warmherziger, trauriger Schimmer in seinen niedergeschlagenen Augen. Schluckend ging Akane auf Ranma zu, strich ihm leicht über die Schulter. „Alles in Ordnung mit dir Ranma? Ihr sollt zum Tee kommen.“<br />
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Etwas später an diesem Tage blickte Ranma nachdenklich von der Veranda in den Garten hinaus. Bis zum diesem Zeitpunkt hatte er es noch nicht geschafft Akane zu erzählen, dass er mit Ukyo verabredet war. Er wollte sie nicht traurig machen … er wollte sie nicht enttäuschen … doch nun stand sie freudig erregt im Vorgarten, hatte ein schönes glänzendes hellblaues Kleid angezogen und wartete auf ihn. Schluckend ging Ranma zu Akane hinüber, di auch gleich aufgeregt den Kopf senkte. Er hatte das Glitzern in ihren Augen gesehen … und das Lächeln auf ihren Lippen … doch all das versetzte ihm nur einen Stich in der Brust … in seinem Herzen …<br />
„Akane … ich muss dir etwas sagen. Ich … ich wollte dir sagen, dass … dass du heute wirklich wunderschön aussiehst …“ <br />
Mit großen Augen sah Akane hinauf zu ihrem Verlobten, während sich ein roter Schimmer auf ihren Wangen bildete. „Da … Danke, du aber auch!“ Zwinkernd warf Akane Ranma einen Blick zu und lief ein paar Meter vor. „Nun komm schon Ranma … oder willst du zu spät kommen?“<br />
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Warum Ranma es ihr nicht einfach sagen konnte, verstand er bis heute nicht. Sonst war es schließlich ein leichtes für ihn sie zu verletzten, sie zu beleidigen … aber dennoch war es in diesem Fall etwas anderes …<br />
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Schweigend liefen Ranma und Akane nebeneinander her. Vor ihnen sah man schon die Schule. Helle Lichter strahlten in den Himmel und von weitem war schon die laute Musik und das vergnügte lachen der Gäste zu vernehmen. Kurz vor dem Tor blieb Ranma stehen, zog Akane leicht an der Hand zurück … blickte aber zu Boden. Verwundert drehte Akane sich um und beobachtete