Fanfic: The Angellion
Chapter: The Angellion
so, einfach mal so reingemacht, ^^ is ziemlich seltsam, tu ich wohl auch nich weitermachen, ^^ mal gucken... hoffentlich nen paar kommis... <br />
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Es war kalt und die Kälte überzog die gesamte Insel wie eine schwere Decke. Hasen suchten Schutz in ihren Bauten, Wölfe hörten auf zu jaulen und Wildpferde drängten sich auf der Suche nach Wärme eng aneinander. Es schien als wären sogar die Vögel vor der Kälte geflüchtet. Es war Neumond und kein einziger Stern leuchtete am nächtlichen Himmel. Die Wellen rauschten. Das kleine Dorf an der Küste war dunkel, die Türen verriegelt und die Fenster geschlossen. Ein Hund bellte und ein einsamer Vogel, vermutlich ein Sperling, flog vorbei in Richtung des tiefen Waldes, der endlos zu sein schien und ebenso angsteinflößend. Ein vereinzelter Lichtschein drang aus einem großen Haus. Man hörte leise Stimmen daraus hervordringen. Alle Dorfbewohner hatten sie dort drinnen versammelt. Sie saßen oder standen auf dem mit Heu und Holzspänen gepolsterten Boden. Ihre Gesichter verrieten die Anspannung, die in der Luft hing. Ein alter Mann mit schneeweißem Haar und einem langen Bart trat hervor und ließ sich auf dem einzigsten Stuhl im Raum nieder. Sofort hörte das beständige Geflüster auf. Der Mann räusperte sich, dann begann er zu sprechen: „Meine Kinder, Brüder und Schwestern, ihr alle werdet gemerkt haben dass das Wetter in letzter Zeit verrückt spielt. Es gibt Schnee im Sommer und im Winter ist es so warm dass man ohne Schuhe herausgehen kann. Viele unter euch hatten das Gefühl, dass es dunkler wird. Ihr habt alle Recht! Das, was wir seit Anbeginn der Zeit fürchteten ist tatsächlich aufgetreten!“ Wildes Geflüster erfüllte den Raum. Der Alte hob die Hand und die Menge verstummte wieder. „Nun hört ihr den Bericht unseres Spähers Nell Rai und seiner Familie!“ Ein junger Mann mit blondem, glatten Haar und einem ernsten Gesicht betrat die Mitte. Ihm folgten eine junge Frau, die ein kleines Mädchen von sechs Jahren im Arm hielt, und zwei etwas ältere Mädchen, die sich sehr ähnelten. Vermutlich Zwillinge, um die vierzehn Jahre herum. Der Mann hüstelte kurz und hob dann die Stimme: „Ihr wisst alle, dass die alte Burg auf der Klippe schon seit Jahrhunderten leer steht. Ihr wisst auch dass sich dort damals eine Opferstätte für Gott befand, zu der die Gläubigen alle möglichen Opfer brachten.“ Ein paar Leute nickten „Als die Leute aufhörten an Gott zu glauben und ihm keine Opfer mehr brachten verließen nach und nach alle Mönche und Bewohner diese Burg, danach stand sie für Jahrhunderte leer.“ „Wir kennen die Geschichte der Burg! Komm zum Thema!“ rief ein junger Mann aus der ersten Reihe. Doch als ihn die strafenden Blicke des alten Mannes trafen verstummte er sofort. Nell fuhr fort: „Doch vorgestern hat meine Tochter, hier, etwas dort entdeckt. Los, Holly!“ Die Frau ließ das kleine Mädchen herunter und die trat vor ihren Vater. Der legte seine Hände auf ihre Schultern. Das Mädchen sah mit ihren großen, dunkelgrünen Augen in die Runde. Alle Blicke ruhten auf ihr. Sie schluckte, dann sagte sie mit leicht zitternder Stimme: „Vorgestern bin ich etwas spazieren gegangen. Es war schon abends, aber es war nicht kalt. Ich bin am Strand entlanggelaufen. Und als ich mich umgeschaut habe, habe ich plötzlich etwas aufleuchten sehen, aus der Richtung wo die Burg steht.“ Sie sah ihren Vater an. „Red weiter.“ Sagte der. Sie sah wieder nach vorne. „Ich war neugierig, deshalb bin ich hingelaufen. Als ich an der Burg ankam habe ich gesehen dass das Tor, dass so lange verschlossen war, offen stand. Das Licht, das ich leuchten gesehen habe, strahlte dort heraus. Als ich näher herangekommen bin ist es plötzlich heller geworden. Es war so hell dass ich nichts sehen konnte. Da bin ich weggerannt!“ Lautes Raunen ging durch die Menge. „War das alles?“ fragte der alte Mann. Nell stieß seine Tochter leicht an. „Nein.“ sagte die. „Was war noch. Sprich, Holly Rai.“ Holly sah den alten Mann an, der lächelte. „Als ich die Augen geschlossen hatte habe ich neben mir Flügelschlagen gehört.“ Das aufgeregte Flüstern dass nun entstand schien den gesamten Raum mit Geräuschen zu füllen. „Ruhe! Bitte seid ruhig!“ rief der Alte in gebieterischem Ton. Doch diesmal verklang nicht alles. „Zeig ihnen, was du gefunden hast.“ Verlangte Nell leise. Das kleine Mädchen kramte in der kleinen Ledertasche die um ihren Hals hing und zog etwas heraus. Das Licht der Fackeln ließ den Gegenstand hell leuchten, doch dieses Licht schien noch von etwas anderem zu kommen. Es war eine Feder. Es schien als würden alle Anwesenden die Luft anzuhalten. „Engel.“ Flüsterte ein kleiner Junge ehrfürchtig. Holly drehte die Feder hin und her. Sie war schneeweiß und hatte Ähnlichkeit mit einer Schwanenfeder, war aber viel Größer und besaß einen leicht silbernen Schimmer. Der alte Mann nickte und Holly steckte sie zurück in die Tasche. „Ich danke Euch und Eurer Tochter, Nell Rai.“ Die Familie verbeugte sich, dann wandte der Alte sich wieder an die Dorfbewohner. „Meine Kinder, ich denke ihr wisst was das zu bedeuten hat?“ „Die Engel des Allmächtigen!“ rief eine Frau mit einem kleinen Jungen auf den Schultern. „So ist es, Schwester. Der Allmächtige ist zurück gekehrt!“ Erneutes lautes Stimmengewirr. Der Alte hob wieder die Hand. „Was sollen wir tun, Vater Kohn?“ fragte ein Mann. „Gott ist zurückgekehrt. Wir haben ihm vor Hunderten von Jahren aufgehört zu dienen. Aber die Geschichte überliefert dass Gott jedem vergibt!“ „Wir müssen zu ihm gehen und ihn um Vergebung bitten!“ rief der junge Mann der sich vorher beklagt hatte. „Jawohl!“ riefen die Dorfbewohner. „So sei es! Meine Kinder! Folgt mir und wir machen uns auf den Weg zur Burg des Allmächtigen!“ „Jawohl!“ <br />
Das einzigste Licht, dass in der Dunkelheit flackerte war dass der Fackeln, die jeder der Dorfbewohner hielt. Die Luft war erfüllt von Geflüster. Ganz vorne lief der Dorfälteste Kohn, der gleichzeitig Sohn des großen Propheten Raphael war. Hinter ihm liefen der Mann Nell Rai mit seiner Frau und seinen drei Kindern: Holly, der Jüngsten, die immer noch die Engelsfeder bei sich trug, und den beiden Zwillingsschwestern Nami und Mina, die Holly an der Hand hielten. „Mama, was machen wir jetzt?“ fragte Holly nach einiger Zeit. „Wir beten vor Gott, dass er uns vergibt was wir getan haben!“ antwortete sie. „Was haben wir denn getan?“ fragte die Sechsjährige verwundert. „Wir haben ihn erzürnt, weil wir ihn vergessen haben.“ erwiderte Nami anstatt ihrer Mutter. „Wieso haben wir ihn denn vergessen?“ fragte sie weiter. Ihre Mutter zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht, Kind.“ „Da ist es!“ rief plötzlich jemand von hinten. Sie sahen hoch. Vor ihnen erstreckte sich die Klippe. Auf ihr stand, geduckt und hoheitsvoll zugleich, wie ein Tier auf dem Sprung, die >Burg des Allmächtigen<, wie sie auch genannt wurde. Wie man sie so sah, schwarz und düster, sah sie nicht aus als hätte je jemand einen Fuß in ihr Tor gesetzt. Die Dörfler kletterte nacheinander die Enge Treppe hinauf die in den Felsen gemeißelt war. Oben angekommen versammelten sich alle in einem Halbkreis um das Tor. Der alte Kohn trat hervor. Er drehte sich zu ihnen um. Alle sahen ihn gebannt an. Holly klammerte sich fester an die Hände ihrer Schwestern. Ihre Mutter stand neben ihnen. Nell Rai schluckte. Kohn nickte ihnen zu, dann wandte er sich an das große Tor. Er räusperte sich. Seine zitternde und doch feste Stimme schien an den Türmen der Burg wieder zu hallen als er laut sagte: „Allmächtiger! Wir bitten um Vergebung! Bitte vergessen sie alles was wir Ihnen angetan haben und zeigen sie sich uns, wenn sie anwesend sind!“ Es herrschte eine unheimliche Stille. Eine Minute nachdem seine Worte verklungen waren hörte Holly plötzlich ein leises Rauschen. „Was... was war dass?“ fragte sie erschrocken. Ihre Schwestern sahen sich um. „Was?“ fragte Nami. „Ich habe Angst.“ Und dann kamen sie... <br />
Weiße Schwingen, Gesichter wie aus Marmor gemeißelt, Herzen so kalt wie Eis. <br />
Man nennt sie Engel... <br />
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Das war der Prolog, sagt mir bitte, wenn ich weiter machen soll... <br />
cya Tekota14 (grüße an Saiyana und Veggi und auch sonst alle, die mir kommis geschickt haben!)