Fanfic: Nacht (2)
Chapter: Nacht (2)
Nacht (2)
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Soo, ein liebes Hallo an alle die diese Geschichte lesen. Danke für die lieben Kommentare, auch zu meiner letzten Geschichte. Ich hoffe dieser teil gefällt euch.
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Doch da hatte sie Ranma schon an der hand gepackt und zog ihn hinter sich her. Stolpernd folgte Ranma Akane. Auf der Straße riss er sich los und sagte wütend: „Warum musst du mich den immer so brutal hinter dir herziehen? Du Trampel?“ Akane drehte sich um und starrte ihn an. Schon wollte sie ihn mit ihrer Schultasche schlagen, als Ranma geschickt auswich und auf den Zaun sprang. Mit einem „Phh!“ drehte Akane sich um und stiefelte weiter. Verwundert schaute Ranma ihr hinterher. *Was für ein Macho-Weib.*
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Als Akane endlich an der Schule ankam, war der Schulhof menschenleer. *Mist, jetzt komm ich schon wieder zu spät.* Leise schlich sie sich bis zum Klassenzimmer und öffnete leise die Tür. „AKANE TENDO!“, Akane zuckte zusammen, „Du kannst gleich draußen bleiben … und du auch Ranma!“ Akane drehte sich um schaute in Ranmas Gesicht. Der schaute sie nur verschmitzt an und murmelte nur: „Na toll, jetzt muss ich schon wieder mit diesem Macho-Weib hier draußen rum stehen.“ Akane ballte ihre Hände zu Fäusten und fragte Ranma mit bebender Stimme: „Was hast du da gerade gesagt, du Blödmann??“ Doch Ranma verschränkte nur die Hände hinter dem Kopf und drehte sich pfeifend um. Mit bebendem Körper lief Akane um Ranma herum, baute sich vor ihm auf. „Ich habe dich gefragt, was du gerade gesagt hast“, schrie sie ihn an.
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„RANMA, AKANE! Seid endlich still“, rief der Lehrer aus dem Klassenzimmer.
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„Na toll, jetzt bekomm ich wegen dir auch noch Ärger, du dumme Gans“, Ranma streckte Akane die Zunge raus. „Dann geh doch“, sagte Akane mit trauriger Stimme. Doch als sie bemerkte, wie sich ihre Stimme angehört hatte, streckte sie Ranma schnell die Zunge raus. Zu ihrem Erschrecken sagte Ranma dann auch noch: „ja, gute Idee. Wer hat auch schon Lust mit so einem blöden Macho-Weib wie dir hier herum zu stehen?!“ Pfeifend ging er davon. Traurig blickte Akane ihm nach. *Wieso ist er denn jetzt nur gegangen? Bin ich den wirklich soo schlimm?* Traurig schaute sie ihre Schuhe an, doch dann straffte sich ihr Körper wieder. *Phh, wahrscheinlich ist es sogar besser so. Soll er doch gehen!*
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Als die Schule zu Ende war und Akane sich gerade auf den Nachhauseweg machte, hörte sie auf einmal Ranmas Stimme: „Hey Akane, warte. Wir können doch zusammen nach Hause gehen.“ „ich mit dir? Ich dachte du willst lieber alleine sein!“, sagte Akane mit verärgerter Stimme. Ranma verdrehte die Augen: „Nun komm schon, so war das doch gar nicht gemeint. Es war doch nur ein Scherz.“ Sauer schrei Akane ihn an: „Ich fand das aber gar nicht lustig!“ und beförderte ihn mit einen gezielten Tritt in die Luft.
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Nachdem sie zu hause angekommen war, machte sie sich sofort auf den Weg ins Dojo. Hier konnte sie wenigstens ungestört trainieren und endlich mal ihrer Wut freien Lauf machen. Mit lautem Geschrei ging sie auf eine Strohpuppe los. Sie schlug zu so fest wie sie konnte und trat zu mit aller Kraft die sie aufbringen konnte, aber dennoch schweiften ihre Gedanken nur um Ranma. *Ob er mich wohl gar nicht ausstehen kann`*, dachte sie traurig.
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Plötzlich hörte sie ein leises Lachen. Sie drehte sich um und erblickte Ranma, der in der Tür stand. „Na Akane. Das sieht ja so aus, als ob du der armen Puppe den Kopf abschlagen willst.“ Mürrisch verzog Akane den Mund: „Bist du hier um mich auszulachen oder willst du Kämpfen?“ „Na ja, wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch gleich ein bisschen mit dir kämpfend“, sagte Ranma schulterzuckend. „Okay“, rief Akane, „dann mach dich bereit“. Und schon war sie auf ihn zugesprungen, doch wie immer wich Ranma Akane geschickt aus. Immer wieder und wieder versuchte sie es, aber sie schaffte es noch nicht einmal ihn auch nur zu streifen. Stattdessen lachte er sie immer mehr aus. „Du bist zu laaangsam!“ Doch das brachte Akane nur noch mehr in Rage. *Was bildet sich dieser Typ überhaupt ein? `* Erschöpft blieb sie für einen Moment stehen und starrte auf den Boden. *Na warte Ranma, dir werd ich’s zeigen!* Und schon war sie aufgesprungen und verpasste Ranma einen schlag ins Gesicht. Ranma der gar nicht damit gerechnet hatte, blieb verdutzt stehen und als er sah, dass Akane schon wieder ausholte, konnte er sich nur noch in letzter Sekunde ducken. Er hörte einen leisen Schrei und dann sah er, wie Akane neben ihm zusammenbrach. *Oh nein, was hab ich nur getan?* Erschreckt blickt er auf Akane hinab. Währen er vorhin ihrem zweiten Schlag ausgewichen war, hatte er aus Reflex mit seiner einen hand zugeschlagen. *Ich hab Akane geschlagen, wie konnte ich nur?* Besorgt bückte er sich zu Akane herab und hob vorsichtig ihrem Kopf an und legte ihn auf seinen Schoß. „Akane“, sagte er mit leiser Stimme. Doch da fing Akane schon an zu husten und öffnete kurze Zeit später ihre Augen. Als sie Ranma erblickte, füllten sich ihre augenblicklich mit Tränen, aber auch mit Wut. Ohne ein Wort zu sagen stand sie auf, verließ das Dojo und ging in ihr Zimmer. Geschockt setzte sie sich auf ihr bett und hielt mit einer hand, die Stelle, an der Ranma sie gerade getroffen hatte. Wieder füllten sich ihre Augen mit tränen und diesmal lies sie es auch zu. Sie weinte nicht über ihre Schmerzen, sondern vielmehr darüber, wie Ranma sie so verletzten konnte. Sie hatte sich doch sonst immer so sicher bei ihm gefühlt und nun so was. *Er muss mich wirklich hassen.*
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Schluchzend legte sie sich auf ihr Bett und bemerkte deswegen nicht wie Ranma leise eintrat. Als er sah, wie Akane weinend auf ihrem Bett lag, seine Akane, die sonst immer so kalt wie ein Stein war wenn es um Gefühle ging, durchfuhr ihn ein Schmerz in seiner linken Brusthälfte. Zögernd ging er auf sie zu. *Was hab ich nur getan? Das wollte ich nicht. Ich könnte ihr doch niemals mit Absicht wehtun.*
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Langsam trat Ranma an Akanes Bett heran. Mit leiser Stimme sagte er: „Akane, es tut mir Leid. Das wollte ich nicht.“ Bei diesen Worten zuckte Akane zusammen. Sie drehte sich um und sah Ranma genau in die Augen. Diese Augen, die so voller Schmerz waren und nicht die gewohnte Fröhlichkeit ausstrahlten. Ranma wich einen Schritt zurück. Mit kalter Stimme hörte er Akane sagen: „Verschwinde Ranma, ich will dich nicht sehen.“
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Sie drehte sich um und hörte wie Ranma sich mit leisen Schritten entfernte. Dann fing sie wieder an bitterlich zu weinen. Und so weinte sie sich bis in den Schlaf hinein.
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Der Himmel färbte sich langsam schwarz und kleine Sterne erschienen an der Himmeldecke. Der Mond schien immer wieder durch dicke Wolken hindurch. Langsam wachte Akane auf. Ranma rief sie oder doch nicht? Es war nichts zu hören, aber da war es schon wieder. „Akane, komm zu mir!“, hörte sie Ranmas Stimme leise sagen. Aber sie hörte diese Worte diese Worte nicht mit ihren Ohren. Die Stimme war in ihrem Kopf und wie in Trance zog sie sich um und stieg leise aus dem Fenster hinaus. Wieder einmal lief sie bis zu der Lichtung, wo Ranma schon auf sie wartete.
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Als er sie sah, lief er auf sie zu und schloss sie zärtlich in seine Arme. „Akane“, flüsterte er in ihr Ohr.
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Während Ranma sie in seinen Arm schloss, durchfuhr Akane eine kleine angst. Doch schon bald gab sie sich ihren Gefühlen hin. Sie schmiegte sich an ihn. Sie genoss seinen männlichen Geruch und sie strich zärtlich durch seine Haare.
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Und so standen sie wieder eine Stunde auf der Lichtung mitten in der Nacht und umarmten sich. Als eine Stunde vergangen war, wendete sich Akane wieder ab und lief nach Hause.
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Also, das war jetzt mein zweiter Teil meiner zweiten FF und ich hoffe er hat euch gefallen. Würd mich freuen, wenn ihr mir ein paar Kommis schreiben würdet.
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Euer Bulmablümchen
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