Fanfic: Kristalle des Lichts - 9

Chapter: Kristalle des Lichts - 9

Hallo, an alle meine Leser!<br />
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Obwohl, so langsam glaube ich, ich habe nur eine Stammleserin. Nicht wahr, Nirrti?<br />
Danke, dass zumindest du meine Geschichte liest und ein Kommi da lässt, sonst hätte ich bald das Gefühl, dass keiner mehr meine Geschichte liest. *fest knuddel*<br />
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Ich hoffe, es sind nicht zu viele Rechtschreibfehler enthalten.<br />
Also hier kommt der nächste Teil:<br />
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Ein Vorschlag<br />
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Immer seltener gab es Musik. Natürlich gab es noch Sänger, aber diese sangen immer ruhige Lieder, um nicht in irgendeiner Form auffällig zu werden. Techno oder Lieder wie von Eminem, Christian – Dem Nominator oder auch Ärzte und Tote Hosen existierten gar nicht mehr.<br />
Obwohl Melikae lieber langsame und ruhige Musik mochte, gingen ihr diese monotonen Lieder gehörig auf die Nerven.<br />
Es war 6 Uhr. Melikae stand auf. Gerade schaltete sie das Radio an. Wieder nur diese langweilige monotone Musik. Innerlich kochte sie, aber noch zeigte sie es nicht nach außen. Ausgerechnet jetzt kam Jeice herein. Er hörte einen Moment auf diese Musik. &quot;Man ist das schrecklich! Wie kannst du diese Musik nur hören? Oder gefällt sie dir? Na ja. Zwischendurch kann man sie sich mal anhören.&quot; Melikae fauchte ihn an. &quot;Mir gefiel diese Musikrichtung mal ganz gut. Doch wenn man sie immer hört, wird sie langweilig. Aber seitdem ihr hier seid, traut sich keiner mehr, etwas anderes zu singen. Diese Musik kann ich langsam auch nicht mehr hören.&quot; Eigentlich war Jeice froh, dass sich das Mädchen auch mal Luft machte. Sie fraß sonst immer alles in sich hinein. &quot;Wie wäre es denn, wenn du selbst eine Musikgruppe gründest und andere Musik bringst.&quot; antwortete er ruhig. Melikae zitterte. &gt;Andauernd weicht er einem Streit aus. Das ist ungerecht.&lt; Sie schloß die Augen und zwang sich zumindest äußerlich einen ruhigen Eindruck zu machen. Jeice konnte schließlich nichts dafür. Ihr wuchs das alles jedoch langsam über den Kopf: Sam und Chantra, die kein Wort mehr mit ihr sprachen; der Stress in der Praxis und diese blöde Musik. Selbst Shirana hatte momentan keine Zeit mehr, da sie ja das Fliegen lernte. Melikae seufzte. &quot;Vielleicht hast du ja Recht. Aber wehe dir gefällt die Musikrichtung nicht.&quot; Den letzten Satz sagte sie in einem scherzhaften Tonfall. &quot;Na. Mal abwarten.&quot; gab er im gleichen Tonfall zurück. &quot;Mel, ich muss mit dir reden.&quot; Diesmal klang er ernst und Melikae sah ihn fragend an. &quot;Wie lange kennen wir uns denn jetzt schon? Ist ja auch egal. Aber findest du nicht, dass wir langsam miteinander schlafen könnten?&quot; – &quot;Miteinander schlafen!?!&quot; Sie dachte wieder an die Schmerzen und die Demütigung. Sie hatte Angst davor. Das alles spiegelte sich auch in ihrem Gesicht – vor allem in ihren Augen wieder. &quot;Du brauchst wirklich keine Angst davor zu haben. Aber wenn du nicht willst, sollten wir uns vielleicht besser trennen.&quot; Aus den Augenwinkeln beobachtete er ihre Reaktion. Melikae zuckte zusammen und starrte ihn erschrocken an. Auf diese Reaktion hatte Jeice gehofft. Er sah sie wieder an. Sein Blick war sanft und er lächelte ihr aufmunternd zu. Melikae nickte, konnte momentan aber nichts sagen. Jeice lächelte sie wieder super süß an, nahm sie in die Arme und küsste sie. &quot;Sorry, aber ich muss nun auch noch einmal weg. Bis heute Abend.&quot; Dann ging er.<br />
Auch Melikae ging wie jeden Morgen in die Praxis.<br />
&quot;Morgen, Marco. Morgen Felicé.&quot; grüßte sie freundlich. &gt;Hoffentlich dauert es noch ewig, bis zum Abend&lt; wünschte sie sich, als sie ihren weißen Arztkittel anzog.<br />
Kurz nach neun war die Praxis mal wieder überfüllt. <br />
&quot;Der nächste bitte.&quot; bat Melikae freundlich den nächsten Patienten herein. Ein Mann kam herein, der ein Meerschweinchen in seinen Händen hielt. &quot;Sissilia isst nichts mehr. Sie bewegt sich auch nicht mehr.&quot; sagte er ganz aufgeregt. &quot;Sessilia? Ist das ihr Meerschweinchen?&quot; Der Mann nickte. &quot;Es wäre besser, wenn sie mit ihr zu einem Tierarzt gehen würden.&quot; – &quot;Ich war mit ihr schon bei zwei Tierärzten. Keiner konnte sagen, was sie hatte.&quot; – &quot;Macht es Ihnen etwas aus, mich kurz mit Ihrer Sissilia alleine zu lassen?&quot; fragte Melikae nach. Der junge Mann schüttelte den Kopf und übergab der Ärztin das kleine Tier. Dann verließ er das Arztzimmer.<br />
Melikae hielt das Tier sanft in den Händen und konzentrierte sich. Dann erschrak sie. Jemand klopfte ans Fenster. Sie sah hin. Jeice – wer auch sonst. So öffnete sie das Fenster und Jeice kam herein. &quot;Warte einen Moment!&quot; schnitt sie ihm schon im Voraus das Wort ab. Dann ging sie zum Wartezimmer. &quot;Herr Malthers! Kommen Sie bitte noch einmal kurz herein!&quot; bat sie. Er kam durch die Tür und wurde blass. &quot;Keine Angst. Er wird Ihnen nichts tun.&quot; sagte sie zu dem jungen Mann und drehte sich dann zu Jeice um. &quot;Gehst du bitte kurz in den Nebenraum. Du verjagst mir meine Patienten.&quot; Jeice sah das Mädchen an. &quot;Wieso? Deine Patientin mag mich aber scheinbar.&quot; Das Meerschweinchen hielt er in den Händen. Eigentlich saß es nur auf seinen Handflächen. Melikae nahm ihm das Tier aus den Händen. Dafür warf Jeice ihr einen wütenden Blick zu. &quot;Verstehe einer die Frauen&quot; murmelte er leise und ging in den Nebenraum. &quot;Melikae gab dem jungen Mann das Tier zurück. &quot;Ich mache Ihnen eine Überweisung in die Tierklinik fertig. Ihr Meerschweinchen hat eine gefährliche Magenverstimmung und einen Tumor im Anfangsstadium. Dabei kann ich leider nicht helfen. Aber ich würde Ihnen raten, sofort zu der Klinik zu gehen.&quot; Dann ging der Mann wieder.<br />
Melikae öffnete die Tür zum Nebenzimmer und ließ Jeice wieder herein. &quot;Um was geht es jetzt?&quot; fragte sie etwas genervt. &quot;Bin ich hier der Arzt oder du? Finde es doch heraus!&quot; Melikae zwang sich wieder zur Ruhe. &quot;Jeice, für diese Art von Ratespielchen habe ich momentan weder Zeit noch Lust. Hast du dir mal das Wartezimmer angesehen? Wenn das so weitergeht müssen Marco, Felicé und ich heute Nachtschicht einlegen.&quot; – &quot;Für mich hast du also keine Ziet?&quot; fragte er enttäuscht. &quot;Das kommt ganz darauf an. Wenn du verletzt bist, muss ich dich wohl verarzten, ansonsten lautet meine Antwort nein.&quot; – &quot;Zum einen hat mein Körper eine Menge Kratzer, zum anderen schmerzt mein Herz.&quot; Melikae konnte sich ein Lächeln nicht mehr verkneifen. &gt;Obwohl er so grausam und unfair sein kann, kann er doch auch so charmantund süß oder auch mal witzig sein. Er schafft es oft, mich zum Lachen zu bringen.&lt; Sie konnte sich ein Lächeln nicht mehr verkneifen. &quot;Soll ich dir eine Therapie verordnen? Vor heute Abend habe ich aber keine Zeit.&quot; Die Kratzer waren nun auch verschwunden. &quot;Bis nachher.&quot; Jeice bekam noch einen Kuss und verließ dann das Zimmer wieder durchs Fenster. <br />
Melikae kümmerte sich nun wieder um ihre Patienten im Wartezimmer.<br />
Um 20 Uhr war die Praxis endlcih leer. Marco, Felicé. Können wir uns morgen mit den anderen treffen?&quot; – &quot;Ja. Um 12 Uhr. Sagst du uns auch warum?&quot; – Das erzähle ich morgen. Ich habe keine Lust öfter darüber zu sprechen.&quot;<br />
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Melikae war erleichtert. Endlich zu Hause und ruhe. Eigentlich wollte sie nur schlafen. Als sie die Tür öffnete sah Jeice sie an. &quot;Na? Auch wieder zu Hause?&quot; meinte er fröhlich. &gt;Wie kann er nur so munter sein?&lt; Sie musste gähnen. &quot;So munter wie du wäre ich jetzt auch noch gerne.&quot; Jeice lächelte. &quot;Was ist denn jetzt mit meiner Therapie?&quot; Melikaes Müdigkeit war verflogen und ihre Angst war wieder da. Sie erinnerte sich wieder an das Gespräch, das sie morgens geführt hatten. Verlieren wollte sie ihn nicht, musste aber trotzdem mit sich kämpfen. Endlich nickte sie. Sie zitterte ziemlich stark am ganzen Körper.<br />
Jeice ging auf sie zu, nahm sie sanft in den Arm und küsste sie. Mit sanfter Gewalt führte er sie dann zum Bett. Dort zog er das Mädchen mit sich darauf. Es dauerte auch nicht mehr lange, bis sie nichts mehr an hatte. Vor Angst war ihr ganzer Körper angespannt. <br />
Jeice setzte sich hin und sah sie an. &quot;So bringt das nichts. Versuche dich zu entspannen. Dann schlafen wir heute halt noch nicht miteinander.&quot; Natürlich war das verängstigte Mädchen ziemlich erleichtert. Nach und nach entspannte Melikae sich wieder. Am Ende geschah es dann doch.<br />
Jeice drang langsam und vorsichtig in sie ein. Sofort verspannte Melikaes Körper sich wieder. Er hielt inne streichelte sie sanft und redete leise auf sie ein. Nach einiger Zeit entspannte sie sich wieder. Dann war er in ihr. <br />
Beide schliefen danach vor Erschöpfung ein.<br />
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Am nächsten Tag um 12 Uhr trafen sich alle bei Marco und Cesko. &quot;Was ist denn nun?&quot; fragte Felicé neugierig. &quot;Ganz einfach: Mir geht diese monotone Musik auf die Nerven. Es wird Zeit, dass mal wieder andere Musik kommt. Vielleicht sollten wir als Band auftreten. Was meint ihr?&quot; – &quot;Super Idee! Dann spielen wir Techno.&quot; jubelte Marco begeistert. &quot;Das ist keine so gute Idee. Wenn wir immer nur Techno spielen, wird diese Musik auch langweilig. Wir sollten verschiedenes spielen.&quot; erklärte Chantra, die die Begeisterung der anderen auch teilte. Felicé nickte. &quot;Wir sollten alle möglichen Musikrichtungen einschlagen. Dann spielen wir mal schnelleres oder langsameres, lautere Stücke und welche die leiser sind.&quot;<br />
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Um 15 Uhr gingen sie zu ihrem Geheimtreff. Melikae war unruhig. &quot;Das ist keine gute Idee. Ich glaube, wir werden beobachtet.&quot; – &quot;Klar! Von wem denn!?!&quot; gab Sam spöttisch zurück.