Fanfic: Die Legende lebt... [09]

Chapter: Die Legende lebt... [09]

Weiter gehts...
<br />
<br />
---------------
<br />
<br />
&quot;Du wusstest von diesen Amazonen?&quot;, fragten alle im Chor.
<br />
&quot;Natürlich!&quot;, bekräftigte Vegeta stolz. &quot;Amazonia ist die Geschichte überhaupt. Eine Legende, die von einigen Völkern als Geschichte der Götter verehrt wird. Die
<br />
muss man kennen!&quot;
<br />
Alle starrten ihn an. &quot;Da sind wir ja nicht gerade auf dem neuesten Stand, oder wie jetzt?&quot;, fragte Krillin empört.
<br />
Vegeta grinste überlegen. &quot;Gesehen hat sie aber keiner, bis jetzt jedenfalls. Würde gerne wissen, wie die aussehen und welche Kräfte sie haben!&quot;
<br />
&quot;Das ist mal wieder typisch Saiyajin! Denkt nur ans Kämpfen!&quot;, rief Krillin und alle fingen an zu lachen, außer Vegeta und Son-Goku, versteht sich. Letzterer blickte
<br />
verwirrt in die Runde. Er hatte nicht recht geschnallt, worum es ging. Das erheiterte die anderen natürlich noch mehr, und sie wollten schon glatt nicht mehr aufhören
<br />
zu lachen.
<br />
Auf einmal stürmte Kayuko mit Amigos im Schlepptau herein. Panik stand in ihren Gesichtern. Sie wurden fragend angeschaut und Kayuko brachte nur heraus:
<br />
&quot;Diese Arschratten! Wenn ich das gewusst hätte!&quot;
<br />
Die anderen hoben die Brauen. &quot;Was ist?&quot;, fragte Vegeta tonlos.
<br />
&quot;Diese Amazone... ein Kraus, sag ich euch!&quot;
<br />
&quot;Wieso?&quot;, fragte nun Bulma.
<br />
&quot;Gnadenlos! Haut einfach alles in Schutt und Asche!&quot;
<br />
Entsetzt rissen alle die Augen auf. Damit hatte keiner gerechnet.
<br />
&quot;Sind sie stark?&quot;, fragte Vegeta skeptisch.
<br />
Kayuko lachte trocken auf. &quot;Und wie! Die haben keine Gefühle! Wenn wir nur wüssten, was die wollen! Mit Amazonen soll man ja sprechen können!&quot;
<br />
Amigos schluckte hart. &quot;Was ist?&quot;, fragte die Saiyajinprinzessin mit bebender Stimme.
<br />
&quot;AMAZONE IM ANMARSCH!!&quot;, schrie er plötzlich und knallte sich, gefolgt von Kayuko auf den Boden. &quot;RUNTER!&quot;, brüllte letztere und alle warfen sich zu
<br />
Boden. Es krachte laut. Der Putz bröselte herab und ein riesiges Loch barst in der Mitte der Decke. Entsetzt starrten alle das Wesen an, das im Begriff war zu
<br />
landen.
<br />
Es war nicht schwer zu erkennen, das es sich um eine Amazone handelte, wenn man Kayukos Worten Glauben schenken konnte. Zuerst stachen die großen, weiten
<br />
und klarweißen Flügel ins Auge, danach der Kontrast der hellen Haut und der dunklen Haare und Augen. Wie Kayuko beschrieben hatte, war die Haut regelrecht
<br />
durchsichtig und eher weiß als beige. Vereinzelt sah man feine, blaue Adern und etwas dunklerere Flecken auf der Haut, die etwas im Licht der Lampen silbern und
<br />
golden schimmerte. Die schwarzen, Polangen Haare wurden von einem hochangesetzten Pferdeschwanz gehalten und glänzten leicht blau im Licht. Die klaren
<br />
Sichelaugen waren keineswegs hässlich, sondern verliehen dem neugierigen, leicht böse blickenden Gesicht eine Menge Schärfe. Bekleidet war sie durch ein
<br />
enganliegendes, schwarz-glänzendes Top mit langen Ärmeln, die als eine Art Trompetenärmel mit Schitz ab dem Ellebogengelenk mündeten und einer engen,
<br />
ebenfalss schwarz-glänzenden Hüfthose mit breitem Schalg endete. Hervorstechend war der Bauchnabelpiercing und die Ohrringe. Sie waren silbern mit blauen
<br />
Steinen versetzt und funkelten im grellen Licht.
<br />
Als sich die Amazone umsah, konnte man sich die wunderschönen Elfenohren betrachten, die spitz nach oben-hinten verliefen. Die Nasenflügel der Gegnerin,
<br />
öffneten und schlossen sich leicht im rythmischen Takt. Sie roch etwas und schien dem Gerucht folgen zu wollen. Unter ihr, etwas im Putz und Schutt begraben
<br />
rekelte sich Bra und versuchte sich zu befreien. Sofort davon aufgeschreckt, blickte die Amazone ächtend nach unten. Ihre Sichelaugen verdünnten sich noch etwas
<br />
mehr. Sie schien Bra nicht leiden zu können, auch wenn sie sie ja noch nicht kannte.
<br />
Bra richtete sich nun auf und ihr Blick schweifte noch oben. Sie erschrak heftig, versuchte sich aus dem Staub zu machen. Verwirrt sahen sie anderen zu, unfähig
<br />
etwas zu tun. Warum hatte Bra so viel Angst?
<br />
Nun stieß Vegetas Tochter mit dem Rücken an die Wand. Sackgasse. Die Amazone drehte sich immer noch schwebend langsam in ihre Richtung, stets mit
<br />
verachtenden Blick. &quot;Lass mich in Ruhe! Hau ab!&quot;, befahl Bra, eher flehend.
<br />
&quot;Niemals!&quot;, fauchte die Gegnerin scharf. Ihre Augen wurden zu Schlitzen. Warum konnten sich die Beiden nicht riechen? Bulma wollte etwas sagen, konnte aber
<br />
nicht. Ihre Angst, um Bra und sich selbst, verblockte die Stimme.
<br />
&quot;Ihr Sakianer müsst für eure Missetat büßen!&quot;, knurrte die Amazone, sich gerade noch beherrschend. Man sah ihr die Wut förmlich an.
<br />
Kayuko tauchte nun auch unter den Trümmern auf. Sie schluckte, als sie die Amazone sah. &quot;Weißt du, wer diese Sakianer sein sollen?&quot;, fraget Bulma verwirrt und
<br />
panisch.
<br />
Kayuko hob verdutzt die Brauen. &quot;Das weißt du nicht?&quot;, flüsterte sie. &quot;Du trägst doch selber das Blut dieses Volkes in dir und hast es an Bra und Trunks
<br />
weitervererbt. Wieso fragst du?&quot;
<br />
&quot;Weil sie sagte: Ihr Sakianer müsst für eure Missetat büßen, oder so!&quot;
<br />
Kayuko schien nicht zu verstehen und wand sich deshalb Bra und ihrer Gegnerin zu.
<br />
Die Amazone hatte bereits die Fäuste geballt. Erschrocken japste Kayuko kurz auf. &quot;Wenn die loslegt, gehen wir alle drauf!&quot;, warnte sie flüsternd. Vegeta starrte
<br />
direkt in die Auegn der Amazone, da er knapp neben Bra saß. Wut spiegelte sich in ihnen wieder, Wut mit wahnsinnigem Rachedurst. Die sicheläugige schien die
<br />
Zähne zusammen zu beißen, da ihre Kaumuskeln hervorstarksten. Bis auf das Herabbröseln des Putzes und dem leisen Knurrend er Amazone war es totenstill im
<br />
Raum. Keiner bewegte sich, auch Bra hatte ihre Fluchtversuche aufegegeben.
<br />
Deutlich senkte sich der Brustkorb der Feindin. Danach hob er sich wieder quälend langsam. Entweder brauchte sie sowenig Luft, oder sie vernachlässigte die
<br />
Atmung vor Anspannung total. Beim genauen Hinsehen bemerkte man, dass ihre Füße leicht bebten und ihre Haare etwas nach oben flatterten. Sie schien auf
<br />
Energie zu fliegen, trotzdem konnte man ihre Aura nicht spüren.
<br />
Aufeinmal keuchte Bulma auf. Der Blick der Amazone wante sich zu ihr. Bulma war klar geworden, dass die Amazone so auch nach ihrem Leben trachtete. Sie war,
<br />
wie Kayuko behauptete, Verteterin dieses Volkes. Damals wurde ihre Mutter getötet. Ermordet. Vielleicht von einer Anhängerin dieser Amazone, oder gar sie
<br />
selbst? Und schon, dass diese jetzt den Blick auf sie richtete, bedeutete wohl, dass sie auch Interesse für Bulma pflegte.
<br />
Diese `Aufmerksamkeit` nutzte Bra und flüchtete, an Vegeta vorbei zu Tür. Es zischte und Bra viel zu Boden. Sehen konnte man nichts. Blut strömte wie ein Bach
<br />
über den Schutt. Bulma war aufgesprungen und hatte nach ihrer Tochter gesehen. Unfähig sich zu bewegen stand sie vor der Leiche Bras. Deren Augen waren weit
<br />
Aufgerissen und die Pupillen mikroskopisch klein. Entsetzt schluchzte Bulma: &quot;Bra, nein, WARUM???&quot; Sie sackte zu Boden. IhreKnie schlugen hart auf. Wütend
<br />
starrte Vegeta in das grinsende Gesicht der Gegnerin. Diese schien zufrieden zu sein und murmelte: &quot;Keine Sorge, Sakianerin! Du bist gleich bei ihr!&quot; Damit hob sie
<br />
die Hand. Ein Schwert erschien aus dem nichts und reflektierte das Licht der Lampen. Die eine Seite war mit einigen Blutstropfen bekleckst, also war das die Waffe
<br />
gewesen, mit der die Amazone Bra zur Strecke gebracht hatte. &quot;Du Mistvieh bist wohl nicht in der Lage, ohne Waffen zu kämfen!&quot;, höhnte Vegeta wütend. Die
<br />
Provokation ging auf. Die Feindin schielte scharf zu ihm rüber. &quot;Du bist ein Saiyajin..., warum beugst du dich uns nicht, wie dein Großvater?&quot;
<br />
Alle starrten auf die, die gesprochen hatte.
<br />
&quot;Du behauptest, mein Großvater hat unter eurer Herrschaft gestanden? Und getan, was ihr wolltet?&quot;, knurrte Vegeta ungläubig.
<br />
&quot;Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Prinz Vegeta von Vegeta-sei.&quot;
<br />
&quot;Wer bist du überhaupt, Schnepfe??!&quot;, fauchte Vegeta wütend und immer noch skeptisch.
<br />
&quot;Ich bin das Überbleibsel meines Volkes und Sekundärprinzessin Amazonias.&quot;, meinte diese ruhig und stolz.
<br />
Kayuko riss die Augen auf. &quot;Es ist nicht nur ne Amazone! Das ist ne Prinzessin dieses berüchtigten Reiches!&quot;, flüsterte sie murmelnd.
<br />
Bulma war inzwischen wiedergekehrt. Sie hatte sich sogar gefasst und starrte die Amazone wütend an.
<br />
&quot;Was fällt dir ein! Für wen hälst du dich, Unschuldige in den Tod zu ziehen!!! Sie hat dir gar nichts getan!!&quot;
<br />
&quot;Ich kann ebenso sagen, dass die Amazonen den Sakianern nichts getan haben! Ihr Mistviecher habt aus Machtgier ein ganzes Volk ausgerottet! Ich verzeih euch
<br />
das nie! NIE!!!!!&quot; Mit was sie leise und mit bebender Stimme begonnen hatte, steigerte sie sich in ihre Wut hinein und wurde immer lauter. Kayuko erschrak. Auch
<br />
Bulma ging erschrocken ein paar Schritte zurück. Dami hatte keiner gerechnet. Es war tatsächlich Rache. Die Sakianer hatten angeblich unschuldige Amazonen zu
<br />
Grunde gerichtet und nun sollten diese auf die selbe Weise dafür büßen. Schaurig. Die Amazone atmete scharf. Ihre Beherrschung machte langsam ihrer
<br />
unzerbrechlichen Wut platz, was wohl mindestens den Untergang des Planeten bedeutete. Nun fauchte sie: Die Wut der Amazonen soll über das Volk der Sakianer
<br />
herfallen und es auslöschen, sowie es die