Fanfic: Auf der Suche nach der Wahrheit (3)
Chapter: Auf der Suche nach der Wahrheit (3)
Nihao!!!
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Heute war nicht mein Tag! Ich hab mir beim Sport den Fuß verknackst (is aber schon wieder gut) und bin schon die ganze Zeit totmüde!
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Aber das hält mich nicht davon ab, den 3. Teil zu posten. (auch wenn ich vorm Computer beinahe einpenne ^_^)
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@littlechen: Ob ich die beiden wieder zusammenbringe? Hm...
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Wer weiß...^-^
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Aber ich hab schon viele Ideen für eventuelle Hindernisse. *hehe*
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Also dann: Viel Spaß beim lesen!!!
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Ranma ließ sich erschöpft in sein Kissen sinken und schloss seufzend die Augen.
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Wie konnte ihm das nur passieren? Warum konnte er sich an nichts mehr erinnern? Er hatte so viele Fragen auf die er eine Antwort suchte, doch im Moment war es vielleicht wirklich das Beste sich auszukurieren. Er kuschelte sich in die Decke und war kurz danach eingeschlafen. Er würde noch genug Zeit haben, nach seiner Vergangenheit zu suchen. Auch wenn es nicht sehr leicht werden würde...
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Die Sonne blinzelte durch die Fenster des Tendo-Hauses und schickte ihre wärmenden Strahlen. Einige davon schienen direkt in Akanes Gesicht, so dass sie blinzelnd aufwachte. Sie richtete ihren Oberkörper auf, räkelte sich ein wenig und gähnte erst einmal ausgiebig. Dann sah sie verschlafen zur Uhr. Es war 10 nach 9, doch heute war es ihr ziemlich egal, da sie ja Ferien hatte. Mit einem Satz sprang sie aus ihrem Bett und schlüpfte in ihre Plüschpantoffeln, danach machte sie sich, ab und zu gähnend, auf den Weg ins Badezimmer, wo sie sich duschte. Nur mit einem Handtuch bekleidet und mit nassen Haaren stapfte sie anschließend zurück in ihr Zimmer und zog sich an. Das alles geschah fast schon mechanisch, da sie es ja jeden Morgen machte.
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Als sie nach unten ging saß die komplette Familie schon am Frühstückstisch, alle bis auf einen...
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...Ranma!
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*Ach der wird wohl noch schlafen, ich kenne ihn ja.*
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Nicht weiter darüber nachdenkend setzte sie sich an ihren Platz und begann zu essen. Kasumi war zwar immer noch nicht ganz gesund, doch sie hatte darauf bestanden, das Frühstück zu machen, da sie ja sowieso immer die erste war, die aufstand.
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Das gute Essen schmeckte Akane herrlich und langsam wurde sie so richtig munter.
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Sie war Kasumi dankbar, dass sie sich die Mühe gemacht zu kochen, obwohl es ihr doch so schlecht ging, denn Akane hätte es wahrscheinlich nicht geschafft so etwas zustande zu bringen.
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Schweigend saßen alle um den Tisch herum und konzentrierten sich voll und ganz auf das Essen, doch dann unterbrach Nabiki die Stille.
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„Sag mal Akane, du musst Ranma ja ziemlich beleidigt haben, so wie der gestern abgehauen ist.“
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Akane verschluckte sich schlagartig an einem Bissen und sah dann keuchend zu ihr auf.
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„Was... du hast es mitgekriegt?“
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„Natürlich habe ich das. So wie ihr euch angebrüllt habt, wie hätte ich das denn überhören sollen. Ich habe auch ein paar nette Fotos gemacht, die bringen bestimmt was ein. Aber jetzt mal ernsthaft. Was hast du denn angestellt, dass er bis jetzt nicht zurück gekommen ist?“
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Akane sah sie verwirrt an. Ranma war... immer noch weg? Aber das passte überhaupt nicht zu ihm! Na gut, er hatte seinen Stolz, aber das war doch nun wirklich ein bisschen übertrieben, oder? Ja, sie hatten sich gestritten, aber Ranma war doch sonst nicht der Typ für solche sinnlosen Aktionen.
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Doch als sie bemerkte, dass Nabiki ihren besorgten Gesichtsausdruck mitbekommen hatte, setzte sie eine gekünstelte Gleichgültigkeit auf, da sie nichts falsches denken sollte.
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„Ach was weiß ich? Wenn der Kerl sich beleidigt verzieht, ist das doch nicht mein Problem! Der soll doch bleiben wo der Pfeffer wächst!“
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Doch so egal, wie sie tat, war es ihr nicht. Aber nichts und niemand würde sie dazu bringen dies zuzugeben...
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Ranma schreckte aus seinem Schlaf hoch. Er war schweißgebadet und sein Puls raste, da er gerade einen Alptraum gehabt hatte. Tief durchatmend beruhigte er sich wieder und blickte sich mit verklärtem Blick um.
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Ach richtig! Er war ja von dieser merkwürdigen Frau gefunden und hier her gebracht worden.
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Als er sich langsam im Bett hinsetzte, musste er feststellen, dass sein Magen knurrte. Er sah zur Seite und entdeckte dort das, was er erwartet hatte: Das Tablett mit dem Essen stand noch da.
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Hungrig nahm er es auf seinen Schoß und aß gierig. Er hatte einen riesigen Appetit, also ließ er nicht das kleinste Krümelchen übrig. Dann griff er zu der Teetasse, doch da diese schon kalt geworden war, stellte er sie zurück.
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Es war ihm nicht mehr so schwindlig wie vorher, obwohl er immer noch sichtbar Fieber hatte, also beschloss er aufzustehen. Vorsichtig setzte er einen Fuß nach dem anderen auf den Boden, wobei er kurz zurückschreckte, da er eiskalt war. Da erblickte er zwei Pantoffeln, die wahrscheinlich für ihn bereit gestellt waren. Dankbar schlüpfte er hinein und richtete sich, wenn auch noch etwas wackelig, auf. Er ging zur Tür und öffnete sie. Neugierig streifte er im Haus umher und kam dann in einen gemütlichen Raum mit Polstermöbeln. Das musste das Wohnzimmer sein. Er inspizierte es interessiert und sah sich auch die Bilder an, die auf dem Kamin standen. Auf den meisten war ein kleines Mädchen zu sehen, das immer lächelte. Auf anderen war sie dann größer und jetzt erkannte Ranma auch, dass es das freundliche Mädchen von vorhin war. Doch ein Bild faszinierte ihn besonders. Auf ihm war ein junges Pärchen zu sehen, das Arm in Arm vor der Kamera posierte. Ein eindeutig glücklicher Ausdruck war auf den Gesichtern der beiden zu sehen. Ranma nahm das Foto in die Hand, irgendwie konnte er den Blick nicht von der jungen Frau wenden, die mit ihren rehbraunen einfach bezaubernd aussah. Es waren diese Augen... Sie erinnerten ihn an jemanden, doch er kam einfach nicht drauf!
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„Das sind meine Eltern.“
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Ranma erschrak. Er war so in das Bild vertieft gewesen, dass er das nette Mädchen, dass ihn in seinem Zimmer besucht hatte, gar nicht bemerkt hatte.
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Hastig stellte er das Foto zurück.
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„Oh... ich... entschuldige wenn ich hier so rumschnüffele...“
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„Ist schon gut. Ich war grad in deinem Zimmer, doch du warst schon weg, da hab ich dich gesucht.
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Großmutters Medizin scheint prächtig zu wirken, wenn du schon wieder auf den Beinen bist.
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Sie versteht wirklich etwas davon. Sie hat gesagt, dass sie mit dir reden möchte, wenn du wieder wach bist, kommst du?“
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Ranma nickte leicht und folgte ihr. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie sehr hübsch war. Sie war etwas kleiner als er und hatte lange goldfarbene Haare, die wunderschön glänzten.
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Sie führte ihn in ein kleines Zimmer, das voller antiker Möbel stand, in dem er auch schon die alte Dame in ihrem Schaukelstuhl sitzen sah.
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„Großmutter...“
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Diese drehte sich herum und ihr Blick fiel auf den sich neugierig umsehenden Ranma hinter ihrer Enkelin.
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„Oh, wie ich sehe geht es dir besser junger Mann, setz dich doch.“
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Sie deutete auf einen Stuhl in ihrer Nähe, der genauso alt aussah wie der Rest der Einrichtung.
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Nickend kam er näher und setzte sich hin.
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Auch das Mädchen griff sich einen Stuhl und nun ergriff die alte Frau das Wort.
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„Ich bin doch mächtig gespannt, was du mir erzählen wirst, Junge. Sag doch mal, was du gestern da draußen gesucht hast und wer bist du überhaupt?“
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Ranma sah verlegen zu Boden. Wo sollte er denn anfangen?
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Die beiden anderen blickten ihn erwartungsvoll an. Ranma atmete einmal tief durch und begann dann zu erzählen.
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„Also, ich... ich kann ihnen leider nicht sagen, wer ich bin, da ich mich an nichts erinnere, was länger als einen Tag zurückliegt. Ich bin in diesem Wald hier aufgewacht und hatte eine dicke Beule am Kopf, ich denke ich bin gestürzt, aber ich weiß es nicht...
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Es war schon dunkel und ich... habe nach jemanden gesucht, der mir helfen könnte, und dann... bin ich eben auf dieses Dorf hier gestoßen. Es tut mir leid, aber an mehr kann ich mich nicht erinnern...“
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Für einen Moment herrschte eine quälende Stille in dem Raum, die alte Frau sah ihn schweigend an und nickte dann nur.
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„Ich sehe, das ist wohl ein Problem. Aber keine Sorge, wir werden dir helfen, versprochen.
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Achso, falls du es gestern nicht ganz mitbekommen hast, ich bin Naoko Takamatsu und das neben mir ist meine Enkelin Arina.“
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Ranma sah beide dankbar an. Dann fing Arina an etwas zu sagen.
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„Also ich weiß, das ist jetzt vielleicht eine dumme Frage, aber... wie sollen wir dich denn nennen? Ich meine wir können ja schlecht immer nur ´Heh, du da!´ sagen, oder?“
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„Da hat sie allerdings Recht.“ Murmelte Naoko und dachte kurz nach.
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„Wie wär’s denn mit Kenji? Ich finde der Name passt zu dir.“
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Ranma spürte, dass es ganz bestimmt nicht sein Name war, doch er wollte nicht unhöflich sein.
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„Ja, das finde ich auch. Vielen Dank!“
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„Und du kannst dich wirklich an rein gar nichts mehr erinnern?“
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Ranma sah Arina an, die daraufhin leicht rot anlief.
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Eine tiefe Trauer spiegelt sich in seinem Gesicht wieder.
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„Nein, an nichts...“
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„Na ja, du bleibst erst mal bei uns, schließlich bist du noch nicht ganz fit, und dann sehen wir weiter!“
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mischte sich Naoko dazwischen.
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„Ja und ich werde auch bei dir bleiben, schließlich habe ich ja Ferien.“
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„Das ist sehr nett von euch, danke...“
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So, da wars für heute, sonst schlaf ich wirklich noch ein ^_^
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Der Teil war vielleicht ein wenig langweilig, oder? Aber, es wird schon noch spannender!
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Schreibt mir viele Commis, ich liebe die!
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*kiss*
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