Fanfic: Auf der Suche nach der Wahrheit (5)

Chapter: Auf der Suche nach der Wahrheit (5)

Nihao an alle! Und besonders an meine "Stammkommentarschreiber" (ihr wisst schon wer gemeint ist oder?)
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Wie immer habe ich mich riesig über da viele Lob gefreut, oh ich könnte euch alle knuddeln!!!
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Doch genug geredet: Viel Spaß mit Teil 5!!!
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Akane schreckte auf. Verwirt sah sie sich um. Sie saß immer noch auf dem Dach, inzwischen war es dunkel geworden und erbärmlich kalt.
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Sie musste wohl hier oben eingeschlafen sein. Fröstelnd rieb sie sich die Arme und gähnte.
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Dann stand sie auf und ging in ihr Zimmer, aber nicht ohne vorher über die Schulter noch einen Blick zurück auf die Straße zu werfen. Sie hatte nicht erwartet dort jemanden zu sehen, aber sie wollte sich noch einmal vergewissern. Sie seufzte und machte sich kopfschüttelnd auf den Weg ins Bett. Es hatte ja eh keinen Sinn heute noch weiter zu warten. Ein trauriges Schimmern erschien in ihren Augen, doch versuchte sie die in ihr aufkommenden Gefühle zu unterdrücken. Gefühle der Angst, der Angst ihn nicht mehr zu wiederzusehen...
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Ranma wurde durch die Sonnenstrahlen, die in sein Zimmer fielen geweckt. Es musste schon fast Mittag sein, da sie sehr hell strahlten. Verschlafen stand er auf, streckte sich und zog sich an. Auf nackten Füßen ging er zum Ende des Raumes, öffnete die Tür und streifte den Flur entlang. Im Halbschlaf suchte er nach dem Weg ins Bad, wo sich ein Bad einließ. Während das heiße Wasser in die Wanne floss, ging er zum Waschbecken um sich frisch zu machen. Er drehte den Wasserhahn auf. Das Wasser war kalt, eiskalt...
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Doch es war genau das, was er jetzt brauchte. Er wusch sich das Gesicht und trocknete es sich anschließend mit einem Handtuch ab. Immer noch müde blickte er in den Spiegel.
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Beinahe blieb ihm das Herz stehen. Geschockt sah er sein Spiegelbild an und glaubte nicht, was er da sah. Im Glauben, er würde noch halb schlafen rieb er sich die Augen und sah dann noch einmal genau hin. Doch es änderte nichts. Was er dort im Spiegel sah, es war... ein Mädchen!
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Regungslos blieb er so stehen und konnte seinen Blick nicht vom Spiegel losreißen. Das konnte doch nicht wahr sein! Wahrscheinlich schlief er noch und...,
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aber das wahr unwahrscheinlich. Er machte sich etwas vor. Er war wach, jetzt sogar hellwach und konnte es sich einfach nicht erklären. Langsam griff er sich an seinen Zopf, der nun rot war, aber ohne sein Spiegelbild aus den Augen zu lassen. Sein Blick wanderte nun an ihm herab, ungläubig was er da sah.
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Es konnte nur ein Traum sein, nein es musste! Mit offenem Mund starrte er auf den ungewohnten Anblick dieses rothaarigen Mädchens. Dann verlor er die Fassung und fing an zu schreien. Sofort kam Arina angestürmt und riss die Badezimmertür auf.
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„Was ist ...?“ fragte sie und stockte sofort, als sie in die Augen des jungen Mädchens blickte, das verstört vor ihr stand.
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Eine Weile lang schien die Zeit still zu stehen, ohne dass etwas geschah. Schweigend standen die beiden da, bis auch Naoko ins Zimmer trat, die erheblich langsamer war als ihre Enkelin.
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„Was ist passiert? Warum...? auch ihr verschlug es die Sprache, als sie das rothaarige Mädchen ansah, doch sie fand sofort wieder Worte.
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„Wer bist du? Was tust du hier?“
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Ranma hatte noch keinen Ton rausgebracht, doch nun löste sich die Starre langsam und er stammelte einige unverständliche Worte vor sich hin.
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Tief durchatmend rang er sich dazu durch und blickte die beiden fest an. Er wusste nicht, wie er das erklären sollte, er verstand es ja selbst nicht! Er schluckte und versuchte das Ganze einigermaßen verständlich zu erklären.
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„Ich...ich“ Doch wieder wusste er nicht, wie er es sagen sollte. Sie würden es doch eh nicht glauben! Er glaubte es doch selbst nicht!
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Doch plötzlich bemerkte er, wie sich Arinas Gesichtszüge verwundert verzogen.
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„Aber, du... du trägst ja Kenjis Sachen! Ich erkenne sie genau!“
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Naoko war dies nun auch aufgefallen und sie wirkte eindeutig wütend. Langsam kam sie näher und Ranma wich mit jedem Schritt den Naoko machte, einen nach hinten zurück.
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„Soso, du bist also nichts weiter als ein kleiner Dieb, was?“
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Ranma wollte gerade darauf antworten und sie vom Gegenteil überzeugen, doch in dem Moment stieß er gegen die Badewanne, stolperte und fiel rücklings hinein.
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Naoko griff ihn sich am Kragen und zog ihn wieder hinaus. Sie setzte gerade dazu an loszubrüllen, doch da sah sie wen sie vor sich hatte.
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Ranma, nun wieder ein Mann, hielt sich eine Hand zum Schutz vor das Gesicht, doch als nichts geschah zog er sie langsam wieder herunter. Dabei blickte er direkt in Naokos ungläubiges Gesicht. Schlagartig ließ sie ihn los, wobei er hart auf seinem Hintern landete. Er rieb sich seine schmerzende Stelle und hob nun den Kopf wieder, was ihn ein seltsames Bild zu sehen gab. Arina und Naoko standen beide wie angewurzelt da und starrten ihn aus weit aufgerissenen Augen an.
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„Kenji... du?
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Ranma erhob sich und musterte sich selbst. Er war ja wieder ein Junge! Wie war denn das möglich? Jetzt war er vollends verwirrt.
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„Ich denke, du hast uns was zu erklären, oder?“
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„Ich... also...“ Er atmete tief durch. „Ich habe keine Ahnung, was passiert ist, ich hab mir nur das Gesicht gewaschen und...“
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Doch da ging ihm ein Licht auf. Zögernd ging er zum Waschbecken und ließ das kalte Wasser laufen. Kaum hatte er es berührt, war er wieder zu einem Mädchen geworden. Naoko und Arina beobachteten diese Szene verständnislos, es kam ihnen so unwirklich vor!
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Dann drehte sich Ranma um und ging wieder zur Wanne, wo er seine Hand in das angenehm warme Wasser tauchte. Als er sich den beiden in der Tür stehenden Frauen zuwandte war er ein Mann.
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„Aber... so etwas gibt es doch gar nicht!“
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„Anscheinend doch..., aber ich... ich kann es mir selbst nicht erklären, wisst ihr.“
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Arina schluckte. Wortlos drehte sie sich um, verließ das Bad, ging in die Küche und wandte sich dem Mittagessen zu, dass sie vorhin einfach stehen gelassen hatte. Sie musste das erst einmal verdauen. So etwas war doch vollkommen unmöglich. Es war wie Zauberei, aber ... die gab es doch nicht in echt, oder?
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Auch Akane war schon wach. Sie befand sich im Dojo und machte ihr Training.
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Doch eigentlich wollte sie sich nur ablenken um nicht ständig an Ranma zu denken, der ...
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Der ihr unbeschreiblich fehlte. Das hatte sie sich eingestehen müssen. Lange genug hatte sie den Gedanken verdrängt, dass er ihr etwas bedeutete, doch nun war es ihr klar geworden. Von ihm getrennt zu sein schmerzte sehr und sie wusste nicht, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollte. Diese Ungewissheit, wo er jetzt war und vor allem, wie es ihm ging, das raubte ihr einfach den Verstand. Sie stoppte ihre Kampfübungen und schlug gegen die Wand. Sie lehnte ihren Kopf dagegen und in ihren Augen waren eindeutig Tränen der Verzweifelung zu erkennen.
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„Ranma... wo steckst du bloß?“
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In diesem Moment kam Kasumi herein, sie wollte Akane zum Essen rufen. Doch als sie sie sah, so gegen die Wand gelehnt und mit den Tränen kämpfend, wusste sie, dass es nicht der richtige Moment war. Lautlos schlich sie wieder hinaus und warf Akane über die Schulter noch einen besorgten Blick zu. Sie wusste, wie es im Herzen ihrer kleinen Schwester aussah, vielleicht wusste sie es besser, als Akane selbst. Doch jetzt war es einfach besser sie einen Moment in Ruhe zu lassen, solange sie nicht bereit war darüber zu sprechen.
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Kasumi war sich sicher, dass Akane auch selbst herausfinden würde, was er ihr bedeutete. Sie hatte oft genug gesehen, wie sich die beiden verstohlen Blicke zugeworfen hatten, immer wenn der andere gerade nicht hinsah. Doch Akane musste sehr unter Ranmas Verschwinden leiden, man sah es ihr an. Seit zwei Tagen hatte sie nicht mehr richtig gelächelt, nur ab und zu dieses gekünstelte Grinsen aufgesetzt, und ihre Augen waren trüb und traurig. Kasumi machte sich Sorgen um sie und Sorgen darüber, wie es nun weitergehen sollte...
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So, ich weiß, obwohl ich gestern nicht geschrieben hab, ist der Teil trotzdem nicht viel länger geworden. Überseht das einfach, ja? Also dann!
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*kisskiss*
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Heagdl!!!
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~eureLovely~
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